Houston, wir haben ein Problem….

Das ist schon eine Hiobsbotschaft, die da am vergangenen Montag in der Freien Presse zu lesen war. Nach einer turnusmäßigen Prüfung der Brücke wurde diese sofort für jeglichen Verkehr gesperrt. Das schließt eine Sperrung für Fußgänger und Radfahrer ein. Ausspülungen bei den Fundamenten der Pfeiler führen zu nicht mehr ausreichender Standsicherheit.

Die Brücke ist jetzt gleich dreifach gegen Betreten und Befahren gesichert. Ein üblicher Baustellensperrzaun mit Sperrschildern, dahinter eine Reihe Betonklötze und anschließend Gitterzaun, der mit der Brücke verschraubt ist.

Bemerkenswerte finde ich, dass trotz dieser Sperrmaßnahmen Fußspuren und sogar Radspuren im Schnee zu sehen sind. Offenbar wurde unter dem Gitter durchgeklettert.

Aktuell bedeutet das für Fahrzeuge erhebliche Umwege über Rentschmühle oder Plauen, Wanderern und Radlern steht noch die Brücke am Lochbauernhof zur Verfügung. Erhebliche Umleitungsstrecken sind das allemal, zumal ja die Elstertalbrücke derzeit saniert wird und damit die Fußgängerquerung auf halber Höhe auch nicht nutzbar ist.

Der Parkplatz an der Barthmühle ist zwar von Röttis aus zu erreichen, aber zum Bahnhof jenseits der Weißen Elster gelangt man nicht. Und umgekehrt besteht keine Möglichkeit, mit der Bahn anzureisen, um dann jenseits der Weißen Elster in der Gaststätte „Barthmühle“ einzukehren.

Wie es hier nun weitergeht ist im Moment offen. Vom Landratsamt heißt es, es würden weitere Untersuchungen durchgeführt. Laut Freie Presse würde die Landkreisverwaltung Sicherungsmaßnahmen untersuchen, auch um eine Nutzbarkeit für Fußgänger, Radfahrer und PKW-Verkehr wieder herzustellen.

Vielleicht ist hier was übrig für eine Behelfsbrücke….

Etwas frostig ist es schon

Letztes Wochenende hatte sich das Wetter schon etwas frostig gezeigt, dementsprechend waren Gewässer schon leicht zugefroren und die Wiesen im Reifkleid.

Im Weidenteichgebiet:

Der Teich am Leubnitzer Schloss

Auf meinem Weg vom Weidenteichgebiet Richtung Leubnitz wollte ich die Gelegenheit nutzen, um mir die Brücke am Kuhbergbach anzusehen. 2019 war ich vor Ort und da machte die Brücke einen recht baufälligen Eindruck.

In meiner Erinnerung ist auch noch eine Notiz in der Freien Presse, dass die Brücke erneuert wurde.
Ja, tatsächlich, die jetzt über den Kuhbergbach führende Überquerung sieht etwas anders aus, scheint also tatsächlich vor einiger Zeit neu errichtet zu sein.

Es empfiehlt sich, bei feuchter Herbstwitterung eventuell doch vom Fahrrad abzusteigen, nasses Holz mit Laub kann die Seitenstabilität eines Reifens drastisch reduzieren.

Auf der Rückfahrt konnte ich in der Nähe der Papiermühle Leubnitz einen schönen Tyndall-Effekt beobachten.

Der Tyndall-Effekt beschreibt die Streuung von Licht an mikroskopisch kleinen Schwebeteilchen, mit Abmessungen ähnlich der Lichtwellenlänge, die allgemein in einem „trüben Medium“, besonders in einer Flüssigkeit oder einem Gas, suspendiert sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tyndall-Effekt

Den Abschluss meiner Runde bildete ein Besuch auf dem inzwischen eröffneten Plauener Weihnachtsmarkt. Eine Bratwurst und ein Glühwein sind bei den Temperaturen um 0° C ganz angenehm.

