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Radwandertag der Stadt-Galerie Plauen

Noch einmal kurz der Hinweis, dass morgen der Radwandertag der Stadt-Galerie Plauen stattfindet. Aber Achtung, Nachmeldungen sind nicht mehr möglich, die Anmeldung musste bis zum 6. Juni abgeschlossen sein.

Vorbereitet sind die Strecken jedenfalls schon. Hier wird der Weg in Richtung Neundorfer Wasserturm gewiesen.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß, ich kann aus familiären Gründen leider nicht teilnehmen. 

 

Fuchsbachtalroute – Teil 2

Das wohl beeindruckendste Bauwerk auf dem Gelände der Bundesgartenschau von 2007 ist die Erlebnisbrücke „Drachenschwanz“. 

Diese 225 m lange Brücke ist „eine der längsten und innovativsten Holzbrücken Deutschlands“.  [Quelle: Neue Landschaft Ronneburg] Auf der Webseite zur Neuen Landschaft Ronneburg sind eine Reihe weiterer technischer Informationen zur Drachenschwanzbrücke zu finden.

An der Brücke steht übrigens ein Ticketautomat. So ganz verstanden habe ich nicht, ob die Nutzung des Parks oder der Brücke Eintritt kostet. Gut, 1 Euro für den Erhalt des Areals fällt mir nicht schwer. Allerdings nimmt der Automat nur passend Münzen an. Keine Scheine, keine Zahlung mit Handy. Tut mir leid, ein Euro-Stück war grad nicht in meinem Portemonnaie. Auch auf der Webseite konnte ich keinen Hinweis zu einem Eintrittsgeld (selbst wenn das  auf Freiwilligkeit beruht) lesen.

Vom Drachenschwanz bietet sich ein schöner Blick über das Tal des Badergrabens.

Auffällig ist auch der Kletter- und Aussichtsturm, der als „Entdeckerturm“ bezeichnet wird. Auf einer der alten Halden sind weiterhin Modelle von Schachtanlagen zu sehen, beispielsweise im Maßstab 1:20 der Schacht 396.

 

Auf der Freifläche bei der Wismutausstellung am Rittergut kann noch eine CAT-Planierraupe bestaunt werden.

Das Gefährt ist Dozer D11 von Caterpillar. 774 PS leistet der Antrieb, um das 100 t schwere Gerät zu bewegen.

Nach Besuch des Areals und etwas Entspannung in einer der installierten Hängematten wollte ich die Tour auf der vom Navi angezeigten Strecke fortsetzen. Nur, dass diese an diesem Tor endet:

Ich glaube, die offiziell verfügbaren GPS-Daten sollten mal überarbeitet werden. Zur Zeit der BuGa 2007 war das Tor sicherlich geöffnet. Also ab ins Tal, Gelegenheit, die Drachenschwanzbrücke von unten zu sehen.

Weiter geht es im Tal unter der Bahnbrücke hindurch in Richtung Ronneburg.

Am Großen Badeteich in Ronneburg treffe ich die Radroute und deren Ausschilderung wieder.

Der Badeteich befindet sich unmittelbar am Ronneburger Schloss.

Im Schloss befindet sich das Stadt- und Schulmuseum.

Von Ronneburg geht es im dritten Teil zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 54

Elsterradweg Mühlhausen-Adorf
Elsterradweg Mühlhausen-Adorf

Der Rechtsstreit zu dem Stück Mühlhausen – Adorf des Elsterradweges  wurde vergangene Woche beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig verhandelt. Die Richter stellten fest, dass die Grüne Liga ein Nutzungsverbot des ausgebauten Weges erzwingen kann, da dieser ohne Genehmigung in einem geschpützten Gebite (FFH-Gebiet) gebaut wurde.

Allerdings verwiesen die Bundesrichter den Fall zurück nach Bautzen an das Oberverwaltungsgericht. Die Richter am OVG sind aufgefordert zu prüfen, ob sich durch den Radwegebau der Naturraum verschlechtert hat. Sollten die Bautzener Richter zu dieser Auffassung gelangen, könnte es zur Sperrung des Weges führen. 

Andererseits wurde der Weg schon lange vor Einrichtung des FFH-Gebietes genutzt, die Entscheidung könnte also auch zu Gunsten der weiteren Nutzung des Radweges ausgehen. 

Der Vogtlandkreis geht laut seiner Pressemitteilung davon aus, dass der Weg weiterhin uneingeschränkt nutzbar ist.

