Der Müllerburschenweg

Durch das Vogtländische Mühlenviertel  zieht sich auf einer Länge von rund 50 km der Müllerburschenweg. Diesen habe ich jetzt unter die Räder genommen, obwohl eigentlich ein Wanderweg.

Müllerburschenweg

Sollte eigentlich an einem Tag zu fahren sein. Leider habe ich der Wettervorhersage mehr geglaubt, als gut war und daher bin ich heute nur die Hälfte der Strecke gefahren.

Aber der zweite Teil ist kurzfristig auf dem Programm. 😉

Und danach gibt es hier auch einen Bericht dazu.

Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2

Die Strecke von der Elsterquelle entlang des Elsterradweges erreicht den Ort Doubrava in Tschechien. Am Ortseingang fährt man direkt an einem Freilichtmuseum zur ältesten Papiermühle im Ascher Ländchen vorbei.  Ein kurzer Besuch lohnt sich, man erfährt so auf alle Fälle etwas mehr zur Geschichte dieser Gegend.

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In Doubrava sieht man die Weiße Elster auch wieder einmal aus nächster Nähe und das kleine Rinnsal von der Quelle führt jetzt schon erheblich mehr Wasser. Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2 weiterlesen

Deutsch-tschechisches Radlerfest auf der „Karlsroute“

Der deutsch-tschechische Kulturverein Potok e.V. aus Schneeberg  und der Erzgebirgsverein Abertamy hatten für den 14.05.2016 zum Radlerfest auf der Karlsroute eingeladen. Jeweils von Aue und Abertamy starteten interessierte Radler auf der Karlsroute in Richtung Hirschenstander Pass.

Ich hatte mich rechtzeitig vor 9.00 Uhr am Startplatz in Aue eingefunden zusammen mit einer kleinen Schar weiterer interessierter Radfahrer.

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Der Eibenstocker Bürgermeister Uwe Staab eröffnete mit einigen Worten an die versammelten Radler die Tour in Richtung Pass. 25 km Strecke und rund 550 Höhenmeter liegen vor uns. Deutsch-tschechisches Radlerfest auf der „Karlsroute“ weiterlesen

Elsterradweg Quelle-Plauen

Was gibt es denn Neues am Elsterradweg? Zumindest im Abschnitt Quelle bis Plauen? Also bin ich zeitig mit der Bahn in Richtung Bad Brambach gefahren, um von da zur Quelle zu gelangen.

Das Bahnhofsgebäude sieht im Vergleich zu 2013 kaum anders aus und jedenfalls nicht sehr einladend. Und Für ein Staatsbad auch nicht repräsentativ.

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Für die Anfahrt zur Quelle habe ich wieder meine Strecke von 2013 gewählt. An dem Steinkreuz Hohendorf bin ich bestimmt auch vorbeigefahren, habe dem allerdings wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Elsterradweg Quelle-Plauen weiterlesen

Unterwegs nach Glauchau

Eigentlich bin ich nur mit dem Rad zur Familie zum Kaffee trinken gefahren.  🙂  Aber da ist doch unterwegs dies und das zu entdecken.

An der Radwegebaustelle zur Talsperre Pöhl standen jedenfalls letzte Woche schon Baumaschinen für den Auftrag von Asphalt.  Ob das allerdings für die abgefräste Staatsstraße oder den Radweg vorgesehen ist, konnte ich nicht erkennen.

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In Mylau führte meine Tour an der VAF Vogtländischen Armaturenfabrik GmbH vorbei. Dort steht am Straßenrand ein Teil einer Dampfmaschine, zumindest würde ich das so bezeichnen. Zu sehen sind wenigstens zwei Schwung-/Treibräder und der Zylinder.

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Schönbach, ein Ortsteil von Neumark, macht Pisa Konkurrenz. Zumindest gibt es hier eine schiefe Esse! 😀

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Bei Glauchau führt der Mulderadweg von Zwickau kommend an der Umflut entlang auf der Straße/Weg Nordufer. An der Waldenburger Straße geht es entlang der Mulderadwegs  von der Umflut weg in Richtung Glauchau Zentrum.  Jetzt sind dort allerdings in Richtung Remse Bauarbeiten im Gange.

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Der Bautafel ist allerdings zu entnehmen, dass es sich um eine Maßnahme des Hochwasserschutzes handelt. Kein Radweg.  Schade eigentlich. 😥

Vreizeitnetz 2. Versuch

Am 30.04.2016 konnte ich meinen Plan, mit einer Linie des Vreizeitnetzes zu fahren nicht realisieren, weil die Linie Plauen-Talsperre Pöhl eben erst ab dem 01.05.2016 in Betrieb genommen wird.

Also bin ich am 01.Mai gegen 9:00 Uhr zur Haltestelle am Rosa-Luxemburg-Platz geradelt, das ist ja nur 300 m entfernt. An der Haltestelle ist übrigens das Symbol des Vreizeitnetzes (noch) nicht angebracht.

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Dafür war am Fahrplan ein Aufkleber, dass dieser ab dem 30.04.2016 gilt. Ja, was denn nun? So ein Durcheinander!

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Pünktlich kam auch der Bus um die Ecke gerollt, allerdings wusste ich in dem Augenblick nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

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Auf dieser Linie fährt ein Kleinbus! Nichts mit Radtransport. Dafür ist im Bus kein Platz und außen keine Befestigung für eine mögliche Radmitnahme.

