Im Weidenteichgebiet

Letztens bin ich wieder einmal im Gebiet der Weidenteiche gefahren. Da gibt es eigentlich immer was zu entdecken.

Entlang des Schneckengrüner Weges verläuft ein Fufweg, der von Radfahrern mitbenutzt werden darf. Vor einger Zeit (also, vielleicht 2 Jahre Innocent ) befanden sich entlang des Fußweges noch Begrenzungspfosten, gefertigt aus Plastik und in eine Metallhalterung am Boden gesteckt. Schon zu dieser Zeit konnte beobachtet werden, wie diese Pfosten demoliert und die Metallhalterungen verbogen wurden. Inzwischen sind diese Pfosten samt Halter gänzlich verschwunden.

Meine Tour führte zunächst in Richtung Reiboldsruh hinter Schneckengrün. Der Waldweg dort ist mittels Schranke gegen unerlaubtes Befahren (durch Motorfahrzeuge nahme ich an) gesichert. Freundlicherweise existiert aber eine ausreichend breite Umfahrung der Sperre.

Von der Reiboldsruh fühte mein Weg in Tal hinunter zur Teichmühle bei Leubnitz.

Von da ging es entlang des Rosenbaches (ich denke, dass das der Rosenbach ist) in Richtung Rößnitz und von da wieder bergan nach Kobitzschwalde. Dieser Ort grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet Weidenteich. Dieses habe ich von hier aus nochmals in Richtung Schneckengrüner Straße durchquert und zuvor einen Abstecher auf den „Feldherrenhügel“ gemacht.

Das NSG war zu DDR-Zeiten ein Truppenübungsplatz der Sowjetarmee und daher vermute ich, dass das hier ein Kommandopunkt zur Überwachungs des Geländes war. Stufen sind jedenfalls noch baufällig vorhanden und auch Fundamentreste lassen sich auf dem Plateau noch finden.

Auf jeden Fall bietet sich vom Hügel eine wunderschöne Aussicht ins herbstliche Weidenteichgebiet und darüber hinaus.

Außerdem habe ich dazu noch zwei Panoramen mit 1600 Pixel Breite:

Dass mir Wanderer begegnen ist ja völlig normal und bisher kommen wir gut miteinander zurecht. Ich fahre etwas langsamer, der Wanderer macht auch etwas Platz, ich bedanke mich und man grüßt sich kurz. So ist jedenfalls meistens auf engen Wegen, wie hier im Weidenteichgebiet.

Aber heute müssen gleich ganze Busladungen unterwegs gewesen sein, ich schätze mal auf rund 150 Wanderer. Auch hier eigentlich alles in Ordnung, bis auf einen Herrn, bei dem ich mich hier nochmals herzlich bedanken möchte, für sein Verhalten. Es war wohl zuviel verlangt, einen kleinen Schritt zu Seite zu tun (und immer noch auf dem Weg zu bleiben) und dann noch irgendwas mit „Radfahrer“ hinterherbrabbeln. Vielleicht war meine Bemerkung „Der Weg ist nicht nur für Sie da, Mensch“ auch nicht grade nett.

Tourdaten:

Streckendaten (nach GPSies.com und GPS-Track-Analyse.NET)
Länge: 20,6 km
Gesamtanstieg 280 Meter
reine Fahrzeit: 1:55 h:min
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10,9 km/h

Das Höhenprofil der Tour (Verwendung des Screenshots mit freundlicher Genehmigung von GPSies.com)

Streckenübersicht auf GPSies.com

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