Fuchsbachtal-Route

Da ich ab und zu nach neuen Radtouren suche, bin ich auf die Fuchsbachtal-Route gestoßen, eine Strecke im Landkreis Greiz, die bis nach Gera und Ronneburg führt und dabei auch durch das Gelände der Bundesgartenschau von 2007 führt. Wollte ich mir schon lange mal ansehen. Also die GPX-Datei der Fuchsbachtal-Route bei der Outdooractive-Präsenz des Tourismusverbandes Vogtlandes aufs Navi gepeichert und mit der unteren Bahn ging es dann von Plauen Mitte bis nach Wünschendorf.  Weiter ging es auch Mitte April (ja, es ist schon eine Weile her, meine Fahrt…) nicht, da in Richtung Gera Bauarbeiten auf der Bahnstrecke waren. 

Ich bin die Route im Uhrzeigersinn gefahren. Vom Bahnhof Wünschendorf geht es daher zunächst entlang der Weißen Elster nördlich in Richtung Gera.

Zumindest im April hieß es dort an der Bahnstrecke Plauen-Gera „Kopf einziehen!“

Unmittelbar nach der Bahnbrücke trifft man auf diese doch etwas ungewöhnliche Fußgängerbrücke über die Weiße Elster.

 

Auf dem gut gebauten Elsterradweg geht es weiter in  Richtung Gera.

Am Ortseingang Gera fällt mir auch zum ersten Mal ein Wegweiser der Fuchsbachtal-Route auf.  Vielleicht habe ich diese vorher übersehen. Oder waren keine vorhanden? Ich befürchte letzteres…

Die Strecker erreicht tatsächlich Gera, wenn auch nur einen südlichen Zipfel der Stadt in der Nähe des Stadtteiles Liebschwitz.  Liebschwitz gehörte übrigens bis 1928 zu Sachsen. 

Ab hier verlässt die Strecke das Elstertal, es geht etwas in die Höhe und so bietet sich ein schöner Fernblick auf Gera. Ich kann leider nicht einschätzen, ob das ein Blick aufs Geraer Zentrum ist.

Bergauf und Bergab geht es nach Collis. Allerdings hat dort die GPX-Route von Outdooactive einen ziemlichen Fehler in der Streckenführung. Denn diese führt von der Straße „Kaimberg“ rechts weg ins Tal an die Bahnlinie, damit diese hier überquert werden soll:

Oder ist der kleine Bachdurchlauf als Querung der Bahnlinie gemeint? Aber der darf als wasserwirtschaftliche Anlage auch nicht betreten werden.

 

Nein, hier ist kein Durchkommen, es geht nur wieder zurück zur Straße. Sind ja nur zusätzliche 40 Höhenmeter…

Die es ab hier natürlich wieder abwärts nach Collis geht.

Viel gibt es in Collis nicht, aber ein Gasthof sorgt für Speis und Trank.

Hinter Collis geht es unter einer Bahnstrecke hindurch. Originell sind die spiegelnden Edelstahltafeln in der Unterführung. Es sieht jedenfalls so aus, als wären diese bewusst als Spiegel angebracht worden. 

 

Nach 18 km Fahrstrecke ist der Eingang zum ehemaligen BuGa-Gelände 2007 erreicht. Die BuGa 2007 war zweigeteilt. Zum einen der „Hofwiesenpark“, der sich in Gera befindet und einen Park mitten im Zentrum der Stadt darstellt. Zum anderen gehört dazu das vor mir liegenden Areal bei Ronneburg, das jetzt als „Neue Landschaft Ronneburg“ bezeichnet wird und aus einem einstigen Uranerzbergbaugebiet der Wismut entstanden ist. 

Mehr zum BuGa-Geländer Ronneburg gibt es im nächsten Teil des Berichtes.

 

 

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Etwas Mathematik...