Die Waldschlößchenbrücke des Vogtlandes

2012 hatte ich von der Waldschlößchenbrücke in Dresden berichtet und von den Diskussionen zu versperrten Sichtachsen auf das Dresdner Zentrum. Ja, die Sicht ist eingeschränkt, aber andererseits ist die Entfernung zu den die Silhouette prägenden Bauten so groß, dass mit bloßem Auge nicht viel zu sehen ist und das alles auch häufig im Dunst verschwindet. Um die Sicht zum Zentrum zu behindern wurden neben der Brücke dann extra hochwachsende Pflanzen angebaut (Stand 2012).
Im Ergebnis des Brückenbaues verlor Dresden den Welterbestatus, besser gesagt, das Dresdner Elbtal.

Das Vogtland hat jetzt eine ähnliche Diskussion. Allerdings geht es um die Sicht auf eine Brücke, die durch eine neu gebaute Halle eines Gewerbebetriebes gestört würde. Objekt der Betrachtung ist die Göltzschtalbrücke. Für diese Ziegelsteinbrücke wurde ein Antrag zur Aufnahme als Welterbe gestellt. Und jetzt steht da neu und zusätzlich eine gewerblich genutzte Halle. Die Sichtachse zur Brücke ist gestört, klagen die Kritiker. Welterbe und Tourismus ist gefährdet.

Nun gut, sehen wir uns das mal in der Praxis an.

Der linke Ziegelbau ist Altbestand der Firma, der weiße Anbau ist neu.
Ja, prinzipiell ist der Blick in Richtung eingeschränkt. Aber ganz ehrlich, von hier vorn guckt keiner zur Brücke, das ist nämlich von der Bundesstraße B 173 aus fotografiert. Besucher bleiben nicht hier auf der Kreuzung stehen, um die Göltzschtalbrücke zu begutachten. Das machen allenfalls ein paar wenige Wanderer oder Radfahrer.

Geht man ein Stück Richtung Brücke und lässt den Gewerbebetrieb hinter sich, wird der Blick zur Brücke zwar besser, zu sehen ist diese allerdings ob der Bäume auch jetzt nicht.

Richtige Sicht ergibt sich ohnehin erst ab etwa Besucherparkplatz.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Der Inhaber des Unternehmens wollte einen Fachwerkbau errichten, der Denkmalschutz hat laut Presseartikel gefordert, dass sich der Bau deutlich vom denkmalgeschützten Altbau abhebt.

Also mir wäre ein Bauwerk im Stil des Altbaues lieber gewesen, jetzt steht dort wirklich ein Fremdkörper. Im gesamten Umfeld sind ja solche Ziegelbauten: der hier gezeigte Güterschuppen vom alten Bahnhof Götzschtalbrücke, die Ketzelmühle, weitere Reste vom Bahnhof Göltzschtal.

Naja, mal sehen, wohin sich das entwickelt und ob ich das mit dem Weltkulturerbe noch erlebe.

Ach ja, was hatte eigentlich die Aberkennung dieses Status in Dresden für Folgen? Für den Tourismus?

Unterwegs entdeckt

Von meinen Touren der letzten 14 Tage lagen noch paar unbearbeitete Fotos herum. Einiges war ja nun doch unterwegs zu entdecken.

Im Wald zwischen Mehltheuer und Syrau warnte ein Aufsteller vor Rettungshunden. Aber außer einigen Transportfahrzeugen war weit und breit kein Hund zu sehen.

Das Gartenhäuschen im Schlosspark von Jößnitz macht im Herbst einen richtig romantischen Eindruck und nebenan plätschert die Fontäne im Teich.

Ende September hatte ich von einer „Riesenschaukel“ am Elsteruferweg bei Chrieschwitz berichtet. Jetzt steht nicht weit davon entfernt ein buntes Etwas mit einer Reihe von Röhren. Zuerst konnte ich nicht so recht was damit anfangen, aber eine Art Paddel an der Seite brachte die klingende Idee. Das sind sozusagen Klangröhren, die durch Schlagen mit dem Paddel auf die Öffnung einen Ton von sich geben. Vermutlich wird das am ehesten als „RimbaTubes“ bezeichnet, hat meine Google-Suche ergeben.

Das „Bike House“ in Plauen baut an. Vom geplante Anbau hatte ich Frühjahr schon berichtet, jetzt nimmt das schon langsam Form an.

