Unterwegs entdeckt

Auf meiner Rückfahrt vom Hermann-Vogel-Haus sind mir entlang des Elsterradweges noch einige Dinge aufgefallen.

Der Hochwasserschaden zwischen Kürbitz und Straßberg ist beseitigt.

Ich bin ja kein Baufachmann, aber ich befürchte, beim nächsten Hochwasser wird diese Stelle wieder ausgespült. Könnte man hier nicht eine schräge Beton- oder Steinbefestigung schaffen, so dass das Wasser über den Weg geleitet wird? Unterwegs entdeckt weiterlesen

Wanderweg beim Hermann-Vogel-Haus

Eine kleine Pressenotiz berichtete von einem neu ausgewiesenen Wanderweg vom Hermann-Vogel-Haus in Krebes zum Kammweg. Damit soll eine beschilderte Verbindung für Wanderer vom Vogel-Haus zu den Burgsteinruinen geschaffen werden. Initiator der Wegweisung ist der Fremdenverkehrsvereins Rosenbach/Vogtland, in dem ich zufällig Mitglied bin.  😉

Zunächst ging die Tour von Plauen über Rodersdorf und Dehles nach Gutenfürst. Früh morgens hatte es geregnet, der Himmel war noch immer wolkenverhangen und daher waren es angenehme 20 °C, eine Erholung gegenüber der Hitze in den letzten Tagen.

In Krebes bin ich zunächst zum Hermann-Vogel-Haus gefahren.

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Unterwegs entdeckt

Ich war einfach so bissel in der Gegend Richtung Mehltheuer und Syrau unterwegs, da kommt doch das eine oder andere vor die Kamera.

Der Radweg am Weidenteichgebiet hat einen frische Trennlinie gemalt bekommen.

Im Wald Richtung Klein Amerika ist kurz vor mir ein Reh vom Weg ins Unterholz geflüchtet. Nun gut, Rehe haben eine ziemlich große Fluchtdistanz, so kurz war es also nicht und viel Zeit, mit der Kamera zu hantieren ist da nicht. Aber immerhin, es ist erkennbar. 🙄 

Dort in Nähe habe ich dann auch eine Birke gesehen, an der Eicheln wachsen. Wirklich!

Na gut, gleich daneben steht noch eine Eiche, die mit ihren Ästen um die Birke reicht. 😉 

Von Gewitter und Regen stand aber heute früh nichts in der Wettervorhersage!

Und dann habe ich im Wald noch diese mir völlig unbekannte Pflanze gesehen. Mal sehen, ob ich in Erfahrung bringen kann, was das ist.

Ich bin zwar schon einige Male an der neuen Baustelle bei der Plamag vorbeigeradelt, aber das der zeitweilige Fußgängerweg um die Baustelle herum mit einem Schild „Radler frei“ markiert ist, habe ich heute erst gesehen.

Von hier ging es noch durchs Syratal, allerdings ist von der Syra derzeit nicht mehr viel zu sehen. Das wenige Wasser plätschert träge dahin.

Ende Juni hatte ich von dem entstehenden Spielplatz an der oberen Bahnhofstraße berichtet und dass es Lieferschwierigkeiten mit den Spielgeräten gibt. Inzwischen sind diese tatsächlich geliefert und aufgebaut.

Und eine weitere Baustelle hat ebenfalls ihren Abschluss gefunden. Die Bahnunterführung an der Wielandstraße ist tatsächlich fertig gestellt!

 

Unterwegs zum kleinsten Musikinstrumentenmuseum

Ich wollte die Überschrift nicht zu lang werden lassen, denn korrekt nennt es sich „Kleinstes Musikinstrumentenmuseum der Welt“, mit Eintrag im Guinness Buch der Rekorde.

Das Museum befindet sich in Mehltheuer, Hohe Straße 9.

Mein Weg führte mich allerdings nicht direkt dahin, sondern über Kobitzschwalde, Rößnitz und Schönberg. Kobitzschwalde ist immer noch Baustelle und das kann auch noch einige Zeit dauern. Laut Geoportal soll das Ende August geschafft sein, aber das sehe ich noch nicht so.

In Schönberg war ich ja letztens erst, als es mit der Wisentatalbahn in Richtung Schleiz ging. Jetzt konnte ich mir mal den Dorfteich ansehen.

Von Schönberg habe ich einen Feldweg Richtung Oberpirk gewählt, den Elmweg. Ein angenehm zu fahrender Weg abseits der Straßen.

Und letztlich bin ich so bis nach Mehltheuer gelangt zum kleinsten Musikinstrumentenmuseum.

Das Museum hat täglich geöffnet, sofern der Betreiber Karl-Heinz Teuschler da ist. Also empfiehlt es sich, vorher telefonisch den Besuch anzukündigen. Die Telefonnummer und weitere interessante Infos gibt es auf der Webseite zum Museum der Gemeinde Rosenbach.

Nur soviel sei hier verraten, das Museum befindet sich quasi in einem einzigen Raum und bei mehr als 6 Besuchern wird es schon recht eng. Neben Anschauungsstücken zur Herstellung von Musikinstrumenten sind viele Instrumente auch aus vogtländischer Produktion zu sehen. Aber auch Exoten, wie eine Didgeridoo oder ein Regenmacher sind zu sehen und zu hören. Ergänzt wird die Ausstellung durch mechanische Instrumente bzw. Audiogeräte, wie ein original Edison-Phonograph oder ein „MP3-Player“ aus der Zeit von 1930. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Unterwegs entdeckt

Ich fahre über die Elmbrücke bei Geiersberg/Drochaus, als auf der Bahnstrecke Hof-Plauen dieser Güterzug entlang kam. Zwei Dieselloks und etliche Züge beladen mit Gestein.

