Auf Drachenspuren durchs Mühlenviertel | Teil 3

Bis zur Reinhardsquelle sind wir schon gekommen.

Von hier geht es über Ranspach in Richtung B282 in Höhe Waldfrieden. Die Bundesstraße ist recht stark befahren und obwohl hier Tempo 70 gilt fahren bestimmt etliche etwas schneller.

Bei Zufahrt auf die Bundesstraße habe ich keine Wegweiser zum Radweg gefunden.

An dieser Stelle geht es nach rechts, Richtung Autobahn Müchen-Leipzig. Nach ca. 50 Metern gehts es bereits wieder links ab in die Waldfriedener Str. in Richtung Schönberg.

In Schönberg unterquert die Route die Bahnstrecke Plauen-Hof. Die Durchfahrt ist derzeit etwas eingeschränkt und mit einer Ampel geregelt.

Von hier geht es über Rodau nach Leubnitz. An diesem Streckenabschnitt triift man wieder auf deutliche Mühlenspuren, nämlich die Weißmühle bei Leubnitz.Mühlsteine künden noch von der früheren Nutzung.

Die Weißmühle wurde 1495 erstmalig erwähnt und immerhin war laut Aussage einer Informationstafel bis 1965 Mahlbetrieb. 2004 wurde am Standort die gleichnamige Gaststätte eröffnet.

In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Sägewerk. Auch wenn alte Technik den Eingang ziert, so ist das Sägewerk 1990 errichtet worden.

Und hier noch Deteilaufnahmen vom Sägegatter und dem Antrieb.

In Leubnitz erwartet uns …. wieder eine Baustelle. (Vielleicht sollte die Tour derzeit „Auf Baustellen durchs Mühlenviertel“ heißen? Wink )

Der Weg führt am Schlosspark vorbei (ein Abstecher lohnt sich!) weiter in Richtung Fasendorf und Mehlteuer. Die Radwegweiser in Leubnitz könnten eine Auffrischung durchaus vertragen.

Es kann aber auch sein, dass der Weg duch den Schlosspark führt und dieser entscheidende Wegweiser übersehen wurde oder nicht vorhanden ist.

In Mehteuer landet man direkt am Bahnhof, falls jemand mit der spärlich fahrenden Bahn witer möchte. Oder man orientiert sich am Wanderwegweiser.

Danke fürs Zuparken! Undecided

Vom Bahnhof Mehlteuer geht es weiter in die Hohe Straße in Richtung Schneckengrün durch den Wald. Zuvor kann noch das „Kleinste Musikhaus Deutschlands“ besucht werden, das direkt an der Strecke liegt.

Dem wenig später beginnenden Waldweg sollte gefolgt werden, am Wasserbehälter vorbei in Richtung „Reiboldsruh“. Die Wegführung nach Karte (und nach meinem Navigationsfile im Downloadbereich) biegt etwa 400 Meter nach dem Wasserbehälter nach Links ab. Diesem Weg sollte nur mit einem Mountainbike gefolgt werden, der Untergrund ist recht uneben und teils schottrig.

Die alternative Route führt, wie gesagt, über „Reiboldsruh“ und Schneckengrün. In Schneckengrün sollte der Straße in Richtung Kauschwitz/Plauen gefolgt werden.

Etwa 600 Meter hinter Schneckengrün treffen beide Routen beim „Galopp“ wieder zusammen. Wenige Meter weiter erreichen wir unseren Ausgangspunkt der Tour.

Die Tourlänge sind etwa 45 km, bei einer Gesamtsteigung von etwa 500 Metern.

Auf unserer Tour sind wir zwei Mühlen begegnet, an sich kein Grund für die Bezeichnung „Mühlenviertel“. Aber die Gegend kann etliche Mühlen mehr aufweisen, die sich auch in unmittelbarer Nähe des Radweges finden lassen. Genauere Beschreibungen dazu gibt es auf der Webseite zum Mühlenviertel.

Das GPX-File für Navigatiosngeräte ist im Downloadbereich zu finden.

+
  • Weitestgehend gut ausgeschildert
  • größter Streckenanteil auf asphaltierten Strassen
  • viele sehenswerte Details an der Strecke und in der Nähe
  • an wenigen, aber entscheidenden Stellen wurde keine Beschilderung gefunden
  • Landstraßen werden von PKWs und anderen motorisierten Verkehrsteilnehmern genutzt und sind mit Tempo 100 befahrbar
  • (nur temporär) Ortsdurchfahrten durch Baustellen behindert

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

 

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