 

200 Jahre

1815 brach der Vulkan Tambora aus. Die Folgen dieser Naturkatastrophe waren Kälte, Dauerregen und Ernteausfälle im Folgejahr. Weniger geerntetes Getreide führte zu höheren Preisen und Hafer war zu jener Zeit der Treibstoff für die Fortbewegung zu Pferde. Das zumindest ist geschichtlich verbürgt. Ob allerdings diese Klimakatastrophe mit ihren Folgen der Auslöser für die Erfindung des Laufrades durch Karl von Drais im Jahre 1817 war, ist nicht bewiesen.

[Bildquelle: Wikipedia, publicfree]

Am 12. Juli 1817 [so steht es zumindest bei Wikipedia] soll Drais seine erste größere Fahrt mit diesem hölzernen Fortbewegungsmittel von Schwetzingen nach Mannheim absolviert haben.

Und so feiert unser heutiges Fahrrad in diesen Tagen den 200. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Fuchsbachtal-Route

Da ich ab und zu nach neuen Radtouren suche, bin ich auf die Fuchsbachtal-Route gestoßen, eine Strecke im Landkreis Greiz, die bis nach Gera und Ronneburg führt und dabei auch durch das Gelände der Bundesgartenschau von 2007 führt. Wollte ich mir schon lange mal ansehen. Also die GPX-Datei der Fuchsbachtal-Route bei der Outdooractive-Präsenz des Tourismusverbandes Vogtlandes aufs Navi gepeichert und mit der unteren Bahn ging es dann von Plauen Mitte bis nach Wünschendorf.  Weiter ging es auch Mitte April (ja, es ist schon eine Weile her, meine Fahrt…) nicht, da in Richtung Gera Bauarbeiten auf der Bahnstrecke waren. 

Ich bin die Route im Uhrzeigersinn gefahren. Vom Bahnhof Wünschendorf geht es daher zunächst entlang der Weißen Elster nördlich in Richtung Gera.

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Im Steinicht unterwegs

Es ist rein reichliches Jahr her, als ich Kontakt mit einem Radlerfreund aus Hof zur Frage nach einem Rad-/Wanderweg durch das Steinicht hatte. Allerdings  ging es um einen Weg links der Elster, also direkt  an den Kletterfelsen entlang. So genau konnte ich das leider nicht beantworten und verfügbare Kartenwerke blieben stellenweise auch etwas im unklaren. Vor einem Jahr hat sich der Kollege aus Hof auf den Weg gemacht und mir im Anschluss  berichtet. Ja, es gibt da einen Weg, aber der hat so seine Tücken. 

Mitte April habe ich mich also ebenfalls auf den Weg gemacht, um dieses Stück Elsterufer zu erkunden. Beginnen sollte die Tour an der „Gippe“ in Elsterberg. Daher ging es zunächst von Plauen über Talsperre Pöhl nach Ruppertsgrün und dort entlang des  Ruppertsgrüner Bachs (auch Forellenbach genannt?)  hinab zum Elsterufer.

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Radwandertag der Stadt-Galerie Plauen

Radwandertag 2017
Radwandertag 2017

Die Stadt-Galerie Plauen veranstaltet am  11.Juni 2017  den 16. Radwandertag.  Es stehen,  wie jedes Jahr,  verschiedene Streckenlängen zur Asuwahl.  2017 führen die Strecken über 20 km, 40 km und 60 km  in Richtung Kürbitz, Rößnitz, Mühltroff in den nördlichen Teil des Vogtlandes.  Über Pausa und Mehltheuer  geht es zurück zum Ziel .  Die kürzeren Strecken biegen bei Rößnitz und  Pulverhöhe ab.

Pulverhöhe ist mir bislang als Bezeichnung nicht bekannt. Pulverhaus gibt es, das ist eine Straße  an der Kreuzung  zwischen Rodau und Schönberg mit Abzweig nach Demeusel.  Das Pulverhaus  gibt es noch, wenn vielleicht auch neu errichtet. Mehr dazu in der Burgentour  (Kilometer 13, 8  des Abschnittes Pausa-Straßberg).

Bis 31.05.2017 kann man sich noch im Centermanagement  anmelden. Es wird eine Startgebühr von 6,00 € fällig.

Eine vorherige Darstellung der Strecken wird mir dieses Jahr leider nicht möglich sein, ich darf auf ärztliche Empfehlung voraussichtlich erst im Juni wieder aufs Rad.

