Baustellenreport

Weil ich letztens bei Baustellen fast nur Abrissobjekte gezeigt habe, gibt’s heute Aufbauprojekte!

Zum einen ist ja wieder ein Stück Elsterradweg im Bau. Im März diesen Jahres wurde begonnen, das Stück Elsterradweg vom Hammerplatz in Plauen bis zur Friesenbrücke auszubauen. Große Baufortschritte waren nur selten sichtbar. Aber jetzt sieht es schon nach einer Tragschicht aus und die Borden links und rechts sind zumindest im sichtbaren Abschnitt gesetzt.

Ein Fußgänger machte mich beim Blick von der Hammerbrücke auf den Baum im hinteren Teil des Weges aufmerksam mit der Frage, ob ich erkennen könne, ob da ein Fuchs sitzt. Nein, so gut ist meine Sehkraft nicht mehr. Aber ein Foto mit Zoom und das Bild im Display vergrößert lies zumindest schemenhaft einen Fuchs erkennen.

Und auch an anderer Stelle geht der Bau voran. Ich weiß nicht genau, wie sich der Bauteil nennt, ich beschreibe es hier mal als Zwischenbau im hinteren Teil des Weißbachschen Hauses.

Das Kulturdenkmal wird künftig ein Museum zum Thema Spitze und Spitzenindustrie beherbergen. Laut Webseite der Stadt Plauen sollte im Stadtrat Plauen am 28.09.2021 über den künftigen Namen abgestimmt werden, in der Tagesordnung konnte ich den Beschluss allerdings nicht finden. Also abwarten…

Straßenschäden

Vom Zustand des Waldweges bzw. Ortsverbindungsstraße von Schneckengrün mach Mehltheuer hatte ich schon gelegentlich berichtet, auch vom Ausbau des Waldweges zur Ortsverbindungsstraße im September 2019.

Bauarbeiten September 2019

Ich bin nun nicht gerade der Baufachmann, den Ausbau hier würde ich aber als sogenannte hydraulisch gebundene Deckschicht bezeichnen. Bei meiner kurzen Recherche zum Thema wurden auf beton.org die Vorteile der Bauweise dargestellt. Die naturnahe Gestaltung kann ich bestätigen. Aber diese Bauweise soll auch eine hohe Belastbarkeit und hohe Beständigkeit gegen Erosion und Abrieb besitzen.

Letzteres kann ich allerdings bei der konkreten Straße Schneckengrün/Mehltheuer nicht bestätigen. Denn derzeit können viele Schlaglöcher in der Deckschicht bewundert werden. Und an Gefällestrecken sind Erosionsrinnen zu sehen.

Entweder ist das keine hydraulisch gebundene Tragdeckschicht oder diese wurde falsch errichtet oder es eignet sich nicht für die Strecke. Aber nach zwei Jahren ist das schon ziemlich desolat. Und diese Straße würde ich nicht gerade als dicht befahren bezeichnen und auch LKWs sind hier eher sehr selten. Das ist schon erstaunlich.

Wechselhaft

Am Sonnabend ist Frühnebel, der sich bis fast Mittag hält. Über der Weißen Elster ziehen langsam Nebelschwaden, an der Talsperre Pöhl ist die Staumauer halb im Nebel verborgen.

Am Sonntag scheint zwar die Sonne, aber es ist doch recht frisch. Gegen 10 Uhr war an geschützten Stellen noch Reif auf der Wiese. Aber dafür gab es dann klare Sicht an von der Reuther Linde übers Vogtland.

Die neu Reuther Linde ist in den letzten Jahren ordentlich gewachsen, aber bis zu einem richtigen Lindenbaum fehlt schon noch etwas.

Baustellenreport

Nachdem ich die Fotos meiner letzten Radtouren angesehen habe, muss ich feststellen, dass ich fast nur Baustellen gesehen habe.

Ein Baustelle ist der künftige Elsterradweg vom Hammerplatz stadtauswärts. Ein hohes Bautempo scheint hier nicht zu herrschen. Aber wenn man im Abstand von 4 bis 6 Wochen mal vorbeifährt, kann sich vielleicht was geändert haben. Am 26.09. waren immerhin zwei Baumaschinen zu sehen und die Randsteine sind auch neu, glaube ich.

Eine weitere Baustelle ist bei meiner alten Arbeitsstelle zu sehen. Das frühere Gebäude des Landratsamtes wird saniert, „Haus 2“ ist eingerüstet und der Dachstuhl fehlt. Naja, fehlen ist nicht richtig, er liegt abgerissen auf dem Vorplatz.

