Pleißeradweg

Beschilderung Pleißeradweg

Ein Stück des Pleißeradwegs bin ich vor 6 Jahren gefahren, jetzt hatte ich mir die Strecke von Gößnitz bis zur Mündung in die Weiße Elster vorgenommen.

Mit der Vogtlandbahn ging es ab Oberen Bahnhof, allerdings mit Umsteigen in Werdau, da es immer noch nicht  (wieder) die direkte Verbindung nach Leipzig gibt. In Gößnitz gibt es immerhin den längsten Bahnsteig Deutschlands zu bestaunen.

Und ein kleines Zentrum, an dem der Pleißeradweg entlang führt.

Hmm, das ist schon alles zu Gößnitz. Ab hier geht es zunächst auf einer Landstraße nordwärts in Fließrichtung der Pleiße, von der allerdings nichts zu sehen ist, die aber ganz in der Nähe verläuft. Immerhin geht es nicht über die benachbarte Bundesstraße…

Bei Zürchau ist die Pleiße von einer Brücke aus kurz zu sehen.

Kurz danach durchquert der Pleißeradweg das Örtchen Saara mit seiner schönen Kirche. Bemerkenswert ist, dass die Uhr im kleinen Turm statt Ziffern den Schriftzug „Nütze die Zeit“ trägt.

Nach reichlich 14 km sieht man die Pleiße wieder einmal von einer Brücke aus.

Hier kam mir der Gedanke, dass der Radweg besser als „Radweg, der ab und zu die Pleiße kreuzt und in etwa gleicher Richtung verläuft“ bezeichnet werden sollte.

In der Nähe von Altenburg führt der Pleißeradweg in Wiesengelände und rein vom optischen würde man den nach links verlaufenden Weg wählen, aber der Radweg führt nach rechts auf die Wiese.

Ein Einheimischer Radler erläuterte mir, dass das so bei der Flächeneinteilung entstanden sei, früher ging der Weg geradeaus weiter. Also ab auf den Wiesenweg. Dieser stellt gleichzeitig einen „Wiesenerlebnispfad“ dar. Dieser besteht aus 4 Infotafeln, Wiese und einigen weidenden Kühen.

Ein kleines Highlight auf der weiteren Strecke ist das Wasserschloss Windischleuba. Dieses entstand in der schlossartigen Bauart im 16. Jahrhundert aus einem Rittergut, das bereits ab 1455 hier existierte. Das Schloss dient jetzt als Jugendherberge.

Am Vockendorfer Wehr ist die Pleiße nah am Radweg, ergibt gleich ein richtig idyllisches Bild.

Der Mais auf den Feldern in der Gegend sah recht vertrocknet aus. Nach Erkundigung per Smartphone und Messenger bei einer guten Bekannten, die sich deutlich besser mit Landwirtschaft auskennt, wird Mais durchaus auch in dieser Form geerntet. Allerdings zum Verbrennen, wie auch immer ich mir das vorstellen muss. Bessser wäre wohl im grünen Zustand zu ernten. Aber das ist hier möglicherweise auch der Trockenperiode zu verdanken.

Auch der Pleißeradweg kommt nicht ohne diese ollen Umlaufsperren aus. Die Wirkung tendiert gegen Null, weil einfach drumherum gefahren wird.

Es geht wieder einmal direkt in der Pleiße-Aue entlang, in der Ferne ist die JVA Regis-Breitingen zu erkennen.

Kurz darauf folgt auch schon eine weitere „Sehenswürdigkeit“, der Tagebau Schleenhain. Ein Aussichtspunkt ist nur wenige Meter vom Pleißeradweg entfernt, der kurze Umweg lohnt auf jeden Fall, mit Sicherheit ist ein Braunkohlenbagger zu sehen und das Panorama über die Tagebaulandschaft ist zumindest beeindruckend.

Über den weiteren Teil der Strecke wird im nächsten Artikel zum Pleißeradweg berichtet.

Unterwegs entdeckt

Vor meinem Alpen-Urlaub und in der Woche danach sind mir noch so einige Kleinigkeiten beim Radeln vor die Kamera gekommen.

An der Talsperre Pirk ist, bedingt durch die anhaltende Trockenheit, der Pegel um einiges abgesunken. Aktuell ist der Wasserstand 2,5 m unter dem Stauziel. Die Vogelbrutinsel ist daher komplett freigelegt und lediglich eine kleine grüne Stelle mit Bewuchs ist noch zu  sehen.

An der Dürerbrücke hat jemand sein letztes Hemd auf eine Infotafel zum Stadtgrün gehängt oder was immer das mit dem Kleidungsstück auch darstellen soll. Jedenfalls flatterte es lustig im Wind, als ich vorbeigefahren bin.

Die Pirk hat wenig Wasser und so zeigt sich auch die Elster ziemlich wasserarm. Ich glaube, zum Zeitpunkt der Aufnahme lag der Pegel deutlich unter dem mittleren Niedrigwasserstand von 63 cm.

Kaum ist man aus dem Urlaub wieder zu Hause, begegnet man neuen Baustellen. Zur Abwechslung mal in Zwoschwitz eine Einschränkung mit Ampelregelung.

