Brunnen Tour

Das Europe Direct Zentrum Vogtland hat mit einer Reihe von Partnern zur Brunnen Tour eingeladen. Zum Brunnenfest in Bad Elster war die Tour über rund 45 eine sportliche Ergänzung. Da auch mein Arbeitgeber Landratsamt Vogtlandkreis beteiligt war und ich nun mal als Radler dort bekannt bin, hat mich der verantwortliche Kollege schon frühzeitig mit um Unterstützung bei der Streckenplanung und der Tourdurchführung gebeten. Also war ich vergangenen Sonnabend als Tourguide zusammen mit zwei Radlerfreunden vom Vogtländischen Radsportteam für eine Gruppe von rund 15 Teilnehmern zuständig, um diese zu den einzelnen Zwischenstationen zu begleiten.

Für die medizinische Absicherung sorgte die DRK-Gruppe aus Oelsnitz, die mit einem Lastenbike und einem e-Mountainbike mit unterwegs waren.
Start war auf dem Parkplatz am Verkehrsbetrieb, der Bogen für die Zieleinfahrt stand schon am frühen Morgen bereit, zumindest um ankommende Radler zur Anmeldung zu begrüßen. Die Euregio Egrensis hatte im Wesentlichen das Organisatorische übernommen und kümmerte sich um die Teilnehmer am Start.
Neben einem Bike mit Hundehänger (samt Hund!) war auch das eine oder andere ungewöhnliche Bike am Start.

Erster (geplanter) Zwischenstopp war in Asch auf dem Markt . Der Bürgermeister der Stadt, Dalibor Blažek, berichtet zur Geschichte und den aktuellen Entwicklungen von Asch. („Geplant“, weil unterwegs doch hier an da mal kurz gehalten wird, um die Gruppe wieder zusammenzubringen.)

Von Bad Elster nach Asch nach Asch geht es schon rund 12 km stetig bergan, der weitere Weg nach Bad Brambach führte dann aber etwas steiler zum höchsten Punkt der Strecke beim Sportkomplex vrch Háj. Über Bad Brambach und nochmals bergan ging es weiter zu den Bad Brambacher Mineralquellen, die ebenfalls als Partner der Radtour dabei waren und alle Teilnehmer mit ausreichend frischen Getränken versorgten. Neben Getränken des Unternehmens gab es auch noch Wissenswertes von Herrn Wünsche, im Foto ganz rechts, vorgetragen.

Von den Mineralquellen führte der weitere Weg ins Hennabachtal zur gleichnamigen Ansiedlung und wieder bergan in Richtung Landwüst.
Wer noch Lust und Kraft hatte, konnte noch einen kleinen Umweg über den Aussichtsturm auf dem Wirtsberg machen, bevor es ins Bauernmuseum Landwüst zum letzten Zwischenstopp der Tour ging.

Im Bauernmuseum konnte man sich bei einem kleinen Imbiss stärken oder eine Führung durch das Museum machen.
Das schöne an diesem Zwischenstopp: nach rund 33 km bergauf und bergab geht es fast nur noch abwärts ins Ziel nach Bad Elster.

Es waren rund 65 Teilnehmer, die in vier Gruppen die knapp 45 km bewältigt haben, die meisten Teilnehmer mit eBike. Was ja auch passend zum Thema der Tour war: „Per Fahrrad durch die Grenzregion | Elektromobilität verbindet!“.
Es war eine interessante und schön gestaltete Tour, ich habe zumindest keine Beschwerden gehört und Berge gehören nun mal zum Vogtland dazu.

Der Streckenverlauf ist bei Outdooractive zu finden.

Festwochenende Plauen900

Plauen900

Dieses Wochenende ist der Höhepunkt des Festjahres zu 900 Jahre Plauen, mit dem Spitzenfest und einem Festumzug am Sonntag wird das Jubiläum gefeiert.

Erste Veranstaltungen fanden bereits am Freitag Nachmittag statt. Auf dem Weg von der Dienststelle nach Hause (derzeit fahre ich mit dem Rad zur Arbeit) musste ich schon plötzlich feststellen, dass die Bahnhofstraße überaus stark bevölkert war. Auf meiner späteren Radrunde habe ich das noch etwas näher in Augenschein genommen.

