Folge der ECE-Tour

Diese Quälerei zur ECE-Tour ließ mir keine Ruhe. Bei einer Inspektion des Rades bemerkte ich, dass auch das hintere Laufrad ziemliche Geräusche von sich gibt. Das Schaltwerk arbeitete auch nicht mehr ganz sauber, immerhin hat das ja schon rund 6 Jahre geackert.

Also ab in die Werkstatt. Bei genauer Begutachtung durch den Monteur kam so einiges zum Vorschein, was dringender Reparaturen bedarf.

Das Schaktwerk ist wirklich total ausgeleiert, die Kette zwar nicht gedehnt, aber in seitlicher Richtung etwas schlaff und sehr schwergängig, die Ritzelkassette ist lose, beide Reifen haben einen zeimlichen Schlag weg, eine Speiche hinten gerissen. Und durch das lädierte Schaltwerk ist mir die Kette hinten zwischen großem Ritzek und Nabe reingerutscht und hat fast alle Speichenköpfe nahezu abrasiert. Nur noch eine Frage der Zeit, bis die auch reißen.

Also Auftrag ausgelöst und auch gleich die Schalthebel mit erneuern lassen, die klapperten auch schon mächtig.

Nach dem Umbau, ich habe mich diesmal für schmalere Reifen (1,90er statt 2,50er) mit geringerem Rollwiderstand entschieden. Als Schaltwerk habe ich ein XT ausgewählt, allerdings noch die 8fach-Schaltung.

Nach dem Umbau habe ich die gleiche Strecke der ECE-Tour nochmals unter die Räder genommen.

Ergebnis: rund 15 Minuten schneller und fast 20% weniger Energieverbrauch laut Pulsmesser.

Damit hat sich der Umbau ja wirklcih gelohnt, das Fahren macht wieder mehr Spaß. Grund genug, die nächste Tour zu planen. Aber dazu später mehr.

ECE-Radtour 2009

Alljährlich veranstaltet die ECE-Stadtgalerie in Plauen eine große Radtour. Dieses Jahr sollen rund 1000 Mitfahrer dabeigewesen sein.

Drei Strecken über 25, 45 und 75 km standen zur Auswahl. Irgendwie war mir nicht nach 75 km, also habe ich die 45 gewählt. Mangelnde Kondition, fehlendes Training, dienstlicher Stress, es kommt einiges zusammen.

Später stellt sich ein weiterer Grund heraus, dazu in einem anderem Artikel mehr.

Das Feld startet recht pünktlich kurz nach 9:30 und fährt in Richtung Komturhof.

Ein Tourfotograf ist stets dabei, um für die Teilnehmer Erinnerungsfotos anzufertigen.

Aber warum muss er sich da hinstellen, wo das Feld grad einen üblen Anstieg bewältigen musste und alle mehr oder weniger abgekämpft und mit leicht verzerrten Gesichtern vorbeifahren?

Ja klar, da fahren alle schön langsam und auseinandergezogen. Na gut, dann kann man wenigstens zeigen, dass man sich angestrengt hat.

Aber wie das oft so ist, der Fotograf kommt nie aufs Bild, daher habe ich mich der Sache angenommen.

Danke, für die Erinnerungsbilder!

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die vielen Helfer am Rande der Strecke, die uns mit Mineralwasser, Obst und auch Wurst mit Semmel zur Stärkung verhalfen.

Auch ein Tandem war mit dabei.

Nach 3,5 Stunden reiner Fahrzeit kam ich im Ziel an, ziemlich geschafft, muss ich sagen. Eigentlich sind ja 45 km mit 660 m Höhendifferenz nicht so das Problem für mich. Seltsam…

Mehr Ampel geht nicht…

… vermute ich mal.

Die Neundorfer Straße in Plauen wird grundlegend saniert. In diesem Zug wird die Ampelanlage der Kreuzung erneuert. Die Kreuzung ist eine T-Kreuzung, wobei eine Straße eine wegführende Einbahnstraße ist, allerdings die Straßenbahnlinie über den Querstrich des Ts hinausgeht.  Dennoch wird hier diese überwältigende Lichtsignalanlage installiert.