Der Fahrer bestätigte mir allerdings noch, dass am Tag zuvor diese Linie NICHT bedient wurde, sondern wirklich erst ab dem 01.05. Außerdem erläuterte er mir noch freundlich, dass im Fahrplan der Vermerk „Kleinbus“ angebracht ist. Mit einem Lachen verabschiedeten wir uns und der Kleinbus fuhr weiter in Richtung Talsperre Pöhl. Ohne mir und meinem Bike…

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Liebe Verantwortliche vom Verkehrsverbund Vogtland, das war in meinen Augen ein denkbar schlechter Start für eine gute Sache.

Chaos bei den Angaben zum Start der einzelnen Linien, überhaupt, wieso starten die überhaupt zu unterschiedlichen Tagen? Webseite, Fahrplan, Auskunft und Aufkleber an der Haltestelle sind sich nicht einig, ab welchem Tag nun gefahren wird. Wobei die telefonische Auskunft ja richtig war.

Auf der Webseite wird angegeben „Pro Person ist im Sommer die Mitnahme eines Fahrrades … im Fahrpreis enthalten.“ Da steht keine Einschränkung, daher ist anzunehmen, dass ein Radtransport auf allen Linien möglich ist. Auch die Bemerkung, dass das bisherige ringförmige Angebot (und da waren Busse mit Transporthänger im Einsatz) zugunsten der neuen Linien verändert wurde, lässt auf den Radtransport ohne Ausnahme schließen.

Achja, die Strecke Plauen-Talsperre Pöhl nennt sich „Aktivtour“. Radfahren gehört auch zu den Aktivitäten im Vogtland, vielleicht sollte die Linie in „Wanderertour“ umbenannt werden? Das könnte vielleicht Missverständnissen vorbeugen.

Hof-Plauener-Dampftage

Am Wochenende des 23. und 24.04.2016 fanden die Hof-Plauener-Dampftage statt. Ein Eisenbahnevent anlässlich des 175. Jahrestages zum Staatsvertrag Bau der Leipzig-Hofer Eisenbahn.

Highlight an diesen Tagen waren Sonderfahrten mit Dampflokomotiven der Baureihe 52 und mit der 18 201, der schnellsten betriebsfähigen Dampflokomotive der Welt. Und für solch eine Fahrt mit der 18 201 hatten wir uns Tickets in der 1. Klasse besorgt. Am 23.04. ging es also per alten DR-Waggons von Hof über Plauen nach Reichenbach und zurück. Hier folgen einige Impressionen von diesem Tag.

Die BR 52 in Hof (alle Fotos von LuSt)

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Hof-Plauener-Dampftage weiterlesen

Radweg zur Talsperre Pöhl – Update3

Die Fahrt auf der Vreizeitlinie zur Talsperre Pöhl ist zwar ausgefallen, wegen „is nich“, vor Ort war ich dennoch, schließlich wollte ich mir den Baufortschritt beim Radweg Richtung Gunzenberg ansehen.

Am Ortsausgang nimmt der Radweg langsam Gestalt an, zerfurchter  Lehmboden ist einem ordentlichen Packlager gewichen.  Die Baustellenstrecke darf, zumindest an Wochenenden, von Kraftfahrzeugen durchfahren werden, allerdings ist Warten an der Ampel angesagt. Aber das ist immer noch besser, als 20 km Umweg zu fahren.

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Die Gabionenwände sind jetzt komplett errichtet, der Radwegunterbau ist (weitgehend) fertiggestellt.

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Theoretisch kann man schon von Möschwitz bis Gunzenberg durchgehend neben der Straße auf ordentlichem Untergrund fahren. Der Asphalt fehlt allerdings noch und daher ist es immer noch Baustelle.

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Der Freistaat nutzt offenbar die Gelegenheit und erneuert auch die Verschleißschicht auf der S 297, die bereits abgefräst ist.

 

1. Mai

Schönes Wetter lockt zu einer frühen Radtour am 01.Mai. Und wie immer gibt es unterwegs einiges zu entdecken.

Also ehrlich, die Hersteller von Dieselautos sind echte Anfänger gegenüber den Betreibern von Höhenfeuern… 😉

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So langsam heißt es Abschied nehmen von den inzwischen vertrauten roten Doppelstockzügen der DB.

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Ab Mitte Juni betreibt die Bayerische Oberlandbahn das Elektronetz Mittelsachsen, die unter der Marke Mitteldeutsche Regiobahn auch den Verkehr auf der Sachsen-Franken-Magistrale von Hof nach Dresden  durchführt. Die roten Dostos werden durch Fahrzeuge vom Typ Coradia Continental vom Hersteller Alstom abgelöst.

Und so sehen die Coradias aus:

In Plauen fanden am 1.Mai diverse Demos statt. Das führte nicht nur zu Einschränkungen im Straßen- und Straßenbahnverkehr, sondern auch zur Sperrung von Fuß- und Radwegen.

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Wie jedes Jahr war am Theaterplatz für Information, Unterhaltung und Gastronomie gesorgt.

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Leider ging es an anderen Stellen in Plauen nicht so friedlich weiter, wie am Theaterplatz. Nach diversen Medienberichten gab es verschiedene gewalttätige Auseinandersetzungen.

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