Zschopautalradweg | Flöha-Döbeln

Einige kleiner Teile des Zschopautalradwegs südlich von Flöha hatte ich bei diversen Touren in dieser Gegend schon gesehen. Das angekündigte schöne Wetter hat mich kurz entschlossen ein paar Urlaubstage einlegen lassen und einer davon galt dem Zschopautalradweg im Abschnitt von Flöha nach Döbeln. Als Strecke habe ich mir den vom Tourismusverband Erzgebirge e.V. auf Outdooractive bereit gestellten Verlauf gewählt.

Also ging es mit der Bahn nach Flöha. Mein Startpunkt war an der alten „Baumwolle“ in Flöha mit einem Blick von der Brücke über den Fluss.

In Flöha geht es zunächst auf einem gut ausgebauten Stück Radweg entlang. Am Steilufer kurz hinter Flöha waren auffällig Schienenkonstruktionen im Hang zu sehen, die vom Uferweg in die Höhe führen. Vermutlich dienen diese dem Materialtransport, also für Bierkästen, Grillgut…

Der Uferweg ist hier auch als Trink- und Scherzliederweg bezeichnet. Ab und zu trifft man auf Steinstelen am Wegesrand, die passende Liedtexte präsentieren. Hier am Beispiel ist das Lief „Gi mer mal rüber“, die erzgebirgsche Fassung vom Volkslied „Geh’n wir mal rüber“ (nur, falls es jemand in erzgebirgsch nicht verstanden hat…)

Bei Lichtenwalde fällt das Wehr Braunsdorf, zu Füssen des Barockschlosses Lichtenwalde auf.

Nach Lichtenwalde wurde es mit der Streckenführung etwas unübersichtlich, vor allem habe ich keine Wegweiser für den Zschopautalradweg mehr gesehen. Entweder gibt es keine oder ich bin völlig vom Weg abgekommen. Laut Navi war ich jedoch noch auf der Strecke des Tourismusverbandes. Jedenfalls habe ich diese Kreuzung, an der jemand seine Schuhe verloren hat, zweimal vorbeigekommen. Von Lichtenwalde kommend hätte ich links abbiegen müssen, auf den Weg in der Bildmitte. Ich bin zunächst gerade aus weiter gefahren. Ich bin mir nicht ganz sicher, wo in diesem Bereich zwischen Frankenberg und Niederlichtenau der Radweg nun genau verläuft.

Immerhin konnte ich so einen kleinen Umweg fahren und die Brücke über die Zschopau an der Frankenberger Str. begutachten. Bei dieser erschließt sich leider nicht, warum der Radweg vor der Brücke endet und auf der Straße weitergefahren werden muss, obwohl der Weg auf der Brücke eigentlich breit genug ist für einen gemeinsamen Rad-/Fußweg. Naja, die Verkehrsplaner werden’s schon wissen. oder auch nicht…

Die weiteren Erlebnisse am Zschopautalradweg folgen im nächsten Artikel.

Pilze, jede Menge Pilze

Während meiner Fahrt zum Burgteich und über den Elsterradweg zurück nach Plauen konnte ich jede Menge Pilze am Wegesrand sehen.

Aber erstens hatte ich keinen geeigneten Transportbehälter mit und zweitens reichen meine Kenntnisse über Pilze gerade mal soweit, dass ich beim Discounter die frischen Champignons erkenne. Also lass ich das lieber. Mein Verdacht ist ohnehin, dass die gefunden Exemplare eher zu den ungenießbaren zählen.

Im Elstertal unterwegs

Für zwei spezielle Fotomotive war ich heute nach Greiz unterwegs, Hinfahrt mit der Bahn und zurück mit dem Bike durchs Elstertal bis zur Barthmühle.
Es war allerdings früh doch schon recht kühl, das Thermometer zeigt beim Start 4 °C, also doch etwas wärmer anziehen, als die letzten Tage.

In Greiz ging es zunächst zum Fürstlich Greizer Park. Am Sommerpalais stehen Palmen draußen, mit meinen bescheidenen botanischen Kenntnissen weiß ich allerdings nicht, ob die so kühle Temperaturen mögen.

Auf der Rückfahrt gab es in Greiz Hinweisschilder auf einen gesperrten Weg am Stausee bei Noßwitz. Dort führt ja der Elsterradweg entlang. Dunkel in Erinnerung war eine Pressemitteilung vor längerer Zeit zu Bauarbeiten in Noßwitz, das hatte ich aber nicht weiter verfolgt. Jetzt hat es mich wieder eingeholt. Am Abzweig Schaltisweg in Sachswitz wurde noch einmal, wenn auch etwas versteckt, auf die Sperre hingewiesen, das Logo vom Elsterradweg soll vermutlich darauf hinweisen, dass der Elsterradweg hier nicht benutzt werden kann.

Na gut, aber bis zur Sperre kann ich doch mal fahren und mich umsehen.
Aber da war keine Sperre des Wegs am Stausee. Also Zaun und Sperrschild sind schin vorhanden, aber zu Seite gestellt. Und auch etwas weiter entlang des Wegs das gleiche Bild: Sperrscheiben zur Seite gedreht.