Die Landesdirektion Sachsen hatte mit Planfeststellungsbeschluss den Radwegbau vom Campingplatz Gunzenberg in Richtung Staumauer der Talsperre Pöhl genehmigt. Der Radweg soll rechts neben der Straße entstehen. Neuerdings sind in dem Bereich Markierungspfosten zu sehen. Kann auf den Trassenverlauf des Radwegs hindeuten. Oder was völlig anderes sein.

An der Talsperre Pirk war ich auch wieder mal. Der Füllstandsanzeiger „Vogelinsel“ ragte gut sichtbar aus dem Wasser heraus. Auf der gegenüberliegenden Seite hielten sich auch Vögel auf, ich vermute Fischreiher.

Werratal-Radweg: Finale furioso

Die Bahn…

Ich war ja am letzten Tag extra früh aufgebrochen, um für die Rückfahrt eine zeitliche Reserve zu haben. 11 Uhr am Bahnhof Hann. Münden, perfekt, denn 11:22 Uhr fährt eine Bahn nach Erfurt, dort umsteigen nach Glauchau und von da mit der MRB zurück nach Plauen. 17 Uhr Ankunft zu Hause. Soweit der Plan.

Bereits der Ticketautomat in Hann. Münden vermeldet einen Schienenersatzverkehr zwischen US und DHO. Bei meinem Zielbahnhof Plauen. Woher zum Teufel soll ich wissen, wo US und DHO ist??? Egal, ich fahre einfach mal los.

Kurz darauf kam die Hiobsbotschaft, dass es bei Gera einen Erdrutsch gegeben hat und es Verspätungen und Ausfälle zwischen Gera und Ronneburg gibt. Das ist die Strecke nach Glauchau. Kein Thema, von Gera fährt auch die Vogtlandbahn oder die Erfurter Bahn in Richtung Plauen. Das Drama begann dann in Erfurt. Denn der Zug Göttingen-Glauchau, mit dem ich fahren wollte, fährt nur bis Gera (okay) und auf der Bahnsteig war voll mit Passagieren nach Gera. Inzwischen traf auch die Meldung ein, dass bei Gera auch ein Stellwerk ausgefallen ist.

Die Idee, mit dem ICE nach Dresden zu fahren, musste ich auch verwerfen, da ging nämlich grad die Tür zu. Es war die Tür zum Radabteil, hätte ja gepasst.

Alternativplan, mit der RB Richtung Leipzig und in Weimar umsteigen. Oder gleich bis Leipzig und mit der S-Bahn nach Zwickau zurück. Da ich per Messenger mit dem Rest der Familie in Kontakt stand, kam der Hinweis, dass das auch nicht geht, weil dort wegen Bauarbeiten alles über Chemnitz geht. Und Bahnfahrt Leipzig-Chemnitz ist ein Risikoabenteuer.

Positives Ereignis: Die Zugbegleiterin hat uns für Weimar mit Verspätung gemeldet, der Anschlusszug wartet direkt auf dem Gleis gegenüber. Allerdings gab es hinsichtlich des Aussteigens noch das Problem eines grummeligen Mannes mit Koffer in Kühlschrankgröße, der direkt in der Tür stand und diese blockierte. Und auch der Meinung war, dass ja woanders kein Platz ist. Ich musste etwas laut werden, hat geholfen.

Und somit habe ich es immerhin noch von Weimar nach Gera geschafft. Soll der letzte Zug an diesem Tag auf der Strecke gewesen sein.
Reichlich Zeit in Gera, also Kaffee holen und einen kleinen Happen zu Essen.

16:02 Abfahrt mit der Erfurter Bahn in Richtung Mehltheuer, ich bin im Zug drin, samt Fahrrad und auch im richtigen Wagen, denn der Zug besteht aus zwei Wagen, die (wenn ich richtig liege) in Weida geteilt werden. Beim Ausstieg in Mehltheuer das nächste Hindernis. Eine Reisegruppe hatte ihr Gepäck vor meinem Rad abgestellt. Ist ja okay, aber wenn ich aussteigen will, sollte das mal kurz beiseite. Trotz meiner Hinweise, dass ich jetzt aussteigen will, hat das aber keinen interessiert. Na dann geht’s eben oben drüber, sorry, aber das ist mir dann aber sowas von egal.

