Impressionen vom Frühlingsfest

Bike House Plauen, DEKRA und Stadtwerke Strom Plauen hatten für heute zum Frühlingsfest an der Hammerstraße eingeladen. Im Areal des Gewerbegebietes waren Hersteller von Bikes und Bauteilen mit ihren Produkten zu finden, diverse Stände mit Aktivitäten wie Segway und Quad fahren waren vorhanden und neben vielen Infos war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Veranstaltung war gut besucht und nicht nur Radfahrer waren zu sehen. Diese waren eher in der Unterzahl. wink

Frühlingsfest 2015

Thule präsentierte sein Zubehör rund um den Radtransport, egal ob mit dem Rad oder des Rades (am PKW).

Frühlingsfest 2015

Von Shimano konnte das Schaltsystem XTR Di2 in Aktion beobachtet werden, allerdings nur im "Trockentest" auf einem Präsentationsrahmen. Das sieht zumindest interessant aus, auch der Preis für das Teil ist, naja, interessant (derzeit um die 1.400 Euro). Leider war nicht ganz klar, ob ich ein Foto davon hier veröffentlichen darf, daher also leider kein Bild davon.

TRELOCK zeigte Beleuchtung fürs Bike und die aktuelle Sicherungstechnik. Wer wollte, konnte sich mit Bolzenschneider an Faltschlössern oder mit der Kneifzange an einem Kabelschloss versuchen. Wobei der Versuch am Faltschloss erfolglos war.

Frühlingsfest 2015

Wer wollte, konnte mit dem Fahrrad Energie produzieren und danach bei Speis und Trank stärken.

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Der E-Bike – Hersteller Flyer zeigte ein elektrisch unterstütztes Tandem.

Frühlingsfest 2015

Allerdings wird hier nur der vorn sitzende Radler vom Elektromotor unterstützt. frown

(Okay, ist ein kleiner Scherz von mir…)

 

 

 

 

 

Baustellenbericht

An der Baustelle des neuen Bahnhofs Plauen Mitte sind tatsächlich einmal deutlich sichtbare Fortschritte zu sehen: die Straße ist neu asphaltiert, zumindest im Bereich Moorstraße bis zur KFZ-Zulassung, den ich von der Stresemannbrücke einsehen konnte.

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So langsam können die Autofahrer Hoffnung schöpfen, dass die Reichenbacher Straße wieder nutzbar wird. Aber wer weiß, was als nächste Baustelle kommt… indecision

Bei Syrau unterwegs

Vor zwei Jahren wurde die Bahnlinie Plauen – Hof elektrifiziert. Auf meinen Radtouren bei Syrau entlang der Bahnlinie hatte ich 2013 die Rodungsarbeiten im Zusammenhang mit den Bauarbeiten gezeigt.

Wanderweg Syrau Birkenhain bei Syrau

Zwei Jahre später sieht es natürlich wieder deutlich schöner aus, die Natur holt sich ihren Raum zurück.

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Und außerdem gibt es in Syrau an der Drachenhöhle einen neuen Drachen. Dreiköpfig bewacht er den alten Wasserturm.

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Aus einer alten Pappel ist dieses als Spielgerät zum Klettern geeignete Kunstwerk entstanden. Auch wenn die Drachenköpfe grimmig dreinschauen, soll der Drache doch recht kinderlieb sein. wink

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Pfingsttour

Naja, eigentlich nicht Pfingsten, sondern schon am Freitag war ich in der Gegend um Lichtenstein unterwegs. Von Hohenstein-Er. am Sachsenring ging es nach Lichtenstein und über Niederlungwitz nach Glauchau.

Die Bundesstraße B173 kommt als Strecke nicht in Frage, daher habe ich eine Route über Hermsdorf und Bernsdorf gewählt. Durch das mehr oder weniger idyllische Tal des Bernsdorfer Baches ging es zunächst in Richtung Lichtenstein. Allerdings scheinen diverse Hochwasserschutz-Maßnahmen in Arbeit zu sein, denn es gab unterwegs nach Bernsdorf etliche Baustellen.