Dann fahre ich eben hier lang, wenn das offensichtlich zur Seite gestellt ist, gibt’s keine Sperre. Es war auch entlang des ganzen Weges nichts zu sehen, das auf Bauarbeiten hindeutet. In Noßwitz sind weitere Straßen gesperrt und da sieht es auch nach Bauarbeiten aus, aber das ist abseits des Elsterradwegs.
Von Elsterberg kommend gibt es die gleichen Hinweise auf den gesperrten Weg. Umleitungshinweis für Radfahrer? Fehlanzeige.

Zwischen Elsterberg und Rentzschmühle traf ich dann auf diese Sperre:

Das Schild weist darauf hin, dass es sich um eine Tiersperre handelt und man doch diese bitte nicht beschädigen soll. Ich weiß zwar nicht, welche Tiere hier gehalten werden, grundlos wird es nicht hier stehen.

Für Wanderer ist der Durchgang kein Problem, mit einem Fahrrad wird es allerdings schwieriger, zum Glück sind diese Plastikketten relativ locker gespannt. Und die Strecke ist ja auch nicht unbedingt ein bevorzugter Radweg.

Bild am Sonntag

Diese Woche leider erst am Montag…

Auf dem Weg von der Barthmühle nach Röttis habe ich etwas abseits der Straße einen kleinen Rastplatz entdeckt. Neu ist der nicht, aber bisher habe ich den nicht näher betrachtet. Am Wochenende bin ich den kurzen Anstieg zu der Sitzbank hinauf und fand eine wunderschöne Aussicht über die Elstertalbrücke Richtung Jocketa.

Unterwegs entdeckt

Meine Radrunde hat mich am Wochenende in Richtung Rodau und Tobertitz geführt. Der morgendliche Start hatte zur Folge, dass ich noch die Nebel in Richtung Rosenbachtal beobachten konnte.

In meiner Erinnerung war noch eine Baustelle in Rodau, am Ortsausgang von Leubnitz wurde diese Erinnerung bestätigt. Und wie ich feststellen konnte, besitzen unsere Umleitungs- und Baustellenplaner einen tollen Humor.

In Richtung Rodau gesperrt wegen Baustelle, es steht ein Sackgassenschild am Abzweig nach links. Die Umleitung nach Rodau ist laut Umleitungsschild geradeaus. Aber ach, da ist auch ein Baustelle, gesperrt mit Zeichen für Vollsperrung. Und zur Sicherheit ist auch der Abzweig nach rechts gesperrt. Dead end.
Als Radfahrer stört mich das weniger, irgendwie komme ich schon durch. Aber es gibt auch PKWs und gelegentlich sollen hier auch LKWs fahren.

Über Tobertitz ging es weiter und im Goldbachtal zurück. Dort waren auffällig viele PKWs unterwegs und an allen möglichen Stellen geparkt.

Grund dafür? Keine Ahnung, vielleicht Pilzsammler?

Am Sonnabend Nachmittag ging hier in der Gegend ein heftiger Regenguss nieder. Am Pegel Straßberg stieg der Wasserdurchsatz um rund 1 m³/s an, wie aus den Daten das Landeshochwasserzentrums Sachsen abzulesen ist. Aber nicht nur das, der Regen hat offenbar Erdreich in Bäche und dann in die Elster gespült. Zumindest zeigte sich diese mit deutlicher Braunfärbung.

Am 30.07. hatte ich von der Baustelle am Weißbachschen Haus und der damit verbundenen Sperrung eines Radwegs berichtet. Und auch festgestellt, dass kein Umleitung ausgewiesen ist. Sehe und staune, das wurde mittlerweile geändert, sieht allerdings nicht sehr offiziell aus. Und die Umleitung führt über die von mir schon am 30.07. empfohlene Strecke an der Walkmühle vorbei zu den Weberhäusern.

Un dort habe ich gleich noch etwas entdeckt, was ich bisher vermutlich immer übersehen habe. Oder ist es doch neu? Am Hang bei den Weberhäusern stehen kleine Miniaturhäuser. Klein Vogtland lässt grüssen.

Das Ding – Update

Am 5. August hatte ich von der mysteriösen Betonsäule im Syratal berichtet. Nachdem diese ja nun in der Freien Presse gezeigt wurde, haben auch die Graffiti – Sprayer dieses Relikt entdeckt. 🙁

Inzwischen war der Aufruf in der Freien Presse erfolgreich und der Zweck der Konstruktion bekannt. Ein alter Plauener gab den Hinweis, dass an der Syra mittels Turbine Strom gewonnen wurde. Genutzt wurde dieser von der früheren Holzmühle. Damit konnte ermittelt werden, dass es sich bei dieser Betonsäule um ein sogenanntes Wasserschloss handel. Also nicht um Adels-Gebäude, sondern eine wassertechnische Einrichtung dieses Namens.

Und jetzt wird von Fachleuten geprüft, ob dieses Bauwerk unter Denkmalschutz zu stellen ist.