Unterwegs entdeckt

Das war mir vor einigen schon begegnet, ich hatte das nur noch nicht veröffentlicht. Das Stück Elsterraweg zwischen Straßberg und Possigweg war (oder ist noch) gesperrt, vermutlich wegen Sturmschäden mit einem umgestürzten Baum. Naja, aber so richtig ist doch nicht gesperrt:

Die Sperre ist ja nur für Fußgänger, Radfahrer dürfen hier weiterfahren. Daran ändert auch das weggedrehte Schild nichts, denn die Ausweisung als Radweg ist ja schon viel früher und ein verdrehtes Schild ist keine Aufhebung.

Und eigentlich interessiert die Sperrung auch keinen…

Am 20.11.2021 wurde auf dem Plauener Weihnachtsmarkt an einigen Buden gewerkelt.

Ich weiß nur nicht, ob auf- oder abgebaut wird. Nachdem es vor einiger Zeit aus Dresden hieß, dass Weihnachtsmärkte auf jeden Fall stattfinden, wurde das am 19.11. kurzerhand wieder gekippt, keine Weihnachtsmärkte mehr. Ich mag mir nicht vorstellen, was das für die Standbetreiber bedeuten wird.

Vom nicht eröffneten Weihnachtsmarkt ging es zu Talsperre Pöhl. Bei dem trüben Novemberwetter lag die Talsperre bleischwer in der Landschaft.

Am Ufer ist hier schon eine komische, blau schimmernde Verfärbung zu sehen. Die Passagierschiffe liegen nicht mehr hier, sondern im Trockendock, Öl wird es wohl nicht sein.

Bei näherer Betrachtung ist das wirklich eine überwiegend blau schimmernde Substanz, die an der Oberfläche schwimmt. Außerdem schwimmen benachbart dunkelgrüne Konglomerate auf dem Wasser.

Ich tippe hier am ehesten auf irgendwelche Algen, die zu dieser Farbgebung führen. Vielleicht kann ich nächste Woche einen Naturschützer erreichen, der das genauer sagen kann.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 64

Von der Baustelle am Elsterradweg in Plauen hatte ich gelegentlich kurz berichtet und Fotos vom Baufortschritt gezeigt. Jetzt ist der Bau doch so weit gediehen, dass etwas mehr neuer Elsterradweg zu sehen ist.

Am Hammerplatz, dem Beginn des ausgebauten Teilstückes in Richtung Elsterberg ist die fertige Asphaltschicht zu sehen. Baustellengitter sind zwar zur Seite gedreht, aber nach offiziell freigegeben sieht es noch nicht aus. Auch von der Hammerbrücke an der Dresdner Straße ist das ausgebaute Stück mit Asphaltbelag gut zu sehen.

Fester Belag endet genau unter der Hammerbrücke, danach geht es auf (nehme ich an) hydraulisch gebundener Decke weiter. Der ehemals schmale Pfad wurde allerdings verbreitert.

Der Weg führt weiter entlang der Weißen Elster und führt unter einer Bahnbrücke durch, die vor einigen Jahren erneuert wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde der Uferweg bereits ausgebaut, jetzt schließt sich der befestigte Weg von der Bahnbrücke bis zum Friesenweg an.

Hier der Blick vom Friesenweg zur Bahnbrücke im Hintergrund.

Unterwegs entdeckt

Kommt im Herbst zum Laub die Nässe,
fliegt man schnell mal auf die Fresse.

Nein, mir ist nichts dergleichen widerfahren. Aber ich musste an diesen Spruch denken, als es durch das nasse Laub an der Oelsnitzer Str. ging.
Letztens hatte ich von dem kleinen Fuchs an der Baustelle des Elsterradwegs berichtet. Dieses Mal war das Tier deutlich besser zu sehen. Ist ja auch keine Minipferd, sondern etwas ausgewachsenes.
Und auf die Straßberger Kirche gab es auch noch eine schöne Sicht.

