Oder-Neiße-Radweg 2016 – Teil 4

Heute starte ich Guben mit dem Ziel Bad Muskau und damit zurück nach Sachsen. Allerdings gibt es zu Beginn der Tour etwas Regen.

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Südlich von Guben geht es durch Orte mit „Gastrose“ im Namen, was ja eher an eine Magenkrankheit erinnert. Aber man kann das ja als Gast-Rose aussprechen, klingt wesentlich angenehmer. In Gross Gastrose geht es vorbei am ehemaligen Tierfuttermittelwerk. Und einige Kilometer weiter geht es vorbei am Kraftwerk Grießen.

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Oder-Neiße-Radweg 2016 – Teil 3

Ich darf also von Frankfurt erneut in Richtung Lossow starten. Am Hotel war ein Ehepaar ebenfalls damit beschäftigt, die Räder für die Tour fertig zu machen. Gesprächsergebnis ist: die Welt ist ein Dorf. Ein Fachkollege der Frau ist ein mir gut bekannter Kreisrat, mit dem ich schon oft gemeinsam in Beratungen unserer früheren Behördenleiterrunde diskutiert habe. Und ein schönes Detail am Rande, besser gesagt am Lenker der Radlerin:

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Also geht es jetzt zum dritten Mal den Buschmühlenweg entlang und danach erneut die Steigung nach Lossow hinauf. Oder-Neiße-Radweg 2016 – Teil 3 weiterlesen

Oder-Neiße-Radweg 2016 – Teil 1

Vor zwei Jahren war ich im nördlichen Teil des Oder-Neiße-Radwegs unterwegs, bis mich eine schmerzende Sehne die Tour in der Nähe von Bad Freienwalde beenden ließ. Jetzt wollte ich den Rest bis ins Dreiländereck bei Zittau unter die Räder nehmen.

Also die üblichen Vorbereitungen, wie Strecke planen, Navi mit Streckendaten planen, Unterkunftsverzeichnis zusammenstellen, Bahnverbindung suchen und Ticket besorgen, Rad checken, Gepäckträger montieren, Taschen packen und was sonst noch nötig ist.

Mit der Bahn sollte es zur Anreise nach Bad Freienwalde gehen. Und da gab es die erste Überraschung! Geplant war eine Verbindung über Dresden und ab da mit einem EC weiter. Für EC- und IC-Züge muss für einen Radtransport ein Platz reserviert werden. Aber der EC war ausgebucht, zumindest für Fahrräder. Und das am Freitag früh, das hat mich überrascht. Also Änderung und Fahrt über Leipzig, zeitlich keine großem Änderung, nur öfter umsteigen, was bei ausreichend Übergangszeit kein Problem darstellen sollte. Dachte ich… Oder-Neiße-Radweg 2016 – Teil 1 weiterlesen

Radweg zur Talsperre Pöhl – Update4

Vor etwa 7  Wochen war ich zuletzt in Richtung Talsperre Pöhl unterwegs, um zum Baufortschritt des neuen Radwegs von Möschwitz zum Zeltplatz Gunzenberg zu berichten. Nachdem  ich heute vor Ort war, bin ich etwas erschüttert, dass der Weg SIEBEN Wochen später immer noch fertig ist. :roll:  Ich habe noch mal recherchiert: am 28.05.2016 hieß es in der Freien Presse, dass nur noch 200 Meter Leitplanke zu montieren sind.  Das war auch vor 3 Wochen! Und so sieht es halt vor Ort aus:

Am Ortsausgang Möschwitz ist alles fertig, die Rad-/Fußwegschilder sind allerdings noch zu Seite gedreht.

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Müllerburschenweg – Teil 5

Von der Oertelsmühle in Unterreichenau ist es nur noch ein kurzer Weg bis ins Zentrum von Pausa. Um allerdings zur Haasenmühle in Pausa zu gelangen, ist ein kleiner Umweg erforderlich. Auf der Plauenschen Straße fährt man dazu etwa 300 in westlicher Richtung gen Plauen. Die alte Wassermühle ist an der auffälligen Farbgebung leicht zu erkennen.

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Von der Haasenmühle geht es zurück in Richtung Zentrum von Pausa. Der weitere Weg biegt dann nach rechts in die Scheunenstraße. Zum Zentrum von Pausa mit Besichtigung des Marktes und der Erdachse ist ein weiterer kleiner Umweg nötig. Das bedeutet, zunächst nicht nach rechts in die Scheunenstraße abzubiegen, sondern  links die Braugasse zum Markt zu wählen. Müllerburschenweg – Teil 5 weiterlesen

Müllerburschenweg – Teil 4

Von der Lippoldsmühle in Mühltroff geht es in Richtung Linda, vorbei am Thierbacher Teich durch den Mühltroffer Forst.  Im Forst versteckt sich ein Wegweiser etwas hinter den Büschen am Wegesrand.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

In Linda führt die Strecke geradewegs auf die historische Ringwallanlage zu.  Die Ringwallanlage Linda stellt eine mittelalterliche Wasserburg dar. Entstanden ist diese vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert. Den Kern stellte ein Erdturmhügel dar, der vermutlich einen Blockbau trug und von Holzpalisaden umgeben war.