Immerhin nur rund 30 Minuten später zu Hause! Aber dafür 4x umsteigen.

Der Zeitraum mit dem 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass ein höheres Passagieraufkommen von der Bahn derzeit gar nicht zu bewältigen ist, es war hier gegen Freitag Mittag schon äußerst grenzwertig. Und wenn dann noch eine Störung dazukommt, ist eigentlich Chaos vorprogrammiert.

Werratal-Radweg – Tag 5: Brücken

Der letzte Tag meiner Werrataltour war ein Brückentag. Aber nicht kalendarisch, sondern weil mir auf dem Abschnitt einige Brücken aufgefallen sind.
Mein Plan war ja, möglichst gegen Mittag das Ziel Hann. Münden zu erreichen, schließlich war ja noch die Rückreise per Bahn vorgesehen. Rund 60 km sind da noch zu bewältigen. Also zeitig frühstücken, was im Hotel erfreulicherweise ohne Probleme möglich war. Und so habe ich mit den ersten Sonnenstrahlen Eschwege über die „Erste Werrabrücke“ wieder verlassen. Zumindest Google Maps nennt diese so.

Der Werratalradweg ist, soweit mir das aufgefallen ist, recht gut ausgeschildert, das hatte ich ja schon erwähnt. In Niederhone, könnte ein Ortsteil von Eschwege sein, fand ich diesen recht originell gestalteten Radwegweiser:

In Albungen führt der Werratalradweg über eine geschwungene, allerdings recht schmale, Bogenbrücke aus Beton. Ich habe doch freundlicherweise mal den Gegenverkehr abgewartet. Soviel Zeit muss sein.
Etwas später ging es an einem Kürbisfeld entlang, so etwas habe ich auch noch nicht gesehen. Ja, einzelne Kürbispflanzen schon, aber ein ganzes Feld war mir neu.

Die nächste größere Stadt auf meiner Route war Bad Sooden-Allendorf. Durch ein Steintor, könnte zur früheren Stadtbefestigung gehört haben, ging es Richtung Zentrum der Stadt. Kurz nach 8 Uhr in der Frühe war der Marktplatz mit seinem Brunnen allerdings noch ruhig, Marktleben beginnt sicher deutlich später.

Der Werratalweg war weitestgehend gut ausgebaut, aber hin und wieder sind dann doch Streckenabschnitte dabei, die einen recht naturnahen Eindruck hinterlassen.
Auf diesem Weg geht es auch zum Eisenbahnviadukt Oberrieden. Fertiggestellt im Jahre 1875 als Teil der Bebra-Friedländer Bahn, wurde die Brücke im April 1945 gesprengt, um die Alliierten am Vorrücken zu hindern. 1949 wurde die Brücke wiedereröffnet. Die Brücke ist 140 m lang und laut structurae.net als unterteilte Warren-Fachwerkbrücke ausgeführt.

Auf diesem Streckenabschnitt folgen gleich noch zwei Beispiele für einen nicht so gelungenen Streckenausbau.
Zum einen ein asphaltiert Weg als gemeinsamer Rad-/Fußweg ausgewiesen, der eine Breite von geschätzt 75 cm besitzt. Zum Glück ist wenig Betrieb.
Und noch ein Stück Werratalradweg, der eher an einen Feldweg erinnert.

Immerhin gibt es mach dem schmalen gleich wieder zwei Brückenbauwerke, die das Werratal überspannen. Das ist die Werratalbrücke Hedemünden, auf der die Autobahn A7 entlang führt und dahinter eine Bahnbrücke der ICE-Strecke Kassel-Göttingen.

Bis zum Ziel ist es von hier nicht mehr allzu viel Strecke, vielleicht noch 5 bis 6 km und mit kurz nach 10 Uhr liege ich gut in der Zeit, 55 km in 3 Stunden gefahren, samt dem ganzen Gepäck.
In Hann. Münden gibt es dann wieder reichlich interessanter Bauten und Ausblicke. Der Werratalradweg führt am Amtsgericht entlang, von hier bietet sich auch ein schöner Blick auf die Alte Werrabrücke.