Rundwanderweg Stadt Mühltroff

Der Auslöser zu dieser Rundfahrt liegt schon einiges zurück. Am 03.03.2021 berichtet die Freie Presse von diesem Rundwanderweg und von einer neu aufgestellten Sitzbank. Der Heimat- und Wanderverein hat sich um Fertigung und Aufstellung der Bank gekümmert. Und das wollte ich mir halt mal ansehen. Von der Sitzgelegenheit soll sich ein schöner Blick über den Thierbacher Teich bieten. Also habe ich diese Bank am Ufer des Teiches verortet. Dort führt der Rundwanderweg Stadt Mühltroff entlang.
Der Wanderweg ist auch beim regionalen Tourismusverein Fremdenverkehrsverein Rosenbach/Vogtl. e.V. zu finden, wird hier allerdings als Mühltroffer Rundweg bezeichnet. Von hier gibt es einen Verweis aufs Geoportal des Vogtlandkeises mit einer detaillierten Darstellung des Wegverlaufs.
Das habe ich als Vorlage genutzt, um die Strecke in Bikemap generieren und in mein Navi zu laden.

Aber etwas seltsam fand ich, dass der Wegverlauf zum Teil auf Wegen verläuft, die im Kartenmaterial (Open Street Map) nicht vorhanden sind. Ja, sind dann vor Ort im Wald Wege oder nicht? Auf die Idee, im Geoportal mal eine andere Grundkarte zu probieren, bin ich erst hinterher gekommen.
Also neben den roten Linien sollten eigentlich Wege sein, auf denen der Rundwanderweg verläuft.

Grundkarte: © OpenStreetMap-Mitwirkende and contributors, CC-BY-SA

Der Rundwanderweg hat die Form eines Kleeblattes, wobei „Ränder der Blätter“ auf einen Weg zusammenfallen. So kann ein Weg individuell und passend zur persönlichen Lust und Laune zusammengestellt werden. Ich habe mich für eine Runde entschieden, die quasi außen am „Kleeblatt“ entlang führt.

Start war an der Friedrich-August-Straße, Ecke B282/Langenbacher Str. in südlicher Richtung entlang des Flüsschens Wisenta. Dort waren auch die in den OSM-Karten nicht vorhanden Wege. Ich möchte hier nicht den ganzen Weg beschreiben, ein paar Eindrücke, was unterwegs zu sehen war, sollen es sein.

An der Wisenta gab es einen kurzen Schreckmoment, das hatte ich doch schon mal und das mit unangenehmen, weil nassem, Ende. Am Zschopautalradweg habe ich beim queren einer Furt gewassert…

Aber immer mit der Ruhe, denn auch hier war direkt daneben eine Brücke!

An anderen Stellen entlang des Rundwanderwegs gab es keine Brücken, da ging es oftmals durch die Pfützen durch.

Halt, es gab doch hin und wieder Brücken, diese hier ist mir besonders aufgefallen:

Die Brücke machte einen leicht baufälligen Eindruck, ich habe mich doch lieber direkt über den tragenden Stämmen unterhalb der quer liegenden Äste und Stämme bewegt.

Das sonnige Herbstwetter hat das gefärbte Laub schön erleuchtet, macht richtig Spaß, solche Wege zu fahren. Und wenn man den Blick auch etwas an den Wegesrand richtet, entdeckt man vielleicht das Schild „Fußweg“, mitten im Wald, zugewachsen und von der Darstellung auch schon etwas älter. Denn ich glaube, eine männliche Person wird schon längere Zeit nicht mehr auf dem „Zeichen 239“ nach StVO abgebildet.

Etwas abseits vom Weg bemerkte ich ein etwas verfallenes Bauwerk, was natürlich sofort bei mir Neugier erzeugt. Ja, es sieht schon ziemlich desolat aus, aber die Futterraufe ist noch als solche erkennbar. Etwas Heu lag auch drin, ob das aber noch von Tieren als Nahrung genutzt wird oder eher für Insekten und anderes Kleingetier als Unterschlupf dient, kann ich nicht sagen.

Ein kleines Stück führt der Rundweg an der Sachsen-Franken-Magistrale entlang, zufällig fuhr zu dem Zeitpunkt ein Güterzug in Richtung Hof.

