Rund um die Talsperre Dröda

Diese Tour bin 2013 schon mal gefahren. In Erinnerung war ein anstrengender Anstieg von Dröda zur Bundesstraße  bei Großzöbern.  Jetzt sollte das mit Rückenwind aus dem Akku wesentlich angenehmer zu fahren sein. 

Nach Pirk wollte ich entlang des Elsterradweges fahren, in Straßberg kam mit allerdings eine Vogtlandbahn in diese Richtung dazwischen, so dass ich das erste Stück damit zurück gelegt habe. Vom Bahnhof Pirk ging es dann  ein kurzes Stück über die B173  und dann  die Bobenneukirchener Straße nach Dröda. In Dröda begrüßt unübersehbar die Dorfkirche.

Von hier geht es  über  eine Länge von 1 km 100  Höhenmeter aufwärts bis nach Großzöbern. Ja, mit E-Unterstützung macht das richtig Spaß.  😀  Von Großzöbern aus geht es wieder 50 Höhenmeter abwärts und  danach wieder aufwärts, wenn man sich die Staumauer von dieser nord-westlichen Seite aus ansehen möchte.

2013 hatte ich schon auf den Zustand der  Waldwege hingewiesen. Aber die sehen  vier Jahre später nicht anders aus!

   

Richtig idyllisch wird es später, nachdem man Bundesstraße  und Engelhardtsgrün hinter sich gelassen wird. Über schöne Waldwege, zum Teil entlang des Ufers  kommt man an dieser kleinen Vorsperre vorbei.

Über Bobenneukirchen geht es weiter  Richtung  Dröda, ein kleiner Umweg, um die Staumauer auch  von Süd-Osten aus zu sehen , kann  auch noch gefahren werden.

Es hat sich nicht viel geändert, die Waldwege sehen erstaunlicherweise noch genauso kaputt aus, aber die Berge fahren sich jetzt einfacher. 

Zurück ging es dann wirklich über den Elsterradweg.  Ab dem Meißner Bach zwischen Pirk und Weischlitz ist der Elsterradweg gesperrt, dazu hatte ich im Baustellenbericht schon hingewiesen.

Die Umleitung führt über diese mit bislang unbekannte Brücke  auf die rechte Seite der Weißen Elster.

Über die Straße „Zur oberen Mühle“ führt die Straße nach Weischlitz.  Dabei geht es an der „Clara-Quelle“ vorbei.

Die  Quelle wurde  zum Ehrenden Gedächtnis an Frau Geheimrat Clara Kasten  so benannt.  Clara Kasten wurde am 26.09.1848 geboren und verstarb am 25.03.1913.  Die Quelle wurde  zu ihrem 80. Geburtstag am 26.09.1928 geweiht.  Clara Kasten gehört zur Familie Kasten, die ab dem 18. Jahrhundert Besitzer des Ritterguts Weischlitz waren. Clara wurde im Erbbegräbnis der Familie in Rosenberg/Weischlitz beigesetzt.  [Quelle: http://www.erbbegraebnis.de/oberweischlitz.htm]

Vielleicht begebe ich mich demnächst mal auf die Suche nach  diesem Rittergut, besser gesagt dem vorhandenen Rest „Torhaus“  und dem Erbbegräbnis.

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2 Gedanken zu „Rund um die Talsperre Dröda“

  1. Ein Schluck aus der Claraquelle gehört immer dazu,auch ohne Umleitung und E-Unterstützung…………….

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Etwas Mathematik...