Auf der Bahnhofstraße hatten sich die „Die Glückspilze“ aufgestellt, Musik aus der Drehorgel und ähnlichem mechanischem Musikgerät. Leierkastenmusik ist möglicherweise auf Dauer nicht so einfach zu ertragen, aber hier hat der einzelne Glückspilz doch ordentlich Stimmung verbreitet.

Der Rest der Bahnhofstr. war beidseitig mit Trödlern gesäumt, die ihre verschiedensten Dinge feilboten.

Was macht die Kuh mitten in der Stadt? Gut, es ist nur eine aufblasbare Kuh, aber dafür ordentlich groß. Scheint ein Symbol für Steyr oder die hier befindliche/entstehende Gaststätte gleichen Namens zu sein. Denn unmittelbar neben der Kuh wurden an einem Stand steyrsche Käsespätzle angeboten.

Auf dem Altmarkte wurde noch die Bühne für eine abendliche Musikveranstaltung vorbereitet. Beim beginnenden Soundcheck bin ich dann doch mehr oder weniger geflohen, ich vertrage laute Musik nicht mehr. Liegt vielleicht am Alter.

Mein Tour am Sonnabend führte mich noch mal durch das ganze Festareal, Käsespätzle und ein Radler waren mein bescheidener Beitrag zum Umsatz.

Am Theater wurde Beachbasketball gespielt, Wetter und Temperatur waren absolut passend für diese Sportveranstaltung.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 69

Anfang Mai hatte ich mir den geplanten Verlauf des Elsterradwegs von Plauen nach Elsterberg angesehen und hier in vier Artikeln den Verlauf ausführlich beschrieben.
Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, meine Strecke, die ja aus Medienberichten mehr oder weniger „erraten“ war, mit der tatsächlichen Planung zu vergleichen. Und da gibt es schon noch einige Unterschiede.

Hinter dem Parkplatz „Talsperre Pöhl“ geht es künftig direkt auf den Parkplatz vom alten Autokino, ich war einen Bogen südlich davon gefahren. Also wird der Elsterradweg hier über diesen Platz geführt:

Vom Autokino bis zum Abzweig Neudörfel wird es ein straßenbegleitender Radweg werden, der neben der S 297 gebaut wird.

Bei Neudörfel hatte ich mich komplett getäuscht. Als die Straße durch Neudörfel saniert wurde, klang die Beschreibung auf der Bautafel nach künftigem Elsterradweg. Irrtum. Auch von Neudörfel bis zum Abzweig Ziegelhüttenstraße wird en Radweg neben der S297 angelegt, direkt vorbei am Posthaus.

Bis Elsterberg hatte ich die Strecke dann wieder richtig erkannt, nur im Bereich des alten Enka-Geländes verläuft der Elsterradweg anders.

Ich hatte ja Sorge geäußert, dass plötzlich dein dort vorhandenes Tpr mal geschlossen ist und die Fahrt zu Ende. Ich war noch nicht vor Ort, aber es seiht so aus, als würde deutlich vor dem Gewerbegebiet ein anderer Weg gewählt. Ich in die Walter-Suchanek-Straße gefahren, aber der Elsterradweg führt komplett auf dem Scholasweg ins Tal.

Radweg mit Einfädelspur

In einem Artikel zum Elsterradweg (geplanter Verlauf nach Elsterberg) hatte ich das Radwegende bei Möschwitz gezeigt und angemerkt, dass mir im Vogtland kein Radweg bekannt ist, der eine Einfädelspur nach ERA hat. Die ERA das nur „Radwegende“ und empfiehlt eine „Verflechtungslänge“ von 10 bis 20 m.

Aber immerhin bei Leubetha ist am Elsterradweg tatsächlich so etwas geschaffen worden!

Es sind vielleicht nur 2 m und keine 20 m, aber ein Anfang ist gemacht!

Tag der offenen Tür im BW Adorf

11. und 12. Juni hat das Bahnbetriebswerk zum Tag der offenen Tür alle Bahninteressierten zum Besuch eingeladen. Außerdem gab es noch Pendelverkehr zum Bahnhof Adorf mit dem „Ferkeltaxi“, ein Triebwagen der Baureihe 771/772.