Im nordöstliche „Blatt“ liegt der Thierbacher Teich, dort steht ja die neue Sitzbank, die ich eingangs erwähnte. Auf dem Rundwanderweg bietet sich zunächst ein schöner Blick von oberhalb auf den Teich. Und hätte ich den Artikel in der Freien Presse richtig gelesen, hätte ich die Bank, die hier am Aussichtspunkt über den Teich steht, als die betreffende Sitzgelegenheit erkannt. So bin ich einfach weitergefahren und musste mich mit dieser etwas in die Jahre gekommenen Sitzbank direkt am Ufer des Teichs begnügen.

Das waren so die wichtigsten Eindrücke von der Tour auf dem Rundwanderweg Stadt Mühltroff.

Die von mir gefahrene Strecke ist 21 km lang und bringt rund 270 Höhenmeter mit sich. Die Strecke ist gpx-File im Downloadbereich veröffentlicht.

Streckendarstellung mit Bikemap:

Baustellenreport

Weil ich letztens bei Baustellen fast nur Abrissobjekte gezeigt habe, gibt’s heute Aufbauprojekte!

Zum einen ist ja wieder ein Stück Elsterradweg im Bau. Im März diesen Jahres wurde begonnen, das Stück Elsterradweg vom Hammerplatz in Plauen bis zur Friesenbrücke auszubauen. Große Baufortschritte waren nur selten sichtbar. Aber jetzt sieht es schon nach einer Tragschicht aus und die Borden links und rechts sind zumindest im sichtbaren Abschnitt gesetzt.

Ein Fußgänger machte mich beim Blick von der Hammerbrücke auf den Baum im hinteren Teil des Weges aufmerksam mit der Frage, ob ich erkennen könne, ob da ein Fuchs sitzt. Nein, so gut ist meine Sehkraft nicht mehr. Aber ein Foto mit Zoom und das Bild im Display vergrößert lies zumindest schemenhaft einen Fuchs erkennen.

Und auch an anderer Stelle geht der Bau voran. Ich weiß nicht genau, wie sich der Bauteil nennt, ich beschreibe es hier mal als Zwischenbau im hinteren Teil des Weißbachschen Hauses.

Das Kulturdenkmal wird künftig ein Museum zum Thema Spitze und Spitzenindustrie beherbergen. Laut Webseite der Stadt Plauen sollte im Stadtrat Plauen am 28.09.2021 über den künftigen Namen abgestimmt werden, in der Tagesordnung konnte ich den Beschluss allerdings nicht finden. Also abwarten…

Straßenschäden

Vom Zustand des Waldweges bzw. Ortsverbindungsstraße von Schneckengrün mach Mehltheuer hatte ich schon gelegentlich berichtet, auch vom Ausbau des Waldweges zur Ortsverbindungsstraße im September 2019.

Bauarbeiten September 2019

Ich bin nun nicht gerade der Baufachmann, den Ausbau hier würde ich aber als sogenannte hydraulisch gebundene Deckschicht bezeichnen. Bei meiner kurzen Recherche zum Thema wurden auf beton.org die Vorteile der Bauweise dargestellt. Die naturnahe Gestaltung kann ich bestätigen. Aber diese Bauweise soll auch eine hohe Belastbarkeit und hohe Beständigkeit gegen Erosion und Abrieb besitzen.

Letzteres kann ich allerdings bei der konkreten Straße Schneckengrün/Mehltheuer nicht bestätigen. Denn derzeit können viele Schlaglöcher in der Deckschicht bewundert werden. Und an Gefällestrecken sind Erosionsrinnen zu sehen.

Entweder ist das keine hydraulisch gebundene Tragdeckschicht oder diese wurde falsch errichtet oder es eignet sich nicht für die Strecke. Aber nach zwei Jahren ist das schon ziemlich desolat. Und diese Straße würde ich nicht gerade als dicht befahren bezeichnen und auch LKWs sind hier eher sehr selten. Das ist schon erstaunlich.