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Auf den Höhen bei Lichtenstein ging es auf dem Panoramaweg weiter in Richtung Schloss. Und hier wird gezeigt, wie sich Poller bzw. andere Sperren an Radwegen in naturnaher Ausführung gestalten lassen. Ob das natürlich wieder mit diversen Ausführungsbestimmungen zu baulichen Anlagen an Radwegen harmoniert, kann ich nicht sagen. Mir gefällt es jedenfalls.

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Der Panoramaweg zeigt mir auf dem weiteren Weg zum Schloss allerdings nur ein schönes Waldpanorama, frown

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Zwischenziel meiner Tour war das Daetz-Zentrum in Lichtenstein, schon oft hatte ich davon gelesen, aber noch nie Gelegenheit gefunden, in die Ausstellung zu gehen. Das Daetz-Zentrum ist weit mehr als eine Ausstellung, aber sowohl die Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz" als auch die noch bis 06.07.2015 zu sehende Exposition "Erotica International" sind ausgesprochen sehenswert.

Die Ausstellungen befinden sich im Schlosspalais und dem benachbarten Neubau.

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Im angrenzenden Schlosspark lässt sich nach Ausstellungsbesuch noch etwas geruhsam entspannen.

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Von Lichtenstein ging es über Feld- und Waldwege sowie kleinere Straßen nach Rüsdorf und von dort entlang der Bahnstrecke in Richtung Nickelhütte in St. Egidien. Wobei ich nicht weiß, ob das Areal auch heute noch Nickelhütte genannt wird. Zu DDR-Zeiten haben ich dort eine Zeitlang gearbeitet, im Bereich GWS, wie Gas, Wasser, Sch… oder besser gesagt in der Hauptmechanik, die für eigentlich alles in diesem Bergbaubetrieb zuständig war, was zu bauen oder reparieren war.

Und in dem Bauwerk war eine der Frühstückskantinen. Allerdings sieht das Gebäude heute deutlich besser aus. wink

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Rechts neben dem Bau ist der 140 Meter hohe Ziegelschornstein der alten Nickelhütte zu sehen.

Der weitere Weg führte noch am Fuß der alten Asche- und Schlackehalden vorbei. Ich glaube, Ende der 70er Jahre hatte die Nickelhütte schon Begrünungsversuche gestartet. Aber irgendwie scheiterten die kläglich, es gab einfach kein Gras, das direkt auf Schlacke wachsen wolle. wink Heute sieht es da um einiges besser aus.

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Bis auf Höhe Kirche Niederlungwitz ging es direkt an der Bahnstrecke auf Feldwegen entlang. Über Dorfstraßen ging es weiter Richtung Bahnhof Glauchau.

Auch in dieser Gegend schaffen es die Radwegeverantwortlichen, Radrouten entgegen der zulässigen Fahrtrichtung nach StVO auszuschildern. Radwege führen auch nach links, während ein Zwangspfeil nur das Abbiegen nach rechts zulässt.

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Und da die GDL nicht mehr streikt habe ich auch die Bahn zurück nach Plauen nutzen können.

Wer die Strecke fahren möchte, findet diese bei GPSies.com:

Unfall und Diebstahl

20.05.2015 | Radfahrer übersieht Auto

Bad Elster – (jm) Bei einem Unfall auf der Johann-Christoph-Hilf-Straße ist am Dienstag ein Radfahrer leicht verletzt worden. Der 31-Jährige hatte ein haltendes Auto (Fahrer 54) übersehen und war in dessen Heck gerollt. Bei der Kollision entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro.

Zwei Bikes gestohlen

Auerbach – (jm) Langfinger haben in einem Mehrfamilienhaus an der Käthe-Kollwitz-Straße zwei Fahrräder gestohlen. Die Bikes sind knapp 1.000 Euro wert. Sie verschwanden in der Nacht zu Dienstag. Hinweise bitte an das Polizeirevier Auerbach, Telefon 03744/ 2550.