Und an der Großbaustelle an der Plamag wurde die bisherige Umleitung für Fußgänger und Radfahrer umgeleitet, weil auf dem bisherigen Weg auch gebuddelt wird.

An der Streichölzerbrücke in Plauen wurde von vielen stets eine Abkürzung vom Elsterradweg direkt zur Brücke über den Rasen gewählt und so diese komische Kurve vermieden. Offenbar hat man ein Einsehen, dass hier ein kurzer Weg sein muss. Und so ist zumindest ein befestigter Weg entstanden. Jetzt braucht sich keiner mehr Gedanken zu machen, als „Rasenlatscher“ angesehen zu werden. Aber ich glaube, solche Gedanken hat sich eh keiner gemacht.

Ein ähnliches Bild, wie in Pirk zeigt sich an der Talsperre Pöhl. Der Pegel ist rund 4 m unter normal. Das ist am Ufer deutlich zu erkennen und in Buchten, wo sich das Wasser aus flachen Stellen zurück gezogen hat, kommen alte Wurzelstöcke zum Vorschein. Rund 50 Jahre sind diese bereits unter Wasser, zumindest die meiste Zeit, und sind immer noch vorhanden.

Zumindest die Bootsfahrten finden auf der Pöhl noch statt, ob die Schiffe allerdings noch bis in den Bereich der Vorsperren unter der Autobahnbrücke hindurch fahren, weiß ich nicht.

Die Wettervorhersage vom Morgen lag wieder einmal deutlich neben dem tatsächlichen Wetter. Zunächst hatte ich überhaupt überlegt, ob ich losfahren soll, schließlich war Regen angekündigt. Und bewölkter Himmel. Und so sah das Wetter dann aus:

Bahnlinie Oelsnitz-Adorf

Seit dem Hochwasser Ende Mai ist die Bahnstrecke von Oelsnitz nach Adorf für den Bahnverkehr nicht nutzbar, laut einem Bericht der Freie Presse gab es schwere Schäden an Gleisen und Signaltechnik.  Jetzt wird die Strecke eingleisig wieder freigegeben, aber nur für Tempo 50. Ab Oktober sollen die Züge wieder mit 80 km/h fahren können. Der endgültige Normalbetrieb ist ab April 2019 geplant.

Das kommt mir doch ziemlich lang vor, diese Bauzeit. Oder hat hier der Naturschutz wieder einmal schnelleres Arbeiten verhindert? Es war mal die Rede von einer Baustraße, die bei Leubetha errichtet werden sollte. Keine Ahnung, ob das so realisiert wurde. Allerdings habe ich einen Hinweis gehört, der Verzögerungen mit Einwänden seitens  des Naturschutzes erklärt. Ob das von der Behörde kommt oder Grüne Liga, NABU oder BUND  ist mir allerdings nicht bekannt.

Elsterterrassen

Heute war zwar regnerisches Wetter, ich habe mich mit Regenkleidung trotzdem auf eine kleine Runde begeben. Diese führte mich an der Baustelle der Elsterterrassen vorbei. Der Bau scheint langsam fertig zu werden, aber die Blöcke in der Elster, die in einer Entwurfszeichnung zu sehen waren, wurden (bis jetzt?) nicht eingesetzt.

Der Fuß-/Radweg zu den Terrassen ist offenbar auch fertig gestellt. Mal sehen, ob ich eine Info zur Einweihung mitbekomme.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 59

Logo Elsterradweg (ERW)

Oh, der letzte Beitrag zum Ausbau des Elsterradweges war vom April! Da ist ziemliche Ruhe eingekehrt.

Immerhin war dieser Tage in der Freien Presse zu lesen, dass die Stadt Plauen für 2019 in den Haushalt Geld und Fördermittel einplant, um die Ausschilderung und Möblierung des Elsterradweges zu realisieren. Die endgültige Streckenführung in Plauen ist noch nicht festgelegt (Anmerkung von mir: und gebaut ist an einigen offenen Stellen auch noch nichts, wie bspw. von der Rähnisstraße nach Chrieschwitz), aber Hinweisschilder und Infotafeln sind vorgesehen.

Mit Möblierung ist vermutlich der Bau von Sitzbänken und Rastplätzen gemeint.

Wegweisung Elsterradweg

In der Vogtlandbahn von Plauen Richtung Zwickau hatte ich eine nette Unterhaltung mit der Zugbegleiterin. Darin ging es auch um das Thema Radfahren, insbesondere den Elsterradweg. Ihr war aufgefallen, dass häufig Radler auf der Bundesstraße Richtung Adorf unterwegs sind und meinte, die Wegweisung des Elsterradweges in Oelsnitz könnte besser sein, um das zu vermeiden. Vor allem schien es sich da um den Bereich bei der Zufahrt zum Freibad Elstergarten zu handeln.

Da ich keine anderen Ziele für meine Radtour hatte, bin ich einmal den Elsterradweg in der Richtung Plauen nach Adorf geradelt, eigentlich fahre ich das immer anders herum. Wieso eigentlich?

