Radtour auf dem Elberadweg

Der Artikel lag imer noch als Entwurf hier rum. Ich kann den zwar aus der Erinnerung nicht mehr bis zu Ende bringen, ich stelle ihn aber nun doch öffentlich.

Vor zwei Jahren befuhr ich erstmalig den Elberadweg von Dresden nach Torgau. Die landschaftlich schöne Strecke und die recht gute Beschilderung brachte mich zur Überlegung, eine größere Strecke über mehrere Tage hin zu fahren.

Kurzentschlossen besorgte ich mir eine aktuelle Karte und plante die Strecke Torgau-Wittenberge, reichlich 300 km in 3 Tagen,  Hin- und Rückfahrt mit der DB. Die erste Übernachtung wurde in Aken vorgebucht, der Rest wird sich zeigen.

Abends das Rad gepackt, denn der Zug startete früh kurz nach 5 Uhr.

Ab zur Bahn und via Zwickau und Leipzig nach Torgau.

Der Hauptweg schlängelt sich schön entlang der Elbe, einer wirklich schönen Auenlandschaft. Aber so richtig sieht man die Elbe auf diesem Stück nur beim Queren des Flusses mit den üblichen Gierfähren.

Vorbei an einer Bockwindmühle

und durch Lutherstadt Wittenberg

führte mich der Weg zunächst nach Aken,

in die „Pension zur alten Post“ mit einer netten Inhaberin. Wider Erwarten war es bis hierher trocken geblieben, auch wenn es noch in Leipzig heftig regnete. Aber das änderte sich auf dem Weg zum Ratskeller. Tja…

Der nächste Tag führte von Aken aus über Schönebeck

nach Magdeburg

und letztlich am zweiten Tag bis Arneburg ins Hotel „Goldener Anker“, Prädikat sehr zu empfehlen, sehr gute Zimmer, klasse Essen, Räder im abgeschlossenen Raum.

Bild vom Hotel:

Der Vorteil von Hotels ist, man kommt eher mit gleichgesinnten Radlern zusammen und ins Gespräch. Und die wesentlichste Erkenntnis aus einem abendlichen Gespräch: Den Elberadweg fährt man von Nord nach Süd, besser Nordwest nach Südost. Denn es herrscht meist West- oder Nordwestwind.

Diese Tatsache habe ich in diesen 3 Tagen vonTorgau nach Wittenberge wirklich zu spüren bekommen und den ganzen Tag bei Gegenwind…es gibt schöneres.

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Etwas Mathematik...