Baustelle Elsterradweg in Oelsnitz

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Der Bau der Bundesstraße B92 in Oelsnitz/Vogtl. dauert auch dieses Jahr noch an, im Bereich Ortsausgang Richtung Adorf ist davon auch der Elsterradweg betroffen. Die aktuelle Lage vor Ort habe ich am 01. April angesehen.
Auf der Straße „Letzter Heller“ geht es an der neu errichteten Stützwand zur B92 entlang, der offizielle Verlauf des Elsterradwegs geht ja hier entlang und mündet erst kurz vor der alten Wetzsteinbrauerei wieder auf die Bundesstraße.

 

Auf der Bundesstraße geht es stadtauswärts zunächst auf der rechten Seite auf einem mit Baustellengittern abgetrennten Weg weiter, nach wenigen Metern wechselt der abgetrennte Weg die Straßenseite nach links.

Der Weg ist als Schiebestrecke ausgewiesen („Radfahrer absteigen“) und das könnte angesichts des schmalen Weges bei entgegenkommenden Fußgängern oder Radfahrern ein durchaus zu beachtender Hinweis sein. Es kann natürlich auch vorkommen, dass zusätzlich Hindernisse – nicht vom Baustellenbetrieb! – im Weg stehen.

Die Schiebestrecke geht bis zum Görnitzer Weg, ist also rund 500 m lang. ab hier ist der Straßenbau fertig und auch der Fußwegbau ist abgeschlossen. Breite und Beschilderung des Wegs zeigen an, dass der Elsterradweg künftig hier abgesetzt von der Fahrbahn verläuft. Bislang wurde zwar auch der meist der Fußweg von Radlern genutzt, was der Verkehrsdichte auf der B92 geschuldet und verständlich war. Künftig ist also offiziell der Fußweg dafür nutzbar.

Vom Görnitzer Weg in Richtung Oelsnitz ist das gleiche Bild, der schmale abgetrennte Weg ist als Schiebestrecke ausgewiesen.

Die Behelfsstraße am Görnitzer Weg wird bereits zurück gebaut. Hier ein Foto vom April 2020:

Ich gehe daher davon aus, dass der Elsterradweg nicht mehr die Umleitungsstrecke über den Görnitzer Weg nimmt, sondern direkt im Tal entlang der B92 gefahren werden kann. Verkehrsschilder, die eine Nutzung untersagen habe ich jedenfalls nicht gesehen. Im Geoportal des Vogtlandkreises ist die Umleitung aktuell (Stand 04.04.2021) noch eingetragen.

Unterwegs entdeckt

Schnee und Eis sind endlich weg, das Wetter wird etwas freundlicher, also macht es auch wieder mehr Spaß, mit dem Bike unterwegs zu sein und nach berichtenswerten Ausschau zu halten.

Der Elsterradweg in Plauen im Bereich alte Elsterbrücke versteckt sich etwas hinter Bauplanen. In Folge der Bauzäune ist der Weg auch etwas schmaler und vor allem unübersichtlich.

Der ZWAV ist hier mit dem Bauvorhaben KNE Neustadtplatz Plauen beschäftigt, wie die Bautafel ausweist. Was immer auch „KNE“ bedeutet. Aha, auf der Webseite des ZWAV ist das erläutert. KNE bedeutet Kanalnetzerweiterung.

In Oelsnitz ist am Schloss Voigtsberg der Bergfried eingerüstet. Neben Sanierung des Gemäuers ist in der zweiten Sanierungsphase ein Aufstocken des Bergfrieds um 6 m geplant, der Turm wächst damit auf 30 m Höhe. Damit entstehen in luftiger Höhe zwei neue Stockwerke, ganz oben eine Aussichtsplattform und darunter eine multimediale Darstellung [Quelle: https://www.99funken.de/aufstockung-bergfried-schloss-voigtsberg]

Vor reichlich einem Jahr hatte ich hier vom Abbruch des Burggutes gleich neben dem Schloss Voigtsberg berichtet. Das Burggut und der Bauschutt ist verschwunden und hat einer Grünfläche Platz gemacht.

In Richtung Freibad Oelsnitz habe ich erstmalig einen Drive-In-Geldautomat gesehen. Bislang war mir nicht bekannt, dass es so etwas überhaupt gibt. Für einen Fahrer mit einem Dodge Ram dürfte der Automat zu niedrig angebracht sein.

