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Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2

Die Strecke von der Elsterquelle entlang des Elsterradweges erreicht den Ort Doubrava in Tschechien. Am Ortseingang fährt man direkt an einem Freilichtmuseum zur ältesten Papiermühle im Ascher Ländchen vorbei.  Ein kurzer Besuch lohnt sich, man erfährt so auf alle Fälle etwas mehr zur Geschichte dieser Gegend.

2016_05_07_09

In Doubrava sieht man die Weiße Elster auch wieder einmal aus nächster Nähe und das kleine Rinnsal von der Quelle führt jetzt schon erheblich mehr Wasser. Elsterradweg Quelle-Plauen | Teil 2 weiterlesen

Bahnhof Chrieschwitz wieder in Betrieb

Die neue Großbaustelle für den Haltepunkt Plauen-Mitte sperrt nicht nur Straßen in der Stadt, sondern auch die Linie der unteren Bahn von Gera nach Weischlitz. Ab heute besteht zwischen dem reaktivierten Bahnhof Plauen-Chierschwitz und Weischlitz Schienenersatzverkehr.

Am Chrieschwitzer Bahnhof wurden am Sonnabend die Arbeiten dazu abgeschlossen. Ein Weg wurde begehbar gemacht und eine Haltestellentafel aufgestellt.

Haltepunkt Plauen Chriechwitz

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Begrünung des Altmarktes

Der Plauener Altmarkt ist als ein eher lebloser Platz bekannt. Außer an Markttagen oder Festen, wie Weihnachtsmarkt. Bemängelt wurde oft fehlendes Grün in dieser Steinwüste.

Neuerdings beginnt die Stadt hier Abhilfe zu schaffen und installiert Pflanzkübel.

Ob das natürlich zu einer spürbaren Belebung beiträgt? Das bleibt sicher abzuwarten, im Moment sieht das Grün etwas verloren aus.

Sonntagstour

Letzten Sonntag bin ich ein kleine Runde in den Südwesten Plauens gefahren. Zuerst ins bekannte Weidenteichgebiet. Dort steht seit längerer Zeit ein Insektenhotel.

Allerdings macht es recht baufälligen Eindruck, als wäre eine Horde Termiten über Winter aktiv gewesen. Allerdings können  auch vandalismus-geneigte Wanderer nachgeholfen haben. Schade, vielleicht wird es demnächst „saniert“.

An einem Teich im Schutzgebiet wurde die zwar trockene aber doch etwas düstere Wetterstimmung deutlich.

Die Rückfahrt entlang der Elster zeigte diese mit leicht erhöhtem Wasserstand.

Einige Meter weiter war dann ein mehr oder weniger aufgeregter Haufen Menschen zu finden, die sich anschickten, die Elster per Schlauchboot zu befahren.

Ob der höhere Wasserstand für diese Bootsfahrten erzeugt wurde, ist mir allerdings nicht bekannt. Über das Verhalten der potentiellen Bootsfahrer breite ich auch lieber den Mantel des Schweigens. Undecided

 

 

Wieder auf Tour

Das Handgelenk hat sich soweit erholt, dass ich wieder mit dem Bike unterwegs sein kann. Smile

Also ging es zunächst in Richtung Schneckengrün. Am Weidenteichgebiet ist mir dann dieser Vogel vor die Linse geflattert:

Mehr war mit meiner Kompaktkamera mit optischem und digitalem Zoom nicht zu holen. Und wenn ich das richtig einordne, ist das ein Rotmilan.

In der Ecke des Weidenteichgebietes befindet sich ein Schießstand des Schützenvereines Schneckengrün e.V. Schon oft bin dort vorbei geradelt.

Heute wollte ich mir das genauer ansehen. Also bin ich da mal reingeradelt. Ein gut gefüllter Parkplatz deutete auf eine Menge Besucher hin, auch ein Vereinsgebäude war zu sehen. Zufällig liefen mir zwei Schützen über den Weg, die ich befragen konnte, ob man sich das hier aus der Nähe ansehen darf. Ja, aber vorher müsse ich im Vereinsgebäude eine Tagesversicherung abschließen, das wäre auch nicht teuer. Also habe ich mir für 50 Cent diese Versicherung geholt und mich als Gast der SG Plauen eingetragen. Ordnung muss sein und das ist auch gut so.

So ausgestattet konnte ich bis zum Schießstand mit den Schützen vordringen. Dabei hatte ich Gelegenheit mit dem Vereinsvorsitzenden etwas zum Thema Schießsport zu plaudern. Dienstlich habe ich am Rande mit dem Waffenrecht zu tun, hier war mal Gelegenheit mit Schützen zu sprechen. Vielen Dank an Herrn Unger für das nette Gespräch. Die Vereinsmitglieder übten zu dem Zeitpunkt mit Gewehren oder Karabinern, ich kenne mich da nicht so aus. Jedenfalls sollte man sich ohne Gehörschutz nicht allzu lange in der Nähe aufhalten.

