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Die Tour nähert sich langsam der 200 km Marke.

Entfernung ab Metz Anmerkung Foto
172,0 km Da haben sich die Stadtväter von Wintrich ja eine wirklich “radfahrerfreundliche” Blockade das Moselradweges einfallen lassen. Es geht halt immer noch ein bisschen schlimmer…
182,1 km Auch hier sind immer wieder mal Poller anzutreffen, erfreulicherweise mit ausreichend Abstand zueinander. Bis Bernkastel-Kues ist es nun auch nicht mehr weit. Continue Reading »

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Das Bild am Sonntag

Rund 80 km sind absolviert und hier folgen die nächste Etappe der Gesamtstrecke.

Entfernung ab Metz Anmerkung Foto
83,1 km Die Mosel wird für Gütertransporte per Schiff rege genutzt. Derartige Frachtschiffe sind häufig zu beobachten.
87,4 km Unterquerung der Bahnlinie in Richtung Rehlingen, zumindest den Kopf sollte man etwas einziehen, sonst wird es knapp.
87,4 km (Pension) Das erste Quartier für die Übernachtung ist erreicht, eine Pension in Rehlingen. Die Wirtin erzählte mir einiges zum Thema Gäste während der zu dieser zeit stattfindenden Messe in Luxembourg und das waren nicht unbedingt schmeichelhafte Bemerkungen. Continue Reading »

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Die gewählte Strecke hat ein Länge von 315 km, mit meinen kleinen Umwegen und Abweichungen von der Route zu Hotels und ähnlichen betrug meine Fahrstrecke 336 km. Die Ortsangaben im Folgenden beziehen sich im Wesentlichen auf die Strecke von 315 km, deren GPX-File auch im Downloadbereich zu finden ist.

Die Mosel kann, zumindest theoretisch, auf weiten Teilen beidseits mit dem Rad befahren werden. Die von mir befahrene Strecke wechselt gelegentlich zwischen beiden Uferseiten, vereinzelt gab es gar keine andere Möglichkeit, da zum Teil keine Radwege vorhanden sind. Und im dichten Straßenverkehr fahren macht nun mal keinen Spaß.

Entfernung ab Metz Anmerkung Foto
0 km Bahnhof Metz, die Tour beginnt
0 km Naja, eigentlich habe ich am Centre Pompidou-Metz begonnen, weil ich den falschen Ausgang des Bahnhofes erwischt habe. Das Wetter ist auch (noch) etwas trüb Continue Reading »

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Die Tour entlang der Mosel wurde ja schon einige Zeit vorbereitet. Gewisse Schwierigkeiten ergaben sich mit der Anreise, gleich ob per Bahn oder Miet-PKW, wie ich hier beschrieb.

Erneute Recherchen zu Bahnverbindungen brachten mich auf die Idee, mit dem Nachtzug, bei der Deutschen Bahn als CNL = City Night Line bezeichnet, anzureisen. Das führte mich über München und von da in der Nacht bis nach Metz. Die Mosel fließt ja auch bei Metz entlang und von hier bis Perl, dem ursprünglich geplanten Startort sind es rund 60 km. Damit könnte ich Freitag Nachmittag starten und Sonnabend früh kurz nach 6:00 Uhr in Metz losradeln.

Da unsere DB Agentur auf dem Bahnhof Plauen nicht telefonisch erreichbar ist (ja, das ist tatsächlich so!), habe ich mich zunächst in einer DB Agentur in einem Reisebüro erkundigt – und auch dort gebucht. Das ganze war zwar etwas kompliziert, wird doch neben dem Ticket eine Reservierung benötigt, ein Radbegleitschein zum Befestigen am Rad und eine internationale Fahrradkarte. Das konnte mir die DB Agentur auch alles buchen und drucken, auch wenn dabei die Computersoftware abgestürzt ist. War wohl zu kompliziert… Wink

Also wurde gepackt und alles verstaut und Freitag Nachmittag in Plauen gen München gestartet. Rechtzeitig in München konnte ich auf die Bereitstellung des CNL warten, gemeinsam mit etlichen anderen Reisenden und einer Gruppe Österreicher, die ebenfalls per Rad die Mosel zu erkunden gedachten. Ich konnte mein Rad als Erster einladen und im Radabteil verstauen. Komisch war nur, dass der Schaffner Zugbegleiter eine Reservierung von mir sehen wollte. Das vorhandene Ticket reichte wohl offenbar nicht aus. Aber mit einem leichten Stirnrunzeln ließ er mein Rad an Bord und die Fahrt konnte beginnen. Glück gehabt, sonst wäre die Tour schon in München gescheitert.

