Erlebnisse am Bodensee

Ende September weilte ich am Bodensee, landschaftlich eine wunderschöne Gegend und zum Radfahren auch bestens geeignet. Meine Touren führten mich diesmal vor allem in den Bereich des westlichen Teiles in die Gegend um Bodman, Radolfzell, Reichenau und weiter bis Schaffhausen und Rheinau.

Neben dem Erlebnis „Radeln“ ereignet sich natürlich noch das eine oder andere Geschehen drumherum.

Deshalb diesmal ein Ausflug zum Thema „Seltsames in Gaststätten“.

Abends in einer Gaststätte in Hagnau:

Am Nachbartisch bestellt die Frau ein Glas „Suser“, offenbar in der Annahme, heurigen Wein in der Art des „Federweißen“ zu bekommen.

Nach der ersten Verkostung beginnt eine Diskussion mit der Kellnerin, dass das ja gar nicht nach Federweißem schmeckt und auch überhaupt nicht mal ansatzweise nach Alkohol. Das sei wohl bloß Traubenmost .

Richtig! Zumindest auf dem Schild auf deinem Tisch steht groß drauf: „Suser“ frischer Traubenmost der Region Hagnau. Tja, lesen müßte man können, aber rumstreiten. Und als Krönung noch abfällig werden, als der Zwiebelkuchen kommt: „Ist der warm?“ „Ja.“ „Naja, wenigsten etwas….“

Solche Leute mögen lieber zu Hause bleiben oder 25346 mal den Satz schreiben „Andere Länder, andere Sitten.“

Auf meiner Tour nach Rheinau erlebte ich Folgendes:

Einkehr in einer Gaststätte an einer Rheinbrücke, schweizerische Seite.

Keine Gelegenheit gefunden, das Rad abzustellen. Also rein in den Biergarten (ungenutzt, und Rad angeschlossen). Beim Rausgehen sehe ich das Schild, dass Räder draußen bleiben sollen. Egal, wenn es nicht paßt, fahr ich zur nächsten Kneipe weiter. Nein, das ging schon in Ordnung, meint die Bedienung.

Was nicht in Ordnung ging, war Folgendes:

Ich setze mich an einen eingedeckten Tisch, kein Reserviert-Schild zu sehen. Also Bestellung aufgegeben: Eine Pilzsuppe und einen Kaffee. Die Bedienung leicht entgeistert „Nur eine Suppe?“ – „Ähhh, ja, ich habe noch eine ziemliche Strecke vor mir und da esse nur eine Kleinigkeit…..“ – „Nur eine Suppe? An diesem weiß eingedeckten Tisch….?!!? Dafür haben wir nebenan unser kleines Restaurant!“ Upppps… Naja, demnächst läuft in der Volkshochschule wieder ein Kurs in Hellsehen, vielleicht hilft mir das künftig.

Achso, ich habe meinen Platz gewechselt, schließlich wollte ich ja was essen.  Aber seltsam war das schon…

Im Hotelrestaurant

Einen Abend dachte ich mir, könne ich ja gleich im Hotelrestaurant essen. Aber sorry, nach einer 100km-Tour, möchte ich nicht nur warmes Toastbrot zu kaltem Felchen- und anderen Fischfilet. So gut der Fisch auch war, irgendwie, was das nicht meine Vorstellung eines guten Essens.

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Unterwegs nach Reichenau entdeckte ich dieses gewaltige Bauwerk in Kosntanz:

Das ist ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer. Und bergab fährt es sich einfach wunderschön 😉

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Etwas Mathematik...