Eine weitere Baustelle, die ich allerdings gezielt aufgesucht habe, befindet sich in Kaulsdorf. Und plötzlich taucht mitten im Wald dieser Wanderwegweiser auf:

Und plötzlich taucht mitten im Wald dieser Wanderwegweiser auf.
Hier versammelt sich das who is who der Fernwanderwege, wie es im ersten Moment scheint. Fernwanderweg Zittau-Wernigerode neben dem Europäischem Fernwanderweg E3 und ein Anschlusshinweis zum Fernwanderweg Eisenach-Budapest.
Im Geoportal des Vogtlandkreises ist zu sehen, dass sich E3 und Wernigerode-Zittau tatsächlich hier treffen: Geoportal

Allerdings gibt es ein Abweichung zur Darstellung des E3 bei Outdooractive, da ist der E3 3 km entfernt in Raasdorf zu finden.

Welche Baustelle wollte ich eigentlich in Zaulsdorf aufsuchen? Dort stehen zwei Windräder (von ehemals drei), die jetzt abgerissen werden. „Die Zeit ist abgelaufen“ heißt es in der Presse, nach 25 Jahren ist Rückbau angesagt. Vermutlich weil die Förderung dafür ausgelaufen ist und der Weiterbetrieb nicht mehr wirtschaftlich ist. Am Sockel steht die Bezeichnung Nordex NX 9015, ich nehme an, dass damit der Windradtyp mit 90 m Rotordurchmesser gemeint ist. Ein Liebherr-Kran mit 500 t Tragkraft steht vor Ort bereit, die Teile wieder zu Boden zu holen.
Und ich muss sagen, die Kanzel mit dem Generator wirkt, von unten und aus der Ferne gesehen, nicht mehr sehr vertrauenerweckend.

Und wenn ich nun schon mal in Oelsnitz in, kann ich mir gleich noch paar andere Baustellen ansehen.
Da wäre zunächst der Abriss der Halbmondwerke in Oelsnitz. Abgerissen werden die Industriebauten direkt am Bahnhof Oelsnitz, die Halbmond Teppichwerke GmbH hat ihren verbliebenen Standort weiter westlich an der Brückenstraße.

Für Radfahrer eigentlich weniger von Bedeutung ist eine Baustelle auf der B92, die sich zwischen Autobahnausfahrt und Plauen befindet und das neue Gewerbegebiet bei Oberlosa erschließen soll. Die Baustelle führt zu einer längeren Vollsperrung der Bundesstraße mit relativ langen Umleitungsstrecken. Von Oberlosa kommend habe ich mich mal an die Baustelle herangearbeitet. Es wird auch Sonnabends gearbeitet, wie ich sehen konnte. Es sind umfangreiche Erdarbeiten im Gange und die Vollsperrung ist zumindest bei Betrachtung eines tiefen Grabens quer zur Bundesstraße sicher angebracht.

Aber das war immer noch nicht alles. Ich bin einige Zeit nicht durch Oberlosa gefahren. Und schon werden dort größere Bauwerke abgerissen. Meines Wissens standen hier mal Wohnhäuser.

Zwei hab ich noch! 😉
Die Straße von Oberlosa nach Brand ist derzeit auch voll gesperrt, dort werden irgendwelche Rohre in der Erde verbuddelt. Im Bild ist eine Horizontalbohranlage Ditch Witch JT30 zu sehen, die in Richtung Brand bohrt.
Und am anderen Ende der Stadt errichtet der Zweckverband Wasser/Abwasser Vogtland ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 1,2 Mio m³. Dieses soll der Entlastung des Pietzschebachs dienen und bei Starkregen die ersten Schmutzmengen auffangen.

Und zu guter Letzt doch noch einen Blick auf eine Baustelle, aber diese ist gänzlich anderer Art. Im Zuge der Fassadensanierung des Plauener Rathauses wird ein Wandbild der Künstler Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht von 1976 rekonstruiert. 30 Jahre lang war es hinter Steinplatten verborgen. Für das über 200 Quadratmeter große Kunstwerk sind rund fünf Monat Sanierungszeit geschätzt.

Aber das war nun alles zu Baustellen im Vogtland…

Oder doch eher Aprilwetter?

Im letzten Beitrag hatte ich schon typisches Herbstwetter gezeigt. Kurze Zeit später lacht wieder die Sonne und abgesehen von abgeernteten Felder war wenig vom Herbst zu sehen.

Die Talsperre Pirk zeigt sich derzeit recht gut gefüllt, sehr viel Platz ist vermutlich nicht mehr.

Laut Talsperrenverwaltung ist aktuell das Stauziel mit 383 müNN erreicht, zum Vollstau kann noch ein Meter Wasserpegel dazu kommen.