Hier noch ein Blick in eine der Schießbahnen.

Mein Weg führte mich weiter Richtung Plauen zur Pausaer Straße. Stadteinwärts fahrend befindet sich linksseitig ein Rad-/Fußweg. der allerdings von einem dort geparkten LKW komplett blockiert wurde.

An dieser Stelle ist sogar absolutes Halteverbot, wie das Verkehrszeichen etwas weiter stadteinwärts deutlich anzeigt. Und dazu noch auf die Nichtbenutzung des Randstreifens verweist.

Vielleicht war der LKW nur defekt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran…Undecided

Letztlich führte mich meine Runde über die zwei bekanntesten Plauener Baustellen zurück ins Zentrum.

Die Brücke über die Bahnlinie an der Pausaer Str. ist inzwischen komplett abgerissen, die ersten Säulenfundamente sind eingebracht.

Und beim Umbau des alten Kaufhauses Horten zum neuen Landratsamt werden gerade die untersten Kellerebenen freigelegt.

Wie hieß es dazu diese Woche in einer Lokalzeitung? Die Keller würden sich gut eignen, da doch jede Behörde die eine oder andere Leiche im Keller hat. Aber ich glaube, dass da doch wohl eher ein Archiv Platz finden wird. Wink

Beschilderung Plauener Radrouten

Die Freie Presse berichtete in der Ausgabe vom 27.03.2012, dass in der zeit von Mai bis August diesen Jahres eine Beschilderung des Plauener Radroutennetzes erfolgen soll. 400 Standorte in Plauen sollen mit Wegweisern und Pfeilen versehen werden. Die Ausstattung der 160 km Radrouten soll 80.000 Euro kosten.

Das klingt ja positiv. Bei der Gelegenheit wäre natürlich eine zeitgemäße kartographische Übersicht zu den Radrouten ebenfalls angebracht. Denn derartiges konnte ich auf der Webseite der Stadt Plauen nicht finden. Die jetzigen Darstellungen zu Radwegen (Beispiel „Rund um die Talsperre Pöhl“) sind vielleicht künstlerisch wertvoll gestaltet aber für eine Tourenplanung eher nicht zu gebrauchen.

Stadtpark in Plauen

Der Plauener Stadtpark liegt noch ziemlich einsam und zeigt bislang nur wenig frühlingshafte Farbe.

Plauen: Stadpark

Zumindest hat das Tauwetter den Enten im Stadtparkteich wieder etwas Wasser unter den Füßen verschafft.

Plauen: Stadpark

Bemerkenswert ist ein Hinweisschild am Teich:

 

Plauen: Stadpark

Ich würde nicht auf die Idee kommen, die Teichfläche zu begehen, ich kann nicht übers Wasser laufen. Zumindest nicht in warmen Jahreszeiten …

Aber vielleicht kommt das Schild wieder weg, wenn alles Eis geschmolzen ist.

Neue Baustelle

Plauen hat eine neue weitere Baustelle.

Das ist der Teilabriß des alten Horten-Kaufhauses, das zum neuen Landratsamt werden soll. Allerdings trifft mich die Baustelle im Zentrum der Stadt als Radfahrer eher weniger. Aber die Technik gefällt mir. Wink

Der lange Weg zum Elsterradweg | Splitter 20

In die Diskussion zum Trassenverlauf des Elsterradweges ist eine neue Variante eingebracht worden.Das berichtete die Freie Presse am 18.01.2012.

Der jetzt vorgestellte Verlauf würde von Plauen-Chrieschwitz aus den neu gebauten Radweg in Richtung Pöhl bis Möschwitz nutzen, dann über die Dammkrone der Staumauer weiter in Richtung Neudörfel führen und dann über Ruppertsgrün, Christgrün und Losa nach Elsterberg verlaufen. Damit würde zum einen die Talsperre Pöhl an diesen Radweg direkt angebunden und andererseits das Höhenprofil im Vergleich zur bisherigen Version über Jößnitz etwas weniger bergig ausfallen.

Widerstand gegen diesen Wegeverlauf regt sich aus der Stadt Plauen, dort gäbe es einen Beschluss zum Radwegeverlauf über Jößnitz.

Mir würde eine Strecke nahe der Talsperre Pöhl eher zusagen, denn ein sehenswertes Ausflugsziel wäre damit unmittelbar an den Elsterradweg angebunden. Und Radtouristen möchten nunmal etwas Abwechslung und Sehenswertes an der Strecke vorfinden, ohne größere Umwege.

Und wenn dann ein naturbelassener, von Radlern nutzbarer, Weg im Tal zusätzlich verfügbar bleibt, ist verschiedenen Radlergeschmäckern genüge getan. Klar, dass der naturbelassene Weg eher Mountainbikern und Crossrädern vorbehalten sein wird.