Internetkriminalität

Andere sagen auch Cyber-Crime dazu. Jedenfalls hat der Präsident des BKA den Lagebericht 2013/2014 zu Computer- und Internetkriminalität auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Anhand von statistischen Erfassungen und Auswertungen wurde eine Zunahme von Delikten konstatiert, die das Internet als „Tatmittel“ nutzen. Auf netzpolitik.org wurde die „Polizeiliche Kriminalstatistik“, veröffentlicht vom BKA, verlinkt (Download als PDF).

Da sind schon einige bemerkenswerte Straftaten mittels Internet verübt worden. Darunter beispielsweise eine Mord gemäß § 211 StGB, zwei Fälle von Nötigung im Straßenverkehr  (vermutlich drängelnde Datenpakete auf der Datenautobahn), Diebstahl in/aus Boden- und Kellerräumen (vermutlich wurde Google Streetview zur Vorbereitung genutzt), 15 Fälle von Tankbetrug (Download von Benzin, halte ich für eine tolle Idee), 26 mal Sachbeschädigung an Kfz, Sachbeschädigung durch Graffiti auf Straßen (bestimmt virtuelle Graffiti), unerlaubter Umgang mit Abfällen (also immer den Windows-Papierkorb ordnungsgemäß entsorgen!), eine Sachbeschädigung durch Feuer (bestimmt durch eine unsachgemäß konfigurierte Firewall ausgebrochen).

Aber das es ja hier um Radfahren geht, bietet die Statistik auch hier erbauliches. Nämlich drei Fälle von einfachem Diebstahl von Fahrrädern, 11 mal schwerer Diebstahl von Fahrrädern und fünf besonders schwere Fälle von Fahrraddiebstahl. Und das ganze per Internet!

Bei solchen Statistiken kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass gezielt das Internet als krimineller Raum dargestellt werden soll. Natürlich folgt auf diese statistischen Zahlen, denen die 11fache Dunkelziffer unterstellt wird, gebetsmühlenartig die Forderung nach Vorratsdatenspeicherung und Verteufelung von Verschlüsselung und Anonymisierung im Internet. Bekanntermaßen hat Vorratsdatenspeicherung kaum zur Aufklärung von Delikten beitragen können.

Ich werde mein Fahrrad aber jetzt nicht mehr in die Nähe von Computern und WLANs lassen, nicht dass das raubkopiert wird… Wink

 

Der lange Weg zum Elsterradweg | Splitter 39

Der Regionalpresse war zu entnehmen, dass nächste Woche der Bau des Elsterradweges im Bereich Possigweg bis Leuchtsmühlenweg. Damit wird demnächst ein weiterer etwa zwei Kilometer langer Abschnitt des wichtigsten Flussradweges im Vogtland im ausgebauten Zustand allen Radlern zur Verfügung stehen.

Sicherlich werde ich dem Bau regelmäßig einen Besuch abstatten.

Ob während der Bauzeit eine Umleitung ausgeschildert wird, ist derzeit noch nicht bekannt, ich verweise vorerst auf meine Umleitungsempfehlung.

 

 

Brückenbau #2

Auf der Baustelle des neuen Haltepunktes Mitte in Plauen geht es voran, wie ich heute auf meiner Radtour sehen konnte.

Die neuen Gleise der Straßenbahn sind weitestgehend verlegt und nehmen ihren Platz in der Brückenmitte ein.

Brückenbau

Um der Sache ausreichenden Halt zu geben, ist bereits eine Gleisbearbeitungsmaschine (ich vermute eine Stopfmaschine) angeliefert und wartet auf ihren Einsatz.

Brückenbau

PS: Wenn es in der letzten Zeit hier etwas ruhiger war, so ist das einigen dringenden Arbeiten auf anderen Webseiten geschuldet. Aber die Projekte sind nahezu abgeschlossen und ich hoffe, dass ich mich dem Blog wieder mehr widmen kann.

Treffen des Radlerstammtisch Plauen

Am 14.08.2014 trifft sich 19:30 Uhr der Radlerstammtisch zu seiner nächsten Beratung im Malzhaus. Eingeladen ist diese Mal Frau Peggy Barthel, Radverkehrsplanerin der Stadt Plauen. Zu diesem Treffen soll die Exkursion vom 10.07.2014 entlang Elsterradweges ausgewertet werden.  Wie immer sind alle interessierten Radler herzlich dazu eingeladen.

Fundstück #11

Die sonntäglich Tour führte von Plauen über Chrieschwitz nach Syrau. Von dort ging es zunächst in Richtung Mehltheuer. Hier gab es gleich zwei Fundstücke.

Zum einen habe ich einen Radweg, naja, Fußweg mit Radnutzung,  entdeckt, der von der Kreuzung Leubnitzer Straße/Schleizer Straße in Richtung Syrau führt.

Radweg in Mehltheuer

Immerhin führt er bis zum Imbiss an der B282, der für seine tollen Thüringer Roster bekannt ist. Wink

Ebenfalls dort in der Ecke befindet sich eine Villa, die im Stil einer mittelalterlichen Burg gebaut ist. Durch den Baumbestand ist das Haus allerdings schwierig zu erkennen, besseren Blick hat man von der Hohen Straße aus.

Villa in Mehltheuer

Wirklich ein interessantes Wohngebäude. Foot in mouth

Über die Reiboldsruh. Leubnitz und Straßberg ging es zurück nach Plauen.

Das GPX-File zu dieser Strecke ist auch bei den Downloads zu finden.

Unterwegs nach Neumark

Das Gut Neumark hatte für letzten Sonntag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Auch Besichtigungsmöglichkeit  des Schlosses mit Führung wurde neben verschiedenem Markttreiben vor Ort angekündigt. Beginn der Veranstaltung war für 10:00 Uhr vorgesehen, also habe ich mich gegen Acht aufs Rad gesetzt und die 35 km bis Neumark unter die Räder genommen.

Dabei ist mir in Plauen ein aufwendig gestalteter Wanderwegweiser aufgefallen. An der Hammerbrücke steht dieser Wegweiser.

Wegweiser

Kunstvoll und aufwändig gestaltet, ist allerdings nicht so recht zu erkennen, was denn für ein Weg ausgewiesen wird. Der stilisierte Wanderschuh deutet auf einen Wanderweg hin, der Umriss des Vogtlandkreises mit Darstellung der Weißen Elster lässt einen Wegweisung für den Wanderweg entlang der Weißen Elster vermuten.

Stilvoll ist diese kleine Stele allemal.

Meine Überlegung, dass gleich zu Beginn um 10:00 Uhr am Gut Neumark noch nicht allzu viel Betrieb herrscht, ging allerdings völlig fehl. Am Eingang hatte sich bereits eine ziemlich lange Schlange mit Besuchern gebildet.

Schloss Neumark

Das Schloss habe ich mir daher erspart, zumal das Kassieren des Eintrittsgeldes nicht ganz so zügig von statten ging. Aber immerhin konnte ich mich im Gelände des Gutes noch etwas umsehen. Bevor ich allerdings Fotos davon veröffentliche, möchte ich mir noch die Zustimmung des Eigentümers Benno von Römer einholen.

Zurück ging es über Reichenbach, aber nicht ohne in einem Café noch einen Cappucino zu genießen. Wink