Es herbstelt..

Meine Sonntags-Tour ging an die Talsperre Pöhl. Unterwegs wurde doch schon recht deutlich, dass es Herbst wird. Das Laub beginnt sich zu färben, Felder in Herbstfarben und vereinzelt zeigt sich früh Nebel.

Und in Plaue n habe ich auf der Pausaer Str. eine recht ungewöhnliche Verkehrsführung an einer Baustelle gesehen, also ich fand das zumindest bissel seltsam, die zuständige Behörde wird sich schon was dabei denken. Hoffe ich…

Die rechte Spur als Geradeaus-Spur ist gesperrt, die linke Spur, eigentlich zum Abbiegen gedacht hat noch den weißen aufgemalten Zwangspfeil, der aber durch den Richtungspfeil gerade aus wieder aufgehoben wird. Normalerweise werden die weißen Markierungen gelb überklebt. Und außerdem muss der gesamte Verkehr einschließlich LKW einen Spurwechsel absolvieren. Wer weiß…

Einweihung der Feldscheune

Im Juni habe ich von dem beginnenden Bau einer Feldscheune an der Sortenwiese des Vereins “ Verein „Bürgerinitiative zum Schutz von Natur und Umwelt von Gold- bis Rosenbach e. V.“ berichtet. Am gestrigen Sonnabend, 11.09.2021 fand mit einem großen Fest die Einweihung des fertig gestellten Baus statt. Die BI hatte auf die Wiese eingeladen und versprach ein ein vielgestaltiges Fest.
Ich habe mich dem Rad auf den Weg gemacht, in Kloschwitz wies ortsunkundigen den Weg zum Scheunenfest.

Und dort steht sie nun, die Feldscheune, gebaut mit Hilfe vieler Spender über ein Crowdfunding-Projekt, immerhin waren die veranschlagten Baukosten 35.000 Euro. Aber diese Zeil wurde geschafft, die Feldscheune begrüßt ihre Besucher.

Und ein großes Fest war es allemal, ich war positiv überrascht über die große Zahl der Besucher. Es gab viele Mitmachstände, vor allem für Kinder, Wissenswertes, zum Beispiel zur Honigproduktion und nicht zu vergessen, Essen und Trinken wurde auch reichlich geboten.

Die Kultur kam natürlich auch nicht zu kurz, die Gruppe Liedvogt untermalte das Treiben mit zünftiger Musik und eine Trachtengruppe zeigte traditionelle Tänze.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, Danke an die Organisatoren.

Urlaubsnachlese

Zu meinen touristischen Erlebnissen habe ich nun etliches berichtet. Jetzt kommen noch die kleinen Widrigkeiten, die den Urlaub in der Stimmung vermiesen können.

Es ist der Sonnabend Nachmittag, ich will die Tour für den nächsten tag vorbereiten. Also auch Navi aufladen. Ich hatte mir ja im Mai ein neues Garmin Edge Explore zugelegt, mein Garmin Dakota 20 kommt ja langsam in die Jahre und Elektronik altert ja, was zu plötzlichen Ausfällen führen kann.
Aber hier wollte das Edge nach rund drei Monaten nicht mehr. Auf das Anstecken des Ladekabels erfolgte keine Reaktion. Ich habe es schon erlebt, dass nicht jedes USB-Kabel 100%ig funktioniert. Also eine anderes Kabel probiert, gleiches Ergebnis. Noch ein Versuch, angesteckt am Mini-Laptop. Nichts, keine Verbindung. Gerät eingeschaltet, geht.

Ja, Ursache war eine defekte USB-Buchse.

Vermutlich doch mal nicht ganz genau aufgepasst und dann wurde ein Kontakt verbogen, die dünne Plastikplatte teilweise abgebrochen. Toll. Und was jetzt?
Gut, für Sonntag reicht die vorhanden Akkuladung vermutlich noch, aber dann ist Schluss. Nur sind eben all meine geplanten Strecken auch dort gespeichert. Zwei Strecken hatte ich noch online gespeichert, die konnte ich mir aufs Handy laden.

Also erstmal die Sonntagtour und dann weitersehen.
Montag war dann der Versuch, mit Handy meine Strecke im Haseltal zu fahren. Da ich keine Halterung fürs Handy habe, sondern nur dafür jetzt meine Tasche am Oberrohr verwendet habe, ist ein schneller Blick aufs Display immer damit verbunden, nicht mehr die Straße im Blick zu haben. Zum anderen konnte ich fast zusehen, wie der Akku vom Handy zur Neige geht, klar Display ist immer eingeschaltet. Und dazu natürlich noch die CPU-Leistung für Navi und Kartenanzeige. Die Navigatiosn-App selbst verwendet für mein Gefühl einen zu großen, nicht änderbaren Zoomfaktor bei Darstellung der Navigation. Ich war mir manchmal nicht ganz sicher, ob ich schon abbiegen muss, oder noch 20 Meter zu fahren habe. Nein, das machte mir einfach keinen Spaß.