Vom Bremer Schlagd gibt es einen Blick auf den Werra Nebenarm, der sich mit der Werra und der Fulda hier zur Weser vereinen. An dieser Stelle ist meine Radtour entlang der Werra offiziell zu Ende. Der Rest ist Weg zum Bahnhof. Dabei geht es noch an der Mühlenbrücke vorbei.

Unterwegs Richtung Bahn zeigt auch Hann. Münden noch einmal eindrucksvoll eine mit dem Fachwerkbau verbundene Geschichte.

Gegen 11 Uhr hatte ich letztlich den Bahnhof in Hann. Münden erreicht, pünktlich genug, um die Bahn in Richtung Heimat zu erreichen. Aber diese Bahnfahrt ist einen eigenen Artikel wert.

Meine zurückgelegte Strecke waren 340 km über 5 Etappen verteilt. Der Radweg ist weitestgehend gut ausgeschildert und die Wegequalität ist mit kleinen Ausnahme kleinerer Abschnitte sehr gut. Natürlich ist am Start das Rennsteiggebiet, dort sind bevorzugt Waldwege genutzt und es geht auch etwas auf und ab.
Landschaftlich ist die Strecke recht abwechslungsreich, auch nachdem die Höhen des Rennsteigs verlassen wurden.
Am Ende der Tour muss ich allerdings sagen, dass es mir aktuell mit Fachwerkbauten für die nächste Zeit reicht. 😉

Radwegebau bei Muldenberg

In der Freien Presse wurde letztens vom Bau eines Radweges zwischen Muldenberg und Klingenthal berichtet. Das war mir aber völlig neu, da hatte ich nicht mal von irgendwelchen Planungen gehört. Der radweg soll über eine Strecke von 1,5 km zwischen Hämmerlingweg und Parkplatz Kielfloßgraben entstehen.
Erste Idee: Mit der Bahn nach Klingenthal und dann eine Strecke zurück nach Falkenstein. Nachdem mir die Bahnauskunft für diese Fahrt drei mal Umsteigen samt Busstrecke offeriert hat, wurde auf der Webseite der Vogtlandbahn klar, dass wieder mal Bauarbeiten stattfinden. Also umgeplant und den PKW genommen.
Vom Parkplatz an der Staumauer der Talsperre Muldenberg zunächst bergan zum Hämmerlingweg.

Mit Blickrichtung Klingenthal wird klar, dass das hier doch ein größeres Bauvorhaben ist. Der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland nutzt die Gelegenheit und verlegt eine Haupttrinkwasserleitung teilweise neu.

Die Bauarbeiten führen zu Ampelbetrieb auf der Straße nach Klingenthal wegen halbseitiger Sperrung. Und auch aus Richtung Parkplatz Kielfloßgraben sind ganz erhebliche Erdbauarbeiten zu erkennen.
Ich war auf dieser Straße, zumindest bisher, kein längeres Stück unterwegs, meistens habe ich die im Bereich Hämmerlingweg nur überquert. Aber wie an den vor mir fahrenden Radlerpaar zu sehen ist, ist ein Radweg parallel zur Straße keine schlechte Idee.

Der Staatsbetrieb Sachsenforst stand dem Vorhaben aber offenbar kritisch gegenüber, denn für den Radweg mussten starke Randfichten gefällt werden, die vermutlich eine Art Windschutz für dahinter stehende Bäume darstellen.

Vom Radwegebau ging es in Richtung Falkenstein weiter. Ich hatte eine Strecke am Röthelstein entlang gewählt. An der schon vorhandenen Rißhütte hat der Sachsenforst eine Sonnenliege errichtet.

Vielleicht liegt’s an meinem Alter, aber ich fand die Liege etwas unbequem. Und aus dieser in die Kuhle gerutschten Stellung wieder rauszukommen… es hat zum Glück niemand zugesehen.

Noch vorbei am Röthelstein und über Ellefeld und Falkenstein ging es zurück zum Ausgangspunkt an der Talsperre Muldenberg.