Auf Drachenspuren durchs Mühlenviertel | Teil 2

Wir verlassen Syrau in Richtung Fröbersgrün, wo eine ca. 1 km lange Abfahrt wartet bis hinunter zum Abzweig nach Arnsgrün.

Es geht nach links weiter. Aber wie das auf Rundtouren so ist, eine schöne Abfahrt bringt irgendwann wieder einen Berg. Und hier beginnt er quasi fast danach. Nur ist der Anstieg etwa 2 km lang. Money mouth

In Arnsgrün beeindruckt im Moment diese Baustelle.

Das Gebäude wird ein Wohnhaus mit dazugehörigem Begegnungszentrum, errichtet von einer Gewerbetreibenden aus Arnsgrün. Der doch recht moderne Bau scheint recht unterschiedliche Meinungen in der örtlichen Bevölkerung hervorzurufen, wie mir ein Bekannter dazu berichtet. Ich finde, dass es auf jeden Fall eine optische Bereicherung des Ortes ist.  Am Untergeschoss ist noch ein altes Symbol zu sehen:

Das ist das Zeichen der alten DDR-Konsumgenossenschaft, muss also früher der "Dorfladen" gewesen sein.

Die Tour führt weiter über Neuhäuser nach Wolfshain, ein Stück auf der "Hochebene" des vogtländischen Oberlandes (nicht zu verwechseln mit dem Obervogtland in Richtung Schöneck). Nach dem Linksabbiegen geht es wieder leicht bergab, zunächst nach Ebersgrün. mit diesem Straßentunnel.

Weiter gehts nach Pausa. In Pausa tritt die Erdachse an die Oberfläche! Diese kann gegen Eintritt sogar besichtigt werden. Die Erdachsendeckelscharnierschmiernippelkommission sorgt dafür, dass ordentlich geschmiert wird und unsere Erde rund läuft.

Nach der Durchfahrt von Pausa biegt die Tour nach rechts in Richtung Unterreichenau ab um sich gen Bad Linda zu wenden. Der Namenszusatz soll auf die hier vorhandene Reinhardsquelle zurückzuführen sein, ein Kurbad ist Linda nicht. Um die Quelle zu finden folgt man der Wegweisung rechts in den Wald. Von Pausa kommend empfiehlt sich die zweite Einfahrt, da die erste Zufahrt etwas feucht und schlammig ist. Man folgt der Ausschilderung mit dem weißen "Q".

Aber nicht überall am Weg ist das "Q" sofort zu sehen. Am wichtigsten Punkt, nämlich dem Abzweig des Trampelpfades zur Quelle ist die Markierung auf der abgewandten Seite des Baumes.

Eine Markierung ist noch an dem Baum weiter hinten, hier von mir mit dem roten Kreis hervorgehoben. Der Weg ist ziemlich zugewachsen, aber noch nutzbar.

Die Quelle ist seit 1857 als Heilquelle bekannt. Das Wasser ist stark eisenhaltig und liefert noch heute Wasser in gleicher Menge und Temperatur. [Quelle]

Die Quelle ist mit einem Betonring geschützt und verschlossen. An diesem befindet sich eine Tafel aus Edelstahl mit Angaben zur Quelle. Leider ist die Farbe aus den eingeprägten Buchstaben verschwunden, so dass ein Entziffern sehr mühevoll ist. Ich habe davon abgesehen… Innocent

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Etwas Mathematik...