Kurzerhand bin ich nachmittags mit dem PKW noch mal „fix“ nach Hause und habe mein altes Dakota wieder geholt. Damit war die Welt wieder in Ordnung. Bis ich bemerkte, dass auch beim Dakota die USB-Buchse einen Knacks weg hat. Es ist zum ….

Aber: Beim Dakota kann ich problemlos die Akkus wechseln, weil Standard AA-Akkus und die GPX-Files kann ich manuell in einen GPX-Ordner auf der SD-Karte mit den Maps speichern. Insofern brauche ich die USB-Buchse nicht so dringend. Ich komme allerdings nicht an die Aufzeichnungen ran.
Für eine weitere Nutzung habe ich jetzt einen USB-Adapter von Mini auf USB C aufgesteckt, die elektrische Verbindung ist vollständig. Vermutlich klebe ich den ein. Sieht bissel doof aus, ist mir aber egal, Hauptsache, es geht noch.

Noch einige Anmerkungen zum Edge Explore aus meinem persönlichen Empfinden und im Vergleich zum Dakota heraus.

Edge ExploreDakota 20
Das Edge ist deutlich neueren Baujahres, als das Dakota. Es hat daher einen integrierten Akku, was bedeutet, auf richtig langen Touren sollte ein Powerpack und ein Ladekabel dabei sein.Fürs Dakota bekomme ich notfalls an einer Tanke mit gut sortiertem Shop paar AA-Batterien und weiter geht’s.
GPX-Files lassen sich zwar manuell im Filesystem des Gerätes speichern, empfohlen wird aber Garmin BaseCamp zur Verwaltung. Aufgezeichnete Touren lassen sich nur mit BaseCamp vom gerät auslesen, ich habe jedenfalls nichts anderes gefunden.Alle Touren sind in einem GPX-Ordner im Filesystem zu finden und können mit ganz üblichen Dateioperationen gespeichert, kopiert und gelöscht werden.
Das setzt natürlich voraus, dass der Nutzer über diese minimalen Kenntnisse bei PC-Nutzung verfügt.
Für die Aufzeichnung der Tour muss zum Start ein Button am Gerät betätigt werden. Kann man schnell vergessen.
Ich habe zwar eine Einstellung gefunden, die auf eine Automatik-Aufzeichnung deutet. Aber dort wird zum Start der Aufzeichnung eine Mindestgeschwindigkeit von 10 km/h erwartet. Und wenn ich zu Fuß ein Strecke aufzeichnen will? Muss ich dann rennen?
Es wird sofort aufgezeichnet, möglich, dass ich dazu mal eine Einstellung getätigt habe, dass das automatisch funktioniert.
Es gibt in der Kartendarstellung keine frei wählbaren und anzeigbaren Datenfelder, wie bspw. Höhe, Tagesstrecke oder Entfernung bis zum Ziel. Dazu muss immer auf einen anderen Bildschirm gewischt werden.Beim Dakota können aus einer langen Liste von Datenfeldern zwei Felder zusätzlich in der Karte eingeblendet werden. Gerade in Thüringen war bspw. die Höhe ein interessanter Wert.
Gelegentlich verwende ich einen „Ad-Hoc-Navigation“ zu einem Ziel außerhalb meiner gespeicherten Strecke. Das geht beim Edge, aber ich habe keine einfache Möglichkeit gefunden, die Navigation zu beenden.Kein Thema, Kartendarstellung beenden, Zielangabe aufrufen und „Beenden der Navigation“ betätigen. Übrigens kann hier auch die Entfernung Luftlinie angezeigt werden, was ich beim Edge nicht gefunden habe.
Die gesamte Oberfläche empfinde ich weder intuitiv noch strukturiert.Die Oberfläche mag etwas altmodisch erscheinen und viele Funktionen beinhalten, aber oft ist es ja so, dass nur ein Teil der Funktionen wirklich genutzt wird. Geocaches, Kalender, Sonne und Mond, Jagd und Angeln sowie Mann über Bord habe ich noch nie benötigt. Andere Einsatzzwecke verwenden das sicherlich.
Es gibt diverse Apps von Garmin, die eine Verbindung zum Edge Explore aufbauen können. Zwei davon habe ich getestet (Connect IQ und Garmin Connect). Damit konnte alles mögliche gemacht werden, außer vorhandene GPX-Files auslesen…Hier hatte ich noch keinen Bedarf an einer Verbindung zum Handy und ich weiß nicht, ob das überhaupt geht.

