Schloss Leubnitz

Heute führte mich meine Radtour wieder mal nach Leubnitz ans Schloss. Im Leubnitzer Amtsblatt (oder wie das heißt) wurde berichtet, dass der Schilderwirrwar an der Eingangstür des Schlosses beseitigt wurde.

Achja, da war doch was

So sa das bislang dort aus:

Schloss Leubnitz

Jetzt präsentiert sich der Eingang aufgeräumt und freundlich.

Schloss Leubnitz

Auch die Tafeln mit Hinweisen auf Fördermitteln in den Fenstern sind verschwunden, es sieht wirklich gleich viel schöner aus. Die neue Tafel am Eingang vermittelt alle wichtigen Informationen über die Nutzung im Schloss.

Schloss Leubnitz

Und eine lang dauernde Baustelle in Plauen scheint auch der Fertigstellung entgegen zu gehen. Die Erneuerung eines Stück Ufermauers der Weißen Elster an der Hofweisenstraße/Komturhof wurde irgendwann im späten Frühjahr begonnen, zum Junihochwasser war die Baustelle ja im vollen Gange und überflutet gewesen.

Baustelle Weiße Elster Plauen

Das nötigt schon Respekt ab, wenn für ca. 150 Meter Ufermauer ein reichliches halbes Jahr Bauzeit benötigt wird, auch wenn die Überschwemmung sicher Verzögerung gebracht hat.

Eigentlich sollten wir froh sein, dass die Göltzschtalbrücke vor über 150 Jahren in nur 6 Jahren erbaut wurde. Das würde beim heutigen Bautempo mancher Bauwerke glatt 60 Jahre dauern…

Nerviges im Web

Beim Stöbern im Internet und Lesen von Nachrichten begegnet mir immer wieder einmal Nerviges. Nein, damit ist nicht die Werbung gemeint, die Seiten müssen ja irgendwie finanziert werden – obwohl es auch da nervige Kanditaen gibt.

„ZEIT ONLINE“ zum Beispiel möchte mir immer wieder einreden,  dass ich diese zum Homebildschirm hinzufügen möge.

Nverviges 2

Das „nicht mehr anzeigen“ leidet sicher unter Amnesie, denn trotz Wegklicken erscheint diese Meldung immer wieder mal. Nein, ich möchte das nicht auf dem Homebildschirm haben. Jetzt nicht und später nicht.

Der „FOCUS“ reiht sich ebenfalls mit derart nervigen Popups ein, eigentlich noch schlimmer. FOCUS möchte mich unbedingt als Fan bei Facebook haben und ich soll den Artikel als „Gefällt mir“ markieren.

Nverviges 1

Nein, ich möchte auch kein Facebook-Fan oder Twitter-Follower werden. Jetzt nicht, später nicht und überhaupt nicht.

Bitte, liebe Seitengestalter, lasst solche nervigen Dinge weg. Das betrachte ich als Drangsalieren und führt eher dazu, dass ich eure Seiten gar nicht mehr aufrufe, um dort Neuigkeiten zu lesen.

Nebelungen

Nebelungen ist eine altdeutsche Bezeichnung für den Monat November. Auf meiner Tour am Wochenende wäre der alte Begriff auch treffender gewesen, denn die Strecke entlang der Felder bei Kauschwitz zeigte sich doch ziemlich neblig.

Nebel

Leichter Nebel war auch in der Stadt Plauen selbst noch zu bemerken, zumindest fehlte etwas Sonnenschein. So ist die neue Fassade des Kopfhauses zwar schon zu sehen, wirkt aber im Nebel etwas glanzlos.

Kopfhaus

Zumindest finde ich, dass die neu gestaltete Fassade ein echter „Hingucker“ ist.

November, Nebel, das passt es durchaus ins Bild, dass auf dem Markt an das nahende Weihnachtsfest erinnert wird. Der Plauener Weihnachtsmarkt befindet sich im Aufbau.

Weihnachtsmarkt

Brücke an der Schöpsdrehe

Lang genug war die Brücke für den Verkehr gesperrt, um diese für den elektrifizierten Ausbau der Bahnstrecke Plauen-Hof zu ertüchtigen. Vor einigen Tagen wurde die Brücke für den Verkehr wieder freigegeben.

Brücke an der Schöpsdrehe Brücke an der Schöpsdrehe

Am oberen Bahnhof konnte ich außerdem noch einen Doppelstock-Wagen neuer Bauart sichten.

Doppelstockwagen in Plauen

Dieser wurde auf einer Testfahrt von einer E-Lok nach Plauen gezogen. Vermutlich kommen diese später auf der elektrifizierten Strecke zum Einsatz. Laut Deutscher Bahn ist auf jeden Fall der Betrieb von Doppelstockwagen auf der Strecke vorgesehen.

 

Der neue Kreisel in Plauen

An der Kreuzung Kaiserstraße/Reißiger Str. in Plauen wurde die Kreuzung umgebaut in einen Kreisverkehr. Da ich ja ohnehin ins Fachgeschäft wollte, um ein neues Rücklicht zu kaufen, habe ich meine kleine Radrunde über den neuen Kreisel geführt.

