Radtour des SBSN

Sorry, in der Überschrift musste ich Sächsisch-Bayerisches Städtenetz einfach etwas abkürzen.

Nach meiner Kritik am Radweg des Städtenetzes (hier nachzulesen) wurde ich freundlicherweise zur Städtenetztour Hof – Plauen am 14.09.2008 , gestaltet unter Mitwirkung des ADFC Hof, eingeladen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

9:00 Uhr Start in Hof, das heißt früh aufstehen, denn die einzige rechtzeitige Bahn startet 6:47 ab Plauen. Also habe ich das Frühstück kurzerhand nach Hof verlegt und mir kurz vor Acht einen Bäcker mit Frühstücksangebot gesucht. Fündig geworden bin ich Sequoia.

Kurz Neun Uhr habe ich mich zum Treffpunkt am Rathaus begeben und wurde dort herzlich von Jörg begrüßt. Nach und nach trafen weitere Teilnehmer ein.

Zunächst folgte eine kleine Einweisung und etliche Hinweisen zur Bedeutung der Fahrt (neben dem Städtenetz wird hier auch die Partnerschaft Hof – Plauen gepflegt).

Und schon ging es los, entlang des Saaleradweges nach Norden. Der im übrigen recht vorbildlich ausgeschildert ist!

An dieser Brücke war Absteigen angesagt, zu gefährlich und durch das feuchte Wetter außerdem sehr rutschig.

Der Weg führte weiter entlang des Städtenetz-Radweges Bayreuth – Chemnitz in Richtung Mödlareuth. Aber zuvor waren noch eingie Berge angesagt, die die Teilnehmer doch ins Schwitzen und außer Puste brachten.

Und noch vor Mödlareuth schlug der Pannenteufel zu. Der Bowdenzug für das hintere Schaltwerk reißt bei einem der Mitfahrer. Auch fachmännische Reparaturversuche fruchteten leider nicht. Ins Grübeln gekommen bin ich dennoch: Ersatzschlauch habe ich ja auch mit, aber einen Bowdenzug? Ich würde mir auch nicht zutrauen, den unterwegs einzuziehen….

So trennten wir uns vom Radlerkollegen und setzen unsere Fahrt zum Drei-Freistaaten-Stein fort (Achtung: Zum Zungentraining 10 mal schnell hintereinander und fehlerfrei Drei-Freistaaten-Stein sprechen!). Hier treffen die drei Freistaaten Sachsen, Bayer und Thüringen aufeinander.

Von hier an führte die Tour über vogtländische Gebiet und zunächst auf alten Grenzwegen mit Betonplattendesign entlang. Das erinnert etwas an das Fahren auf alten DDR-Autobahnen – plopp – polter – polter-plopp….

Hier ein kleiner origineller Blick auf unsere Rdlertruppe:

Von Mödlareuth führt es nahezu nur noch bergab in Richtung Plauen, so dass die Spitzenstadt zügig erreicht wurde. In Plauen führte der Weg entlang der Elsteraue, vorbei an der leider geschlossenen Plauener Gardine in Richtung Stadtzentrum.

In der Touristinformation wurden die Radler der Partnerschaftstour freundlich begrüßt und für jeden gab es ein kleines, natürlich für Radfahrer geeignetes, kleines Präsent.

Zum Abschluss hatte uns das Städtenetzwerk in die Weberhäuser der Stadt Plauen eingeladen, um dort noch einen Imbiss zur Stärkung zu nehmen und bei einer F+hrung durch die Weberhäuser auch ein Stück Stadtgeschichte Plauens zu erleben. Die „Oberhexe“ Margitta Schier stand uns hier mit vielen Informationen zur Seite.

So langsam rückte der Abschied näher, das Ende von Fahren, Historie und Schlemmen war gekommen.

Verschämt zeigte sich noch ein letzter Keks im Körbchen, das berühmte „Anstandsstückchen“, das keiner nimmt.

Gegen 14:30 Uhr verbschiedete Jörg die Teilnehmer, einige wählten die Bahn  zur Rückfahrt nach Hof, andere blieben bei ihrem Rad und nahmen nochmals rund 30 km unter die Räder.

Ich war ja als Plauener (übrigens der einzige, der mitgefahren ist) schon fast zu Hause.

An dieser Stelle vielen Dank für die vergnügliche Fahrt, auch wenn die Berge uns zum Schnaufen gebracht haben. Die Aussicht bei Gobau war wunderbar, zumal genau im rechten zeitpunkt auch die Sonne hinter den Wolken hervorlugt.

Bis bald….

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