So, und was mach ich jetzt mit dem defekten Garmin Edge Explore? Briefbeschwerer?

Jedenfalls habe ich über eine Werbung von einem Elektronik-Onlinehandel ein günstiges Angebot für ein Garmin etrex 30x gesehen. Nach Prüfung der technischen Daten stelle ich fest, dass das Gerät auch mit normalen Akkus arbeitet und auch die Benutzeroberfläche des Dakota, leicht modernisiert, besitzt. Sollte jetzt auf dem Postweg zu mir sein.

Dass dann noch ein Brillenbügel im Urlaub defekt ging und vom Optiker geklebt werden musste und ein Hinterreifen vom PKW einen Scahden hatte, spielt dann eigentlich kaum noch ein Rolle…. 🙁

Vessertal

Die letzte Thüringen-Tour im Urlaub hatte das Vessertal als Ziel. Dazu konnte ich gleich vom Quartier aus starten, musste nur das Roßbachtal bergan Richtung Stutenhaus und dann hinab ins Vessertal beim gleichnamigen Ort Vesser.
Unterwegs wurde ich wieder an ähnliche Wanderstrecken im Vogtland erinnert:

Zum Adlersberg bitte einmal durchs Unterholz….
Vesser ist ein kleiner, malerischer Ort, gelegen am gleichnamigen Bach. Die Ersterwähnung von Vesser geht auf etwa das Jahr 900 zurück. Und wenn ich die Darstellung im Info-Zentrum Biosphärenreservat richtig deute und in Erinnerung habe, gehört Vesser zu den ersten Ansiedlungen in dieser Gegend überhaupt. Obwohl ich das Tal für damalige Verhältnisse als relativ schwer zugänglich betrachte, war wohl der Bergbau ausreichender Antrieb für eine Besiedlung.
Das Vessertal sei das schönste Tal Mitteldeutschlands, so wird vor Ort und auf der Webseite von Vesser geworben. Das ist zumindest das Ergebnis einer MDR-Zuschauerbefragung. Ob es das schönste Tal, mag ich nicht beurteilen, sehenswert ist es allemal.

Vesser und das Tal liegen im Biosphärenreservat, Teile des Tals fallen in die sogenannte Pflegezone (Zone II) und ein kleinerer Teil fällt in die besonders geschützte Kernzone (Zone I). Die Kernzone hat folgende Zielstellung: „Hier kann sich die Natur ohne den Einfluss des Menschen entwickeln. Die Kernzonen dienen der Forschung und Umweltbeobachtung.“ [Quelle: Biosphärenreservat Thüringer Wald]
Diese Zielstellung lässt sich im Vessertal dann auch in der Natur beobachten. Gestürzte Bäume bleiben bspw. liegen, setzen Moos an und verrotten auf natürliche Weise. Bei einer Pause konnte ich dem Treiben mehrerer Schmetterlinge zusehen, es dürfte sich dabei um den Großen Perlmuttfalter handeln.

Das Vessertal habe ich bei Breitenbach verlassen, dort mündet die Vesser in den Breitenbach. Meine Strecke ging weiter in Richtung Schleusingen, unterhalb der Silbacher Kuppe vorbei. In Schleusingen gedachte ich mir noch einen Kaffee mit Kuchen zu gönnen. Leider wurde nichts daraus, Café war geschlossen. Auf dem Marktplatz waren Verkaufsstände und Fahrzeuge, vielleicht gibt’s ja da etwas. Nein, auch diese Hoffnung wurde enttäuscht, dafür bin Hans-Georg Maaßen begegnet, der hier auf Wahlkampftour Halt machte.

Also warum nicht mal ein Gespräch mit dem früheren Präsidenten des Verfassungsschutzes führen? Kein Problem, er hatte tatsächlich Zeit für eine kleine Plauderei und wir mussten feststellen, dass wir immerhin gemeinsame Bekannte (dienstlicher Art) im Vogtland haben.

Nach HGM habe ich schließlich wenigsten ein Softeis auf die Hand bekommen (in einer Waffel natürlich nd auch nicht von HGM sondern vom Bäcker). Derart gestärkt bin ich am letzten Tag noch einmal zur Eisernen Hand meiner ersten Tour empor gestrampelt.
So, das war’s von meinem Thüringen-Urlaub. Ach nein, einen kleinen Nachtrag gibt es noch im nächsten Artikel.