Eigentlich fahre ich da mit der Bahn nach Adorf oder Bad Elster, von da zum Museum und anschließen den Elsterradweg nach Hause. Aber noch immer häufen sich Meldungen von überfüllten Zügen mit 9-Euro-Ticket-Inhabern. Auch bei der Vogtlandbahn steht, dass die Fahrradmitnahme nicht gesichert ist. Wie es am Sonnabend praktisch in der Vogtlandbahn aussah, weiß ich allerdings nicht, denn ich bin gleich von Plauen aus mit dem Bike gestartet, einmal BW Adorf und zurück. Rund 55 km und 850 Höhenmeter.

Aber die Mühe hat sich natürlich gelohnt.

Weniger schön war die Baustelle beim Gewerbegebiet Oberlosa mit Vollsperrung und eigentlich keinem Weg für Fußgänger oder Radler daran vorbei. Die ausgewiesene Umleitung führte zur Bundesstraße. Für Radfahrer sehr sinnig und für Fußgänger eine Zumutung.

Ich habe mich über einen Trampelpfad am Feldrand vorbeibewegt.

Handwerker- und Kreativmarkt

Am Pfingstwochenende fand in der Marktscheune (bei Kobitzschwalde) ein Handwerker und Kreativmarkt statt.

Es war – für mich überraschend – allerhand Betrieb. In der Scheune und auf der Freifläche war eine ganze Reihe verschiedenen Stände. Es wurden unterschiedlichste Waren feilgeboten, von Schmuck bis bedruckte Beutel und T-Shirts. Gastronomie kam nicht zu kurz, Essen und Trinken geht immer…

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 68

Wieder einmal Neuigkeiten zum Elsterradweg. Für den Abschnitt ab Leuchtsmühlenweg bis Dürerbrücke scheint es eine ausbaufähige Streckenvariante zu geben.
Bislang führt der Elsterradweg ab Leuchtsmühlenweg über die Holbeinstraße. Diese ist bedingt durch einige Gewerbe auch stark per LKW frequentiert.  Sinnvoll wäre es ja, den Radweg auf die andere Seite der Elster zu verlegen. Nur ist da ein ehemaliges Werk der Plauener Gardine im Weg, das jetzt zu Albani Group Augsburg gehört.  Von dort wird auf die Gefahren des LKW-Verkehrs auf der Zufahrtsstraße zum Werk hingewiesen. Offenbar gab es daher auch keine Zustimmung, den Radweg dort entlang zu führen.

Nunmehr wurde allerdings eine Streckenführung links der Weißen Elster vorgestellt.
Am Leuchtsmühlenweg geht es nicht mehr zur Holbeinstraße, sondern gegenüber in einen Weg entlang des Kleingartenvereins „Weißer Weg“ e.V. Dieser führt am Gelände der alten Plauener Gardine vorbei.

Hinter dem Geländer der „Gardine“ führt ein Weg zurück ans Ufer der Weißen Elster, nahe der „Panzerbrücke“. Diese historische Brücke wird allerdings nicht Bestandteil des Elsterradweges werden.

Entlang des linken Ufers gelangt man auf die Straße „Am Badeplatz“ die in die Uferstraße mündet. Das Areal hier „Am Badeplatz“ gehört allerdings dem Transportunternehmen Rainer Spranger. Hier scheint es offenbar zusammen mit der Stadt Plauen eine Lösung für den Radverkehr an oder über die Betriebsfläche zu geben.

Ausgehend von den vorliegenden Informationen ergibt sich in etwa der Verlauf, wie in der folgenden Abbildung schematisch dargestellt:

Grafik basiert auf OpenStreetMap, Grundkarte: © OpenStreetMap-Mitwirkende and contributors, CC-BY-SA

Sächsischer Wandertag 2022

Plauen900Ich bin einfach nicht eher dazugekommen….

Am Wochenende 20. bis 22.05.2022 war Plauen der Gastgeber für den Sächsischen Wandertag.  Über 1.500 Wanderer (und Radfahrer) bewältigten verschieden lange Wanderstrecken rund um Plauen.

Ich habe mir am Sonnabend das Treiben im Parktheater angesehen, dem Start- und Zielort. Tourismusvereine der näheren und weiteren Umgebung hatten sich eingefunden, um ihre jeweilige Region zu präsentieren. Neben dem Erzgebirgskreis mit Werbung für die touristischen Dampfeisenbahnen war auch der Fremdenverkehrsverein Rosenbach e.V. dabei.

Die Fahnenschwinger konnte ich ebenfalls noch beim „Warmlaufen“ beobachten.