Und da habe ich dann unterwegs doch so einige Stellen entdeckt, die sicherlich verbesserungsbedürftig sind.

In Kürbitz kommt man an der Kirche vorbei an eine Straßengablung. Ja wo nun? Links oder rechts? Ich habe jedenfalls keinen Wegweiser Richtung Weischlitz gesehen.

In Weischlitz geht es über die Bahnbrücke und sofort danach links in den Radweg. Ein Schild ist dort jenseits der Straße engebracht, aber aus der Entfernung auch schnell zu übersehen. Besser wäre es, im Bereich des Straßenteilers eine Beschilderung vorzunehmen.

Am Wegweiser am Bahnhof Pirk möchte ich noch mal in groß zeigen, dass leider noch die alten Schilder angebracht sind, ein Austausch auf die Wegweisung gemäß Radverkehrskonzeption wäre sicher hilfreich.

Mir ist durchaus bewusst, dass das mit finanziellen Aufwendungen verbunden ist und Geld in öffentlichen Kassen ist knapp. Zuständig sind wohl die örtlichen Gemeinden und gerade bei Weischlitz, dass vermutlich noch immer mit Hochwasserschäden kämpft, stehen sicher andere Prioritäten auf der Liste.

In Magwitz ein ähnliches Bild, wie in Kürbitz. Die Straße gabelt sich, der Elsterradweg führt nach links, zu erkennen an dem kleinen Wegweiser unterhalb der Sperrscheibe.

Und nimmt man die StVO genau, müssten Radfahrer hier schieben. „Durchfahrt verboten“ gilt für alle Fahrzeuge und schließt Fahrräder ein. Als Anlieger gilt der Radwanderer auch nicht. Um die Durchfahrt für Radler zu erlauben, müsste das Zusatzschild „Fahrrad frei“ angebracht sein.

Weiter geht es in Oelsnitz. An der Hofer Str. heißt es an der Ampel Wechseln auf die andere Straßenseite. Das Schild ist zu erkennen und auch dass kurz danach nur noch Fußgänger zulässig sind, sollte ein deutliches Zeichen sein.

Auf der anderen Straßenseite ist die Fortsetzung am Schild Fuß-/Radweg zu sehen, leider ist das Logo vom Elsterradweg überklebt.

Bemerkenswert ist die Ausschilderung am Jahnteich, da ist nämlich zunächst keine zu sehen und die Straße ist für Radler gesperrt. Logisch ist, dass man rechts abbiegt und dem Weg folgt. Und wenn man hier um die Ecke gebogen ist, findet sich auch Wegweiser. Hier am Mast für das Vorfahrtsschild noch einen Pfeil anzubringen, wäre vielleicht eine Überlegung wert.

Genauso verhält es sich an der Ecke der Bäckerei Wunderlich. Keine Wegweisung zum Elsterradweg. Die Verkehrszeichen deuten darauf hin, die Straße ist für Radler gesperrt, rechts ab ist ein Schild Fuß-/Radweg. Für Ortsfremde ist hier dennoch zuerst ein Rätselraten.

Dass man noch auf dem Elsterradweg unterwegs ist, erschließt sich erst, wenn man hier um die Kurve herum ist, denn da ist wieder ein Richtungspfeil zu sehen.

Schon interessant, wenn man gewohnte Wege einmal in entgegengesetzter Richtung fährt, da gibt es einiges zu entdecken.

PS: Das erinnert mich eine Wohnmobilfahrt Richtung Mittelmeer. Bei der Fahrt durch Mailand mussten wir auch feststellen, dass die Wegweiser oft hinter der Kreuzung stehen. Nach dem Motto: Das wäre ihre Abzweigung gewesen…

Urlaubsgedanken

Während eines Urlaubes kommen zu der einen oder anderen Sache mehr oder minder sinnige Gedanken. Ich habe mir diese notiert und möchte diese hier wiedergeben.

Auf der Autobahn

Der Mittelspurfahrer: Er fährt die mittlere Spur (was nicht untersagt ist!) mal deutlich unter der zulässigen Geschwindigkeit, dann interessiert ihn die Begrenzung auf Tempo 100 nicht und er zieht durch. Er sieht nur seine mittlere Spur und nichts mehr drumherum.

Der Cruiser: Er fährt einen Micro-SUV, zum Beispiel einen Nissan Juke, stellt Tempo 100 im Tempomat ein und das Tempo zieht er gnadenlos durch, egal ob ohne Geschwindigkeitsgrenze, Tempo 120 oder kleiner 100. Gebremst wird nur, wenn es nicht anders geht. Hinter ihm eine Fahrzeugschlange? Egal. Vermutlich ist es okay, Tempo 100 zu fahren, aber bei einem PKW erwartet man das auf der Autobahn nicht, führt mitunter zu unschönen Bremsmanövern von Auffahrenden.

Geröll auf dem Weg

… ist ausgesprochen unangenehm. Mir hat es wenigstens zweimal heftig das Vorderrad weggezogen.

Kindersitz auf dem Bike

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