Und so sieht er im Moment aus:

Der neue Kreisel

Plauen bleibt seiner Art, einen Kreisel zu bauen treu, es binden nur drei Straßen ein (wie an der Schöpsdrehe auch). Aber immerhin ist die Kreiselmitte (noch?) unbebaut und bietet damit gute Sicht auf das Geschehen im Kreisel. Aber vielleicht wird das noch mit hoch wachsenden Pflanzen begrünt, wer weiß…

Ob der Durchmesser ausreicht oder ob da nur ein Fahrer nicht mit der Kurve eines Kreisverkehrs klarkommt, weiß ich nicht, jedenfalls wurde schon über den Mittelteil hinweg abgekürzt.

Kurve nicht bekommen?

Die Dachkonstruktion des alten Pissoirs steht noch am Rande, irgendwie passend zu dem baufälligen Haus.

Das alte Pissoir

Und auf der anderen Seite ist ein seltsames Gewerbe eingezogen:

Pizzza-Apotheke

Eine Pizza-Apotheke! Ich sollte dort mal bestellen und testen, welche heilenden Kräfte die Pizzen entfalten. Wink

Oder gibt es dort Zutaten, um eine misslungene Pizza doch noch zu retten und genießbar zu machen? Foot in mouth

Der lange Weg zum Elsterradweg | Splitter 29

Am 08.11.2013  fand in Pegau, einem Ort an der Weißen Elster südlich von Leipzig, die „Elsterradwegkonferenz“ statt, Eingeladen hatte der sächsische Staatssekretär für Verkehr, Roland Werner, um die Entwicklungs- und Vermarktungsmöglichkeiten des Elsterradweges sowie Lösungen für den bestehenden Ausbaubedarf zu diskutieren. [Quelle: Medieninformationen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – SMWA].

Anläßlich dieser Konferenz wurdem einem Vertreter des Vogtlandkreises der Fördermittelbescheid zum Ausbau des Elsterradweges zwischen Straßberg und Leuchtsmühlenweg in Plauen in Höhe von 265.000 € überreicht. Die gesamten Ausbaukosten des etwa 1,6 km langen Teilstückes belaufen sich auf etwa 385.000 €.

Geplantes Ausbaustück des Elsterradwegs

Nach Angaben des SMWA ist gemäß Radverkehrskonzeption des Freistaates Sachsen der Elsterradweg eine „Radroute der höchsten Kategorie (Radfernweg)“ – und damit als touristische Basisinfrastruktur zuwendungsfähig.

Industriemuseum Chemnitz

Das Museum stand schon lange auf dem Plan zu besuchender Objekte. Bei dem angekündigten Regen habe ich einen freien Tag genutzt und bin mal nach Chemnitz gefahren. Mit der Bahn ist das eine Stunde Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof in Chemnitz. Dass ich dann allerdings noch einmal rund eine Stunde benötigt habe, um vom Hauptbahnhof bis zum Museum zu kommen, steht auf einem anderen Blatt.

Denn die Straßenbahn am Hauptbahnhof wird derzeit komplett umgebaut und fährt künftig durch das Bahnhofsgebäude durch, die bisherige Haltestelle vorm Bahnhof zieht nach Innen. Ja, aber wo fahren die Bahnen zwischenzeitlich ab? Also bin ich den Hinweisschildern gefolgt und stand tatsächlich vor einer Straßenbahn, aber die fährt in die falsche Richtung, obwohl die richtige Linie dransteht. Verunsicherung macht sich breit. Also den Linienplan studiert und tatsächlich, die Straba fährt aus dem Bahnhof raus und macht einen 180°-Bogen in Richtung Zentralhaltestelle. Inzwischen war die erste Bahn weg.

Und wo bekomme ich ein Ticket her? Automaten standen jedenfalls nicht an der Haltestelle, nur einer für den VMS (Verkehrsverbund Mittelsachsen), aber da fand ich nichts in Richtung Straßenbahnticket. Also zurück in die große Halle, ohne Erfolg. Wieder zum Bahnsteig und eine Frau um Auskunft gebeten. Ja, die Automaten stehen in der Bahn. Prima, also rein in die wartende Tram, zum Automaten und versucht, das Tarifsystem zu durchschauen. Am besten ist wohl eine Tageskarte und die kostet 4 Euro. Aber der Automat nimmt nur Münzen. Also wieder raus und irgendwo Geld wechseln gehen. Die nächste Bahn war weg… Industriemuseum Chemnitz weiterlesen

An der Saale unterwegs – Teil 4

Die Stadt Hof liegt hinter mir, es geht in Richtung Thüringen weiter. Die Strecke verläuft hier auf dem Jean-Paul-Wanderweg über diese Holzbrücke.

 Saaleradweg - Brücke am Jean Paul Weg

Für Radler, die ihr Rad nicht tragen wollen, sind Rampen mit Spurhaltern verlegt.

Saaleradweg

Hinter der Brücke lohnt sich auch ein kurzer Abstecher zur Burg Saalenstein (Danke an Fritzsch für den Hinweis im Kommentar). Wenige Meter später steht man unmittelbar an den mächtigen Pfeilern der Saalebrücke für die Autobahn A72. An der Saale unterwegs – Teil 4 weiterlesen