Neues von den Radständern

Dieser Radständer macht einen ganz vernünftigen Eindruck:

Allerdings sollte man darauf achten, dass sich das Rad in Balance befindet, der Seitenhalt ist nicht sehr groß und schnell kippt das ganze Gefährt aus der Halterung.

Und hier noch ein Beispiel, wie der Radler seine Probleme mit dem Radständer NICHT lösen sollte oder frei nach dem Motto, wo rohe Kräfte sinnlos walten…

Schilderfrust

Bei einem Besuch nahe Bremen wollte ich auch die dortige Gegend per Rad erkunden. Ohne Kartenwerk aber mit hoffentlich gutem Orientierungssinn machte ich mich auf den Weg. Vorweg: Ja, ich habe rechtzeitig zurückgefunden.

Aber es wäre zumindest hilfreich gewesen, an den Radwegweisern irgendeinen Hinweis auf Richtung oder die nächste Stadt zu haben…

Mountainbiker entdecken Sachsen

Die Craft Bike Trans Germany führt durchs Vogtland und damit auch durch Sachsen. Dieses Rennen ist nach einem Bericht der „Freien Presse“ vom 17.06.2009 Anlass genug, den Katalog für sächsiche Mountainbikestrecken „Sax Tracks“ herauszugeben. Nach den Worten des sächsischen Wirtschaftsministers Thomas Jurk sieht man darin eine Chance, dem Tourismus neue Chancen zu geben, wenn durch den Klimawandel, die Winter schneeärmer werden.

Von 2005 bis 2008 seien 17 MioEuro für den Bau von Radwegen entlang von Bundesstraßen investiert, weitere 3 MioEuro wurden in Radwegen entlang von Staatsstraßen verbaut worden.

Hmmm, zum einen habe ich davon bisher kaum etwas im Vogtland bemerken können ( da teilt man sich gelegentlich die Bundesstraße mit Autofahren bei Tempo 100) zum anderen fahren ja die Mountainbiker eher abseits dieser Straßen.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 8

Teilweise wird am Ausbau des Elsterradweges schon gearbeitet. Beispielsweise innerhalb Plauens sind bereits etliche asphaltierte Abschnitte zu finden. Ganz neu gebaut wurde der Abschnitt entlang der Elster von Stresemannbrücke bis Höhe Rähnisstraße.

Ordentliche Breite, gut asphaltiert und für alle Bahnfreunde die Querung eines Anschlussgleises.

Warum auf der Seite zur Rähnisstraße allerdings ein solcher Bogen geschlagen wird, wie im Foto zu sehen, erschließt sich mir nicht.

Auch im weiteren Verlauf der Strecke in Richtung Stadtzentrum kommen gelegentlich Zweifel, ob wirklich ernsthaft ein Radweg gemeint ist. Ich bin schon etliche Radwege gefahren, aber solche Bauten sind mir nicht erinnerlich.

Der Platze wäre sicher da, um statt Treppe eine Rampe zu bauen. Zumal oben an der Treppe nur ein schmaler Fussweg ist und zur Fortführung der Radstrecke die Straße zu überqueren ist. Ein kleine Familienausfahrt mit mehreren Rädern bekommt da schon Aufstellprobleme. Eine Rampe würde auch das etwas entschärfen.

Etwas weiter am Stadtzentrum hört der Radweg plötzlich auf.

Ich weiß nicht, wieso das hier endet. Der Weg schlängelt sich kurz nach rechts und führt mit leichtem Anstieg in Richtung der alten Elsterbrücke. Dort wird nochmals bekräftigt, dass nun aber endgültig der Radweg zu Ende ist (im Foto grad noch zu erkennen). Für jene, die es am ersten Schild nicht verstanden haben: Anhalten, Stopp, sofort Absteigen, wer wagt es, hier Rad zu fahren. Unverschämtheit! [Ironie und Sarkasmus aus]