[Quelle: http://www.polizei.sachsen.de/de/medieninformationen_pdz.htm]

Bochum

Das mit einem Urlaubstag verlängerte Wochenende nach Himmelfahrt wurde ausnahmsweise nicht zum Radfahren genutzt. Denn dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von "Starlight Express", dem rasanten Musical auf Rollschuhen. Neben Hin- und Rückfahrt blieb noch etwas Zeit für Ausflüge, zum Beispiel zu einer Schiffsfahrt auf dem Kemnader See oder zu einem Stadtbummel im Zentrum Bochums.

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Auch die Ausstellung zur Russischen Avantgarde im Kunstmuseum von Bochum musste uns ertragen, oder umgekehrt. laugh Kunst ist ja immer Geschmackssache, aber eine Besuch dieser Ausstellung lohnt sich jedenfalls.

Aber am kommenden Wochenende, das ich auch auf vier freie Tage verlängert habe, ist bestimmt wieder Zeit für die eine oder andere Radtour. Bestimmt gibt es wieder Neues zu entdecken.  wink

Rückbau eines Radweges in Glauchau?

Auf der Waldenburger Straße in Glauchau ist der Fußweg zur Mitbenutzung durch Radfahrer freigegeben, es ist dort von der Mulde aus kommend sogar ein Streifen für Radfahrer angelegt, zumindest sieht es rein optisch so aus. Allerdings wurde jetzt das aufgemalte Radfahrersymbol geschwärzt.

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Wurde der Radweg entfernt?

Vermutlich nicht, denn dieses Symbol kommt auf sogenannten "Schutzstreifen" zur Anwendung, also wenn ein Streifen rechts auf der Fahrbahn mit einer gestrichelten Trennlinie markiert wird und dieser den Radfahrern vorbehalten ist. In Glauchau verläuft die Fahrbahn für Radler aber komplett neben der Fahrbahn, zum Teil durch einen Grünstreifen von der Straße abgetrennt. Daher nehme ich an, wurde lediglich eine StVO-konforme Ausweisung für die Radler geschaffen.

Naja, bislang hat mich das Radsymbol dort eigentlich nicht gestört. wink

Protest am Mulderadweg

Letztens war ich auf dem Mulderadweg unterwegs von Zwickau nach Glauchau. Ein überklebtes Verkehrszeichen "Vorfahrt beachten", dass sowieso fehl am Platze steht, forderte meine Neugier.

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Anwohner der Gegend wehren sich gegen eine Variante der Ortsumgehung Crossen.

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Mit etwas Recherche fand ich einen Zeitungsartikel von Anfang 2010, der etwas weitere Information bringt. Mit Variante 8 war eine kurze Verbindung von der Leipziger Straße in Crossen zur B92 geplant, alternativ wurde die Variante 6 geplant, die nördlich von Crossen entlangführt und am Freibad Crossen entlang führt. Für die Variante 6 sprächen Kostengründe (laut Zeitungsartikel ist die Variante 6 ca. 700.000 Euro günstiger bei Baukosten von 8,3 Mio Euro) und die kurze Strecke der Variante 8 führt durch schützenswerte Landschaft, unter anderem ein Feuchtgebiet am alten Sportplatz.

Die Gegner befürchten nun, sicherlich auch zurecht, dass ein mit Fördermitteln errichteter Radweg beeinträchtigt oder gar zerstört wird. Mangels Ortskenntnis weiß ich leider nicht, welcher Radweg das ist.

Davon ausgehend, dass öffentliche Bauvorhaben ohnehin meist teurer werden, als geplant könnte die Kostensteigerung bei der längeren Variante möglicherweise den Baukostenvorteil wieder auffressen.

Vorerst geht der Protest am Mulderadweg weiter.

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Da ich dort gelegentlich mit dem Rad unterwegs bin, werde ich das demnächst mal etwas näher vor Ort erkunden.