 

Neue Fahrradständer in Plauen

Bei meiner Fahrt durch Plauen  (das war allerdings schon Mitte April) wurde ich auf eine Reihe neu aufgestellter Fahrradständer aufmerksam.  Acht Zehn (Ich habe noch mal nachgezählt.) Räder lassen sich hier jeweils parken.  

Das Bike lässt sich gut abstellen, auch mit breiten Reifen  geht das problemlos, allerdings habe ich kein Fat-Bike  probiert. Eine Reihe kleiner Details  ergeben einen positiven Eindruck. Für das Rad sind unten Plastikteile angebracht, die ein seitliches Wegrutschen verhindern und am Haltebügel oben sind ebenfalls Kunststoffteile angebracht, die  für Lack und Rahmen des Bikes einen Schutz vor Kratzern darstellen.

    

Ein Tandem sollte allerdings  möglichst auf der anderen Seite stehen oder längs zum Fahrradständer abgestellt werden. Sonst wird es mit der Straßenbahn eventuell zu eng.

Die Ständer sind nicht im Boden verankert. Zwei schwere Betonsockel und das Gewicht des Ständers selbst  machen ein Wegtragen von Ständer mit angeschlossenem Rad zumindest sehr schwierig. Von Vorteil für die Stadtverwaltung ist jedoch, dass mit vertretbarem Aufwand ein solcher Abstellplatz umgesetzt werden kann.

Bemerkenswert ist auch, dass es  eine Reihe von Bezeichnungen für solch eine Installation gibt. Fahrradständer mag geläufig sein. Aber auch Radabstellanlage  gibt es als Begriff dafür und der hier abgebildete Ständer gehört vermutlich in die Kategorie „Anlehnbügel“.  

E-Bike

Pit hatte im Kommentar zum Plauener Rundwanderweg  den Wunsch nach einem Testbericht geäußert. Dem komme ich natürlich gern nach. 

Definitionen 

Aber an den Anfang etwas zu den Begriffen. Fahrräder bzw. fahrradähnliche Fortbewegungsmittel mit Elektromotor werden in drei Kategorien eingeordnet.

E-Bike E-Bike ist eigentlich der geläufigste Begriff für die üblichen Fahrdäder mit Untestützung durch einen Elektromotor und Begrenzung der Unterstützuung bis 25 km/h. Aber  diese landläufige Auffasung ist falsch. 

Ein E-Bike , oder genauer Elektro-Leichtmofa ,  fährt rein elektrisch und benötigt keine Muskelkraft  zur Fortbewegung.  Diese dürfen maximal 20 km/h schnell sein. Außerdem  gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, der Fahrer muss die Fahrerlaubnis Klasse B besitzen, es besteht Helmpflicht  und noch einiges mehr. 

Radwege dürfen mit E-Bikes nicht  befahren werden. Ausnahme ist seit 01.01.2017  die Kennzeichnung eines Radweges mit dem  Verkehrsschild „E-Bike frei“.

[Bildquelle: Wikipedia]

Außerdem nehme ich an, dass E-Bikes nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden dürfen.

Pedelec Pedelec ist die Abkürzung für Pedal Electric Cycle.  Hier liefert der Elektromotor nur dann seine Unterstützung, wenn auch in die Pedale getreten wird.  Aber hier ist bei 25 km/h Schluss mit lustig und  es geht nur mit reiner Beinkraft schneller weiter.

Es wird keine Führerschein und keine Versicherung benötigt. Diese Fahrzeuge  gelten als Fahrrad.  Also dürfen Radwege benutzt werden oder sind unter bestimmten Voraussetzungen zwingend zu nutzen und  das Bike kann in  Bahn und Bus mitgenommen werden.

S-Pedelec S-Pedelec  sind im Grunde schnellere Pedelecs. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 45 km/h, bis 18 km/h sogar ohne  Einsatz von Muskelkraft.  Ansonsten gilt auch hier ein Mindestalter von 16 Jahren, Führerschein Klasse B, Versicherungspflicht, Helmpflicht,  eine Reihe technischer Vorschriften , keine Kinderanhänger, Alkoholgrenze wie bei einem PKW  und und und….

Im ÖPNV können diese Fahrzeuge  teilweise mitegenommen werden, das regelt der jeweilige Verkehrsverbund bzw. Verkehrsträger.

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