Die Talsperre Pirk führt ordentlich Wasser, der Wasserpegel ist rund 1 m unter Vollstau. Die Vogelinsel zeigt nur einen kleinen Landring und die Burgruine Stein zeigt auch nur die obersten Teile des verbliebenen Gemäuers.
Und am 01.April hatte ich die seltene Gelegenheit, ein Motorboot auf der Talsperre fahren zu sehen. Neben der Talsperrenverwaltung (das dürfte das Boot im Foto sein) hat vielleicht noch die Wasserwacht eines, ansonsten sind die auf der Pirk untersagt.

Großer Sprung zur anderen großen Talsperre, zur Pöhl. Auch an dieser Talsperre und einem bedeutenden Naherholungsgebiet hat sich Corona mit seinen Verordnungen bleiern darüber gelegt. Gut, der Karfreitag hat vormittags nicht wirklich für Spaziergänge und ähnliches eingeladen, aber es war wirklich sehr wenig Betrieb. Es ist ja auch alles (fast alles) geschlossen, keine Schifffahrt, Kletterwald zu, keine Camper und Dauercamper dürfen nicht übernachten (Pssst, nachts ist das Virus besonders gefährlich). Tja, und selbst der Aufenthalt am Tage wird noch zusätzlich erschwert, die Toilettenanlagen sind geschlossen. Übrigens auch die Toilettenanlage am Schiffsanleger.

Also liebe Leute, geht im Wald ka……, das ist hygienischer….
Passend dazu führte mich meine Tour zurück nach Hause von Pöhl am alten und denkmalgeschützten Pissoir am Richard-Wagner-Platz in Plauen vorbei. Und siehe da, das war nicht geschlossen!

Und ja, wie in der Freien Presse Anfang März zu lesen war, ist das Häuschen noch in Nutzung. Diese historische Toilettenanlage stammt aus dem Jahr 1926 und steht unter Denkmalsschutz.

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 63

Zum Ausbau des Elsterradweges habe ich lange nichts mehr berichtet. Es war ja auch nichts berichtenswertes los seit Juni 2020.
Aber jetzt wurde in Plauen begonnen, das Stück von knapp 1,5 km Länge vom Hammerplatz bis zur Friesenbrücke auszubauen. Mein Bike ist zur Durchsicht und für kleine Reparaturen in der Werkstatt, also musste heute mein PKW mal als Transportmittel zum Fotografieren herhalten.

Am Hammerplatz ist mir Rodungsarbeiten begonnen worden und die künftige Trasse entlang der Halle (vermutlich Schneider Textilveredlung GmbH zugehörig) vorbereitet.

Der Zugang ist mit Bauzaun abgesperrt, wie es sich für eine ordentliche Baustelle gehört. Im Vogtlandanzeiger vom 13.03.2021 wurde ebenfalls zum Bau des Elsterradweges in diesem Abschnitt berichtet. Dort wurde ein Foto mit der Bemerkung veröffentlicht, dass hier derzeit Schluss ist für Spaziergänger. Ich behaupte mal, dass das eine Zeitungsente ist. Denn da war auch vorher für Fußgänger kein richtiges Durchkommen, wie mein Foto vom Juni 2020 zeigt:

Beim Blick von der Hammerbrücke Richtung Hammerplatz ist der geplante Verlauf auf der Dammkrone der Weißen Elster gut zu erkennen, es geht also zwischen Fluss und der Textilveredlung entlang.

In den Fotos ist außerdem noch eine Holzbrücke über die Elster zu sehen, der Radweg führt unmittelbar an der Brücke vorbei. Was aus diesem Bauwerk wird, ist mir allerdings nicht bekannt.

Von der Hammerbrücke elsterabwärts sind ebenfalls Bauarbeiten sichtbar. Hier führt der Weg am Eslterhang an einer alten, inzwischen sanierten, Deponie vorbei in Richtung neu gebauter Bahnbrücke und weiter zum Elsterradweg in Richtung Kläranlage Plauen.