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Müllerburschenweg – Teil 3

Von der Weißmühle geht es in Richtung Rodau, vorbei am Waldbad. Gleich am Ortseingang trifft der Müllerburschenweg auf die Hahnmühle. Von der Vergangenheit als Mühle zeugen noch ein paar Mühlsteine am Straßenrand, ansonsten befindet sich hier eine Kfz-Werkstatt.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

Von Rodau geht es in Richtung Kornbach, verbunden mit einer Höhendifferenz von rund 100 Metern, die zu bewältigen sind. In Kornbach grüßt noch der alte DDR-Konsum, zumindest das alte Symbol ist noch zu sehen.

Müllerburschenweg

Auf dem weiteren Weg nach Mühltroff werden kurz nacheinander zwei Bahnstrecken überquert. Zunächst über eine neu gebaute Brücke die Strecke Hof-Plauen und kurz darauf die stillgelegte eingleisige Strecke von Schönberg nach Hirschberg.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

Fatalerweise führt die offizielle GPS-Strecke über einen Feldweg an die Gleise und dort drüber hinweg. Vermutlich gab es früher, vor dem Brückenbau im Zuge der Streckenelektrifizierung, dort einen Übergang. Die eingleisige Strecke ist zwar stillgelegt, die Andreaskreuze stehen aber noch. Also Vorsicht, nicht dass doch plötzlich ein Zug kommt.

Kurz darauf ist in der Ferne auch schon Mühltroff anhand des markanten Schlossbauwerkes zu erkennen.

Müllerburschenweg

Als erstes  sehenswertes Gebäude trifft man entlang der Route auf das Schützenhaus.

Müllerburschenweg

Das Schützenhaus stammt aus dem Jahr 1909, die Geschichte der Schützengesellschaft in Mühltroff reicht bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. [Quelle: Bürgerhaus Mühltroff]

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Obermühle, gelegen am jenseitigen Ufer der Wisenta. Das Mühlengebäude ist noch gut zu sehen und Mühlsteine sind zu einer kleinen Mauer verarbeitet.

Müllerburschenweg Obermühle Mühltroff Müllerburschenweg Obermühle

Der weitere Weg über die Schützenstraße zum Markt ist derzeit gesperrt. Der bauliche Zustand der Brücke lässt die weitere Nutzung vorübergehend nicht zu.

Müllerburschenweg

An der Hauptstraße ist als nächstes die Herrenmühle zu sehen. Neben dem Mühlengebäude ist ein alter Walzenstuhl und ein alter Elektromotor ausgestellt.  Die Mühle war bis 1990 in Betrieb.

Müllerburschenweg Herrenmühle Müllerburschenweg Herrenmühle#

Bevor der Müllerburschenweg die Stadt Mühltroff in Richtung Linda verlässt, kann mit einem kleinen Umweg die Lippoldsmühle besichtigt werden. Die Lippoldsmühle wird bereits 1531 im Steuerregister erwähnt. Auch hier wurde bis 1990 gemahlen, seit 1942 allerdings mit elektrischem Antrieb statt Wasserkraft. [Quelle: Mühlenviertel Vogtland] Das Mühlengebäude und einige Mühlsteine sind von außen zu sehen, die Mühleneinrichtung ist vollständig erhalten.

Müllerburschenweg Lippoldsmühle Müllerburschenweg Lippoldsmühle

Auf meiner Tour bin ich, etwas übereilt vielleicht, vor aufziehendem Schlechtwetter „geflüchtet“. Als einzig brauchbare ÖPNV-Verbindung stand mir eine Bahnfahrt mit der Erfurter Bahn von Schönberg nach Hof und von da mit dem RE zurück nach Plauen zur Verfügung.

In Schönberg hatte ich daher Gelegenheit, die Wisentatalbahn mit dem neuen Steuerwagen 998 01 zu fotografieren.

Müllerburschenweg Wisentatalbahn

Im nächsten Teil geht es weiter in Richtung Pausa.

Radwandertag der Stadtgalerie Plauen 2016

Am vergangenen Sonntag startete zum 15. Mal der Radwandertag der Stadtgalerie Plauen. Im Jubiläumsjahr haben nach Angabe des Centermanagers Michael Latz in der Freien Presse rund 1200 Radler mitgemacht. Einen ersten Eindruck gab es schon vor dem Start auf dem obersten Parkdeck des Parkhauses am Hradschin.

Stadtgalerie Radtour 2016

Fast pünktlich um 9:30 Uhr startete das riesige Fahrerfeld vom Parkhaus zum Postplatz und weiter in Richtung Kauschwitz.

Stadtgalerie Radtour 2016 Stadtgalerie Radtour 2016

Über Kauschwitz und Syrau ging es der Rundstrecke zunächst nach Fröbersgrün. Traditionell gibt es an der ersten Stempelstelle einen kleinen Imbiss, wie stets bestehend aus Energieriegel, Apfel, Semmel und Bratwurst. Das Feld hatte sich noch nicht so weit in die Länge gezogen, also bildete sich am Imbiss eine ziemlich lange Schlange.

Stadtgalerie Radtour 2016

Via Steinsdorf, Jößnitz, Pfaffenmühle ging es zurück zum Ziel. Zumindest für die von mir gewählte 20 km – Tour. Die Radler der längeren Strecken könnten auch vom aufziehenden Gewitter mit Regen überrascht worden sein, denn schon gegen Mittag zeigte sich der Himmel nicht mehr ganz so freundlich.

Stadtgalerie Radtour 2016

Es war auch im Jubiläumsjahr wieder eine gut organisierte Radtour, an alle Helfer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

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