Der Vogtland – Panoramaweg (Teil 2)

Ostern 2009 habe ich mich nun endlich aufgemacht, um den Vogtland-Panoramaweg (VPW) weiter zu erkunden. Am Ostermontag stand die Strecke von Plauen in Richtung Pirk auf dem Programm. Das sind zwar nur knappe 30 km, aber ich hatte leider nicht genug Zeit für mehr.

Die Strecke kann bei Bikemap.net betrachtet werden.

Mein Startpunkt befand sich in Plauen, Kauschwitzer Str. am Abzweig Holzmühlenweg.

VPW-Kauschwitzer Str Ecke Holzmühlenweg
VPW-Kauschwitzer Str Ecke Holzmühlenweg

Die VPW-Markeirung befindet sich etwas klein und kaum zu sehen an einem Baum (rote Markierung im Bild). Am gegenüberliegenden Wegweiser, der die Blicke der Wanderer anzieht, befindet sich aber leider kein Hinweis.

Wegweiser am Holzmühlenweg
Wegweiser am Holzmühlenweg

Der Weg führt entlang des Paul-Schulz-Lehrpfades, der wenige Meter später nach Links abbiegt.

Wegweiser Paul-Schulz-Lehrpfad
Wegweiser Paul-Schulz-Lehrpfad

Der VPW biegt allerdings hinweislos nach rechts ab. Gutes Kartenmaterial und der ständige Blick ins Kartenwerk ist zu empfehlen.

Die Tour führt weiter in Richtung Neundorf und dort zum Neuteich und Schafteich. Allerdings ist dort der Wanderweg schwierig als solcher zu erkennen, vor allem im Frühjahr wenn nur wenige Wanderer einen Trampelpfad auf der Wiese am Neuteich geschaffen haben.

Trampelpfad am Neuteich
Trampelpfad am Neuteich

Die wunderschöne Natur (dieses Jahr im April allerdings noch etwas verschlafen…) entschädigt aber für diese kleinen Widrigkeiten.

Blick zum Neuteich
Blick zum Neuteich

Manchmal versteckt sich der Hinweis auf den VPW etwas klein, nahezu verschämt, auf den sonst üblichen Wegmarkierungen.

VPW Markierung
VPW Markierung

Das mag zwar recht einfach gehen, indem man so einen Aufkleber draufsetzt, ist aber für Wanderer oft schwer zu erkennen. Zumal sich die farbigen Markierungen mitunter an Bäumen in Wanderrichtung befinden, die schon einige Meter von einem Kreuzungspunkt entfernt sind. Größere Markierungen wären wirklich hilfreich und angebracht.

Der Schafweg in Richtung Straßberg befand sich teilweise noch im frühlingshaften Matschzustand, Wanderern wird festes Schuhwerk dringend empfohlen.

In Straßberg fand sich dann diese Wegemarkierung:

Markierung
Markierung

So ganz klar war mir nicht, wohin das eigentlich weist, zumal die Straße nach links und rechts geht. Laut Karte habe ich ich richtigerweise für rechts entschieden. Danach gelangt man nach Straßberg, um festzustellen, dass die Brücke, über die der Wanderweg führt abgerissen ist und sich eine neue im Bau befindet.

Brücke in Straßberg
Brücke in Straßberg

Und hier muss ich gerechterweise ein beeindrucktes  ABER einwerfen. Es ist eine Umleitung für den Wanderer und Radler ausgeschildert! Das habe ich bisher eigentlich noch nirgends gesehen. Gut gemacht!

Und die Schilder sind sogar mit Richtungspfeilen ausgestattet!

Markierung mit Pfeilen
Markierung mit Pfeilen

Es wäre sehr schön, wenn solche Pfeilmarkierungen auch an vielen anderen entscheidenden Stellen, wie Kreuzungen oder Weggabelungen zu finden wären.

Auch diese beschilderten Wegweiser, wie hier am Burgteich, erfüllen gut diesen Zweck, aber sicher und verständlich sind diese einiges teurer in der Anschaffung und Aufstellung.

Schilderwegweiser
Abfahrt nach Kürbitz

Vom Burgteichgebiet führt der Weg recht steil nach Kürbitz, auch wenn das auf dem folgenden Bild nicht so zu erkennen ist.

Abfahrt nach Kürbitz
Abfahrt

Nach Kürbitz zweigt der Weg nach links von der Straße ab um wieder steil bergan zu führen auf die Kuppe des Pfarrberges. Allerdings meinen offenbar autofahrende Zeitgenossen, dass sich Wanderwege viel besser als Parkplatz eignen.

PKW auf Wanderweg
PKW auf Wanderweg

Nach Überwindung des Pfarrberges geht es vor Weischlitz entlang eines Bachtales in Richtung Weiße Elster. Der Weg ist für MTB-Fahrten gut geeignet, leicht schottrig und steinig. Schütteleffekt garantiert, aber auf alle Fälle sehenswert.

Von Weischlitz führt der Weg entlang der Elster, am Laneck-Haus biegt man nach rechts in den Meißner-Grund ein. Hier führt das wohl steilste Wegstück der Tour aufwärts nach Geilsdorf, führt kurz vor dem Dorf wieder in Richtung Tal. Allerdings kann man ein Geilsorf noch in der Gaststätte „Schöne Aussicht“ einkehren. Vorausgesetzt, es ist nicht gerade wegen Krankheit geschlossen, wie es mir heute passierte.

Ein längeres Bergabstück führt wieder in Richtung Elster und ein letztes Stück entlang der Bahnlinie bis zum Bahnhof Pirk.

Jenseits der Bahnlinie an der parallel verlaufenden Straße in Richtung Autobahnviadukt findet sich für den Fall geschlossener Gaststätte in Geilsdorf noch der Brückenimbiss. Prädikat: Sehr zu empfehlen.

In Kürze hoffe ich, den nächsten Teil von Pirk in Richtung Adorf anschließen zu können. Bis dahin…

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Etwas Mathematik...