Aufreger, so ich dem Artikel im Vogtlandanzeiger entnehmen konnte, sind die gefällten Bäume. In der vorigen Aufnahme in der rechten oberen Ecke zu sehen, hier etwas deutlicher zu sehen:

Nach Aussagen eines Naturschützers in dem Artikel wurde hier ein „Tip-Top-Rad- und Wanderweg“ geopfert. Dem möchte ich hier doch etwas widersprechen. Ein „Tip-Top“ Radweg besitzt eine ausreichende Breite von wenigstens 2,5 m, zumindest auf dem überwiegenden Teil seiner Strecke. Ein Schmalstück gibt es immer wieder mal, aber nicht über hunderte Meter. Der Belag war ein festgefahrener Waldweg, teils mit etwas Kies/Sand befestigt. Das ist keineswegs ein Belag, der auf Dauer der Belastung eines überregionalem Radwanderwegs mit zunehmendem Radtourismus gewachsen ist.
Im Foto ist noch eine Weggabelung zu sehen. Offenbar wurde auch kritisiert, dass ja der Radweg einen anderen vorhandenen Fahrweg in Anspruch nehmen könnte, so genau habe ich das allerdings nicht verstanden. Das wurde jedoch vom Forst abgelehnt, da dort noch mehr Wald hätte gerodet werden müssen. Außerdem sind Landestalsperrenverwaltung für die Pflege des Alsterdammes und der Zweckverband Abwasser (hier verläuft meines Wissens der Hauptsammler der Stadt Plauen) ebenfalls künftige Nutzer des Wegs. Und die haben vielleicht auch gewissen Anforderungen, wie bspw. Tragfähigkeit und Zugänglichkeit zu ihren Objekten.

Längere Radel-Pause

Seit Anfang des Jahres bin ich recht wenig mit dem Rad unterwegs. Winterwetter mit Temperaturen deutlich unter Null und zum Teil vereiste Wege konnten mich nicht motivieren, auf Tour zu gehen. Zusätzlich hat mich eine nicht erkannte Eisplatte auf den Rücken stürzen lassen, eine schmerzhafte und langwierige Prellung ist die Folge. Alles etwas, wie man so schön sagt, suboptimal.

Das war allerdings auch eine gute Gelegenheit, mein PC-System mal auf einen aktuelleren technischen Stand zu bringen. Also besser gesagt komplett neu mit mehr RAM und einer ordentlich schnellen NVMe Platte und einer möglichst aktuellen verfügbaren Grafikkarte.
Eigentlich wollte ich ja eine Karte der NVIDIA-Serie 2060, aber diese war ebenso wie die 30xx-Serie nicht lieferbar. Keine Ahnung, ob sich das jetzt wieder geändert hat. Also habe ich mich für 1660er entschieden.
Für meine Ansprüche im Prinzip völlig ausreichend.

Und alles einrichten, mit Software, Daten überspielen, das hat auch etwas gedauert.

Nun hoffe ich, dass mein Bike in der Werkstatt bald fertig wird (die Rad-Werkstätten arbeiten offenbart auch am Anschlag) und das Wetter paar schöne Touren zulässt.

Fahrrad gefunden

Eigentlich ist das schon eine Weile her, das Fahrrad habe ich am 01. Januar auf meiner Tour gefunden. Aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, das zu veröffentlichen.

Ich war auf einer der Plauener Radrouten unterwegs und finde am Stadtpark, gleich hinter der Bahntunnel am Wegesrand an Rad liegen.

Nicht an- oder abgeschlossen, kein potentieller Eigentümer weit und breit zu sehen und machte auch nicht den Eindruck von abgelegtem Schrott. Mitnehmen geht ja schlecht und Fundbüro hat am Neujahrstag auch geschlossen. Ich habe mich entschieden, die Polizei zu rufen (nicht über den Notruf!). Ja, meinte der Diensthabende, er schickt eine Streife vorbei, wäre schön, wenn ich warten könnte. Nach etwa 10 Minuten erschien die Streife mit einem Kleinbus am „Tatort“ prüfte, ob eine Rahmennummer zu finden ist, erledigte einigen Schreibkram und packte das Rad kurzerhand quer ins Fahrzeug. Im Revier soll sich dann ein Fachmann für vermisste Räder kümmern.

Foto mit freundlicher Genehmigung der PD Zwickau veröffentlicht

Eine freundliche Verabschiedung und beste Wünsche zum neuen Jahr und ich konnte meine Tour fortsetzen. Was nun aus dem Rad geworden ist, weiß ich leider nicht.

Stau in Plauen

Am 22. Januar gab es auf der Autobahn einen tragischen Unfall mit LKWs und zwei Toten. Die Autobahn wurde, auch wegen eines brennenden LKWs, stundenlang gesperrt, der gesamte Verkehr der Autobahn ging durch Plauen.

An der Hammerbrücke habe ich die ersten LKWs gesehen, dachte mir noch, wieso fährt der nicht, wenn die Ampel grün zeigt?

