Standmotorentreffen in Burkhardtsdorf 2013

Es war nur eine kleine Zeitungsnotiz, die zu einem „Standmotorentreffen“ einlud. Standmotoren? Bis dahin noch nie gehört, aber eine Suche im Internet brachte Aufklärung, es handelt sich um feststehende oder stationäre Motoren, bspw. für Notstromaggregate oder zum Antrieb landwirtschaftlicher oder holzverarbeitender Geräte. Also Dampfmaschinen und ähnliche Kaliber. Klingt interessant und daher plante ich meine Radtour vom letzten Sonntag in die Nähe von Burkhardtsdorf um nach der Runde über die Greifensteine den Standmotoren einen Besuch abzustatten.

Burkhardtsdorf liegt 10 km südlich von Chemnitz und nennt das Bulldog-Museum sein eigen. Der Museumsverein veranstaltet auch das Standmotortreffen direkt am Museum.

Für Motorenliebhaber und Freunde alter technik gibt es jede Menge zu bestaunen, alte und ganz alte Technik reiht sich aneinander.

Neben dem Deutzmotor

konnte eine dampfbetriebene Straßenwalze funktionstüchtig bewundert werden.

Weitere Bilder habe ich ind der Galerie zusammengefasst, viel Spaß beim Durchblättern.

 

Zu den Greifensteinen

Der Besuch einer Veranstaltung in Burkhardtsdorf – dazu später mehr – sollte mit einer Radtour im Gebiet der Greifensteine verbunden werden. Dazu habe ich mir einen Tourenvorschlag von „andrau“ auf GPSies.com auf mein Navi geladen und bin die Strecke von Zwönitz aus gefahren. Da noch keine Badesaison herrscht, konnte ich den ziemlich verwaisten Parkplatz am Ortseingang, Erlebnisbad Zwönitz an der Annaberger Straße nutzen.

Also auf, zu den Greifensteinen – zunächst in Richtung Dorfchemnitz!

In Zwönitz führt der Weg zunächst an einem Sägewerk und Holzhandel vorbei.

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Neues vom Radwegenetz Plauens – Teil 2

Wenn man Plauen stadtauswärts in Richtung Voigtsgrün/Talsperre Pöhl radelnd verlassen möchte bleibt eigentlich keine andere Wahl, als vom Plauen-Pak bis zum Abzweig nach Voigtsgrün die dicht befahrene B 173 zu nutzen. Alternativ gibt es einen Trampelpfad neben der Leitplanke stadtauswärts links gelegen. Auch heute bin ich wieder diesen Weg entlang. Ich wollte zum Spargelverkäufer, der seinen Stand am Voigtsgrünen Weg aufgestellt hat. Und dort habe ich heute einen Radwegweiser entdeckt, der eine Umfahrung dieses dicht befahrenen Stückes des Bundestraße ermöglicht.

Sehr vertrauenerweckend sieht der Weg allerdings nicht aus. Ja, es ist eine Alternative zur B173, aber der Weg ist etwas abenteuerlich. Über einen steinigen und mit Wurzeln durchzogenen schmalen Weg geht es in Richtung altes Freibad „Waldfrieden“ im Voigtsgrüner Wald. Dabei ist noch diese Brücke zu überqueren.

Hier ist man zwar ungestört vom Straßenverkehr, aber für Gelegenheitsfahrer ist das Stück eine echte Herausforderung.

Den Verlauf habe ich auf GPSies.com eingezeichnet, falls mal ein Radler dieses Wegstück aus dem Radwegenetz Plauen sucht.

In der Innenstadt führt eine Radroute vom Parkplatz am Neustadtplatz am Komturhof und den Weberhäusern vorbei in Richtung des Elsterradweges nach Straßberg. Diese Strecke muss die Syrastraße auf Höhe Einmündung Hammerstraße queren. Dazu kann man die ampelgeregelte, sorry, mit Lichtsignalanlagen geregelte Kreuzung zweimal unter Nutzung des Fußgängerweges überqueren und dabei einige Minuten den Verkehr begutachten.

Oder man quert nur einmal per Ampelanlage und nutzt dann einfach diesen Trampelpfad. Tongue out

Vielleicht sollten die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung mal drüber nachdenken, hier einen richtigen Weg anzulegen. Der Komturhof und die Weberhäuser sind ja immerhin ein touristischer Anziehungspunkt und der Parkplatz am Neustadtplatz ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch dort.

 

Entlang der Bahnstrecke Syrau/Klein Amerika zur Schöpsdrehe

Von der ehemaligen Gaststätte „Klein Amerika“ in Syrau führt entlang der Bahnstrecke ein Wanderweg in Richtung Syrauer Windmühle. Die Webseite Syrau bezeichnet den Weg als „Birkenallee“.   Das Bannerfoto oben in meinem Blog wurde dort aufgenommen.

Nach dem langen Winter bin ich jetzt erstmalig im neuen Jahr wieder dort entlang. Die Birkenallee hat sich in einen Weg des Grauens verwandelt. Für die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Plauen-Hof wurde entlang dieses Weges radikal abgeholzt. Yell

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Neues vom Radwegenetz Plauens

Die Stadt Plauen hat einen vorläufigen Radstadtplan veröffentlicht, mir liegt der Stand 08/2012 vor. Die Beschilderung der veröffentlichten Radrouten im Stadtgebiet ist inzwischen erfolgt. Allerdings lässt sich entlang der diversen Strecken so einiges feststellen.

Die Strecke auf der Straße durchs Syratal wird beidseitig von Schranken blockiert und ein Durchlass für Radler und Wanderer geschaffen.

Das ist zwar besser, als das zuvor dort vorhandene Bauwerk, das ziemlich eng ausgestaltet war, aber schön siehts nicht aus.

Eine Radroute führt vom Rosa-Luxemburg-Platz über die Mommsenstraße in Richtung Kopernikusstraße – genau in diese Einbahnstraße:

Es gibt auch kein Zusatzschild „Radfahrer frei“, also bleibt nur Absteigen und Schieben – sofern man sich korrekt an die StVO hält. Allerdings ist das seitens Stadtverwaltung entweder unüberlegt oder mit einer gewissen Gleichgültigkeit so belassen.

Im Syratal führt eine Radroute vom Holzmühlenweg aus Richtung Kauschwitz kommend die Syra antlang in Richtung Stadtzentrum.

Es überrascht mich, dass derartige Strecken in den Radwegeplan aufgenommen sind, unbefestigt, nach Regen matschig. Aber es braucht auch nicht überall ausgebaute asphaltierte Radwege. Finde ich vollkommen in Ordnung so!

 

Angeschlossenes Rad

Es ist durchaus ra(d)tsam, sein Bike anzuschließen, wenn man sich weiter als drei Schritte entfernt oder gar ins Geschäft zum Einkauf verschwindet. Aber dann sollte das Schloß wenigstens einigermaßen sinnvoll Rad und Ständer (oder ein sonstiges geeignetes Befestigungsobjekt) verbinden und sichern. Das Bike auf einem Parkplatz in einem Einkaufszentrum in Plauen ist zwar angeschlossen, aber durch Ausbau des Vorderrades lässt sich das Kabelschloß von der Gabel abstreifen.

Immerhin waren es keine Schnellspanner, die das Vorderrad in der Gabel halten…