Knapp 8 Stunden Zugfahrt lagen vor mir, immer versucht, auf den unbequemer werdenden Sitzen etwas Schlaf zu finden. Zum Glück waren es nur zwei Reisende in einem 6er Abteil, so konnte man wenigstens versuchen, sich hinzulegen.

Etwas unausgeschlafen aber pünktlich wurde Metz kurz nach 6:00 Uhr am Sonnabend früh erreicht. Im Bahnhof Metz nahm ich zunächst die Gelegenheit war, in einem Imbiss ein Frühstück zu verzehren.

Die Tour über rund 340 km Länge kann beginnen…

 

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Radtour an der Mosel

Die letzten Tage war ich nach etlicher Vorbereitungszeit entlang der Mosel von Metz bis Koblenz unterwegs.

Mehr dazu in den nächsten Tagen an dieser Stelle.

Das Prebischtor habe ich nun hinter mir gelassen und die Strecke führt entlang des Elbsandsteingebirges weiter in Richtung Dresden.

Zunächst werden die Schrammsteine erreicht, ein interessantes Wandergebiet, das allerdings eine gewisse Kondition und Trittsicherheit voraussetzt, sofern man denn das Gebiet richtig erkunden möchte.

Im weiteren Verlauf wird der bekannte Lilienstein sichtbar.

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Das Bild am Sonntag

Die Elbe bin ich inzwischen von Dresden bis Cuxhaven abgeradelt, verteilt auf mehrere Jahre. Das Stück von Decin nach Dresden fehlte mir noch in meiner Sammlung. Geplant war es schon längere Zeit und ersten Planungen nach wollte ich am Vorabend per Bahn Richtung Elbsandsteingebirge anreisen und früh mit einer Regionalbahn weiter nach Decin. Jetzt hatte ich mir das für den 1.Mai vorgenommen, allerdings wollte ich früh mit der erstmöglichen Verbindung anreisen. Allerdings musste ich am Vorabend des ersten Mai feststellen, dass die frühestmögliche Bahnverbindung mich gegen 12:00 Uhr in Decin ankommen lässt. Das war mir definitv zu spät, denn am Ende der Tour will ich ja auch noch per Bahn zurück nach Plauen.

Also umgeplant und mit dem PKW nach Drsden und von da mit Bahn und Rad weiter nach Decin.  Damir war ich gegen 8:45 am Start und konnte so gemütlich den Elberadweg genießen. Dachte ich. Das war allerdings nur bis etwa Pirna möglich. Aber dazu mehr in Teil 2.

Start war am Bahnhof Decin.

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Die Polizeidirektion Südwestsachsen teilt mit:

10.05.2012 | Plauen – (ahu)

Am Mittwoch, gegen 18:15 Uhr, ereignete sich auf der Böhlerstraße ein Unfall, bei dem ein 24-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Ein 21-jähriger Fahrer befuhr mit seinem BMW die Fabrikstraße in Richtung Böhlerstraße. Diese wollte er überqueren und weiter in Richtung Stadtbad fahren. Dabei beachtete er den von rechts kommenden Radfahrer nicht und stieß mit ihm zusammen. Durch den Aufprall schleuderte er gegen dessen Frontscheibe und fiel danach gegen den Citroen einer 44-Jährigen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 1.700 Euro.

[Quelle: http://www.polizei.sachsen.de/pd_sws/medieninformationen.htm]

Von diesem Unfall berichtet mir heute die Citroen-Fahrerin, eine Arbeitskollegin von mir. Der Unfall muss ziemlich schlimm ausgesehen haben und offenbar hat der Helm des Radfahrers schlimmeres verhindern können, wobei der Helm allerdings beim Aufprall zerbrochen ist. Es macht schon Sinn, beim Radfahren einen Helm zu tragen. Ich wünsch’ dem Radler gute Besserung!

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