Als ich um die Ecke in die Hammerstraße gebogen bin, war mir klar, dass der LKW keinen Platz dort hatte, es stand alles voll. Auch entlang der Elster reihte sich Fahrzeug an Fahrzeug. Es muss noch einige Stunden gedauert haben bis sich das alles wieder normalisiert hatte.

Die Weiße Elster zeigte schon etwas erhöhten Wasserstand von der Schneeschmelze. Am Dienstag war in der Freien Presse zu sehen, dass in Kürbitz an der Bahnbrücke der Rad-/Fußweg schon unter Wasser steht.
Kritische Wasserstände sind es allerdings noch nicht.

Winterimpressionen

Dezember und Januar hat uns ja reichlich mit Schnee, Eis und Kälte versorgt, große Radtouren habe ich da lieber gelassen, ab paar Runden um die 20 km habe ich schon unternommen und ein paar Winterimpressionen mitgebracht.

Schönstes Winterwetter (aber sehr glatte Wege 🙁 )

Plauen Radroute Nummer 14

Die Radroute #14 führt nach Kobitzschwalde/Schneckengrün. Start ist am Postplatz und ebenso wie die #13 geht es die Neundorfer Str. stadtauswärts an Lutherkirche und Vogtlandbibliothek vorbei.

Allerdings biegt die Route #14 ein ganzes Stück vor dem Dittrichplatz in die Engelstraße ab und schlängelt sich über die Richard-Hofffmann-Str. zum Zwoschwitzer Weg. Dabei bietet sich rechterhand ein Blick auf das alte Gelände der Sternquell-Brauerei. Der Zwoschwitzer Weg ist an der folgenden Wegegabelung der rechte.

Der Zwoschwitzer Weg führt durch einen niedrigen Tunnel unter der Bahnlinie nach Adorf hindurch. Dem schließt sich ein kurzer Waldweg an, der mit einem kleinen steilen Anstieg zur Kopernikusstraße führt.

Über die Straße „Am Froschteich“ und die Mommsenstraße geht es Richtung Rosa-Luxemburg-Platz, vorbei am Möbelhaus Biller.

Am Platz führt die Route #14 wieder auf die Neundorfer Str. zurück, der weiter stadtauswärts gefolgt wird. Vom Radweg aus ist derzeit rechterhand der Abbruch vom alten VEB Damenkonfektion „DAKO“ Plauen zu sehen. Später soll hier ein neuer ALDI entstehen.

Kurz hinter der „DAKO“ verzweigt sich die Radroute #14. Geradaus weiter entlang der Neundorfer geht es in Richtung Kobitzschwalde. Ich bin dem rechten Zweig nach Schneckengrün gefolgt. Dazu geht es über die Gneisenau-Str. zur Straße „Am Anger“ und hier weiter stadtauswärts in Richtung Weidenteichgebiet entlang der alten Panzerstraße.

Am Ende der Panzerstraße (die offiziell Schneckengrüner Weg heißt) trifft man auf die Plauener Str.. Die Radroute #14 endet hier. Geradeaus geht es weiter nach Schneckengrün, rechts führt die Straße nach Zwoschwitz und Kauschwitz oder weiter nach Syrau.

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Plauen Radroute 14
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Jahresabschluss 2020

Meine Radaktivitäten erfasse ich eigentlich tourengenau, damit möchte ich so die eigene Entwicklung über die Jahre hinweg vergleichen. Außerdem logge ich die Strecken mit dem Handy mit, notfalls kann man da noch mal auf die aufgezeichnete Strecke zurückgreifen und außerdem werden die überwundenen Höhenmeter mit erfasst.

Und was habe ich da im Jahr 2020 so geschafft?

Meine Excel-Liste meint, dass ich 3717 km gefahren bin und dabei 48.538 Höhenmeter geschafft habe. Bei 139 Radtouren war ich 225 Stunden unterwegs.

Die Strecke liegt über dem langjährigen Mittel, ist aber eniges kürzer, als die letzten Jahre. Kann auch eine Ursache von Corona sein.

Seit Beginn meiner Aufzeichnungen habe ich es auf 42.679 km geschafft und bin jetzt mit dem 5. Bike in dieser Zeit unterwegs.

Und wenn ich das erste Jahr meiner Radaktivitäten sehe, waren das nur 870 km im Jahr. Und da sind mir schon die Strecken von 15 bis 20 km schwer gefallen. 😉