In Plauen hat mir mein manchmal mitradelnder Freund einen neuen Weg gezeigt. Den kannte ich wirklich nicht, obwohl ich in der Gegend oft unterwegs bin. Der Weg ist eine Verbindung von der Klopstockstraße zur Chrieschwitzer Straße direkt entlang der Bahnstrecke.

Und an anderer Stelle heißt es Abschied nehmen. Der Imbiss an der Jößnitzer Straße hat für immer seinen Wagen geschlossen. Die Betreiber, Familie Wickel, verabschiedet sich in den Ruhestand. Gelegentlich war ich dort auch Gast, wenn ich auf Dienstreisen mit dem PKW mittags dort entlang gekommen bin, war das eine gute Gelegenheit. Und es gab Gerichte mit Pferdefleich, was sicher nicht jedermanns Geschmack ist, aber ich habe da gerne mal ein Pferdebeef genommen.

Kleiner Lichtblick: Es soll ein neuer Imbiss öffnen.

Der Bahnhof Rentzschmühle ist auch Geschichte, zumindest in seiner historischen Form. Jetzt steht nur noch ein kleines Wartehäuschen der Deutschen Bahn.

Und so sah das im Mai 2014 aus:

An den Hängen Richtung Julius-Mosen-Turm an der Talsperre Pöhl sieht es auch schon herbstlich aus, die anhaltende Trockenheit hinterlässt offenbar auch hier ihre Spuren.

In Plauen konnte ich auf dem Weg nach Hause noch einen Feuerwehreinsatz erleben. Auf der Neundorfer Str. waren zwei Kameraden der Berufsfeuerwehr damit beschäftigt, Straßenbäume zu bewässern. Und rein optisch haben die Bäume das auch dringend nötig.

Blutmond

Gestern abend bewegte sich der Mond durch den Erdschatten und zwar durch den Kernschatten, so dass durch Lichtbrechung der roten Lichtanteile des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre der Mond auffallend rötlich scheint. Also die Spiegelreflexkamera startklar gemacht, noch ein ordentliches Stativ besorgt und mal in das Thema eingelesen. Wie fotografiert man so etwas, was ist zu beachten. Die Hinweise betrafen neben der Fotoausstattung auch eine Kleinigkeit zu Essen, etwas zu trinken und eine Stirnlampe. Letzte habe ich durch eine LED-Taschenlampe ersetzt und Kleidung für Abkühlung in den Abendstunden war definitiv nicht nötig. Von Mückenspray haben sie nichts geschrieben, aber das wäre echt eine Hilfe gewesen.

Also alles ins Auto gepackt und Richtung Kobitzschwalde gefahren, etwa 21:50 Uhr habe ich mich dort bereit gemacht. Ohne Mond am Himmel, weil der noch hinter Wolken steckte. Aber kurz darauf hat er sich doch in schöner roter Farbe aus den Wolken hervorgearbeitet. Ich habe dann einen ganze Menge Fotos mit verschiedenen Einstellungen gemacht, etwas problematisch war das Einstellen der Schärfe. Meine Sony α hat keinen echten Durchlichtsucher, sondern arbeitet mit einem kleinen Bildschirm im Sucher. Und dort war erstens gar nichts zu sehen und wenn, dann nur ein flimmernder Pixelhaufen in dunkelrötlicher Farbe. Also auf gut Glück immer wieder Fotos geschossen und die Schärfe immer ein klein wenig verstellt. Vielleicht ist auch mein Teleobjektiv nicht unbedingt von bester Güte oder es lag doch noch ein kleiner Wolkenschleier vor dem Mond, denn so ganz zufrieden bin ich nicht. Aber fürs erste Mal passt das schon. 😎 

Der Mars war ebenfalls gut zu sehen, etwas unterhalb vom Mond und knapp über dem Horizont.

Und weil ich sowieso beim Experimentieren mit Nachtaufnahmen war, habe ich noch Richtung nächtliches Plauen fotografiert.

Das war zumindest ein interessanter Abend und hat, abgesehen von den Mücken, doch Spaß gemacht.

Ach ja, auf meiner Kompaktknipse hatte ich doch noch ein Foto von meinem Fotostandort.

Da ist die kleine Lumix allerdings überfordert und rauscht mächtig.

Dürreperiode

Die anhaltende Trockenheit der letzten Zeit hat nach den Überschwemmungen im Mai für niedrigen Wasserstand in der Elster gesorgt. Mittlerer Wasserstand sind 97 cm am Pegel Straßberg, aktuell fehlen da reichlich 30 cm, der Durchfluss beträgt mit 1,3 m³/s rund ein Viertel des normalen.

Dementsprechend mickrig sieht die Elster in ihrem Bett auch aus.

An der Walkmühle hat das Mühlrad gerade noch soviel Wasser im Mühlgraben, dass es sich einigermaßen dreht. Im Vergleich dazu eine Aufnahme bei normalem Wasserstand.