Wer kennt verstorbenen Radfahrer?

Die Polizeidirektion Südwestsachsen bittet um Mithilfe:

16.04.2012 | Werdau, OT Leubnitz – (ow) In der Wettinerstraße, unweit der Zufahrt zum Freibad ist am Samstagabend ein Radfahrer verstorben. Die ermittelnde Kriminalpolizei schließt ein Verbrechen derzeit aus. Jedoch ist die Identität des Toten unklar. Darum bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung.
Der unbekannte Mann war gegen 18 Uhr mit seinem schwarzen
E-Bike (Foto) „Alurex Prophet“ wahrscheinlich in Richtung Leubnitz Forst unterwegs. Passanten hatten den Radler neben seinem Rad liegen sehen, angehalten und erste Hilfe geleistet – leider ohne Erfolg. Auch die Bemühungen der herbeigerufenen Rettungskräfte konnten ihn nicht retten. Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:
– etwa 65 bis 75 Jahre alt,
– ca. 175 Zentimeter groß,
– von schlanker Gestalt,
– graues schütteres Haar mit hoher Stirn,
– Oberlippenbart,
– bekleidet mit dunkelbrauner Herrenjacke, darunter ein dunkelbrauner Pullover mit V-Ausschnitt und darunter ein grau/braun/weiß kariertes langärmeliges Hemd,
– blaue Jeans der Marke „Authentic“ mit braunem Ledergürtel,
– schwarze Halbschuhe zum Schnüren und graue Socken.
Der Tote trug außer einem zwölf Schlüssel umfassenden Schlüsselbund und einer Schachtel Zigaretten nichts bei sich, was auf seine Identität schließen lässt.
Wer einen evtl. alleinstehenden Mann kennt, auf den die Beschreibung passt und der seit Samstagabend nicht mehr gesehen wurde oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Zwickauer Kriminalpolizei, Telefon 0375/ 4284480.

E-Bike -Alurex Prophet- des Toten Bluejeans mit Label
 

[Quelle Text und Bilder: http://www.polizei.sachsen.de/pd_sws/medieninformationen.htm]

Radweg Lochbauer-Bartmühle rechts der Elster?

Eine Leserzuschrift in der Freien Presse vom 04.01.2012 beschrieb einen möglichen Radweg zwischen Lochbauer und Barthmühle rechts der Elster. Der Weg sei zumindest befahrbar hieß es, auch wenn man gelegentlich zum Schieben absteigen muss. Diese Strecke wollte ich mir unbedingt einmal ansehen. Noch immer leicht vom Unfall lädiert wollte ich das zu Fuß erkunden.

Also bin ich an der Elsterbrücke am Lochbauer rechts der Elster einen Trampelpfad entlang. Zum fahren mit dem Rad erscheint mir das weniger geeignet.

Möglich, dass ich den falschen Beginn gewählt habe, denn es führt auch auf der anderen Elsterseite ein Weg bis zu dieser Bahnbrücke:

Radweg Lochbauer-Bartmühle rechts der Elster? weiterlesen

Sturz-betrunken

Die Polizeidirektion Südwestsachsen teilt mit:

13.04.2012 | Radfahrerin gestürzt

Klingenthal – (ak) Eine 58-jährige Radfahrerin stürzte am Donnerstagnachmittag auf der Schulstraße. Sie fuhr auf der Mitte der abschüssigen Straße.  Als ihr ein Pkw entgegen kam, bremste die Frau und fiel über den Lenker auf die Fahrbahn. Hierbei zog sie sich schwerste Verletzungen zu. Vermutlich hatte die Frau aufgrund der 2 Promille, die Kontrolle über ihr Rad verloren.

Don’t drink and fly drive… Trotzdem gute Besserung.

 

Alternative: Wandern

Meine Physiotherapeutin meint, es sei besser, mit dem Radfahren noch etwas zu warten, bis die Sehnen sich nach dem Unfall wieder eingerichtet haben. Okay, dann geh ich eben Wandern.

Der Plan war entlang des Elstertales bis zur Einmündung der Trieb und dann entlang des Triebtales zur Krone der Staumauer an der Talsperre Pöhl. Und von da nach einer Stärkung im Talsperrenblick mit dem Bus zurück nach Plauen. Vorsichtshalber habe ich nach Busverbindungen gesucht. Das gestaltete sich auf vogtlandauskunft.de schon etwas schwierig um die Haltestelle zu finden. nachdem mir das gelungen war, musste ich feststellen, dass ein Busnur am Vormittag gegen 9:30 Uhr abfährt. Das ist eindeutig zu früh. In die andere Richtung nach Reichenbach wäre ein Alternative, um von da mit der Bahn zurückzukommen. Aber da fährt ein Bus nur 17:00 Uhr, sonst nur bis Netzschkau. Na toll. Also Wanderung umgeplant und mit dem PKW zur Talsperre gefahren und von da aus eine Rundwanderung unternommen. Da mich der Weg an der Haltestelle „Talsperrenblick“ vorbeiführte, konnte ich den Fahrplan vor Ort studieren. Dabei wurde mir eine weitere Linie angezeigt, die nahezu im Stundentakt verkehrt. Allerdings habe ich die bei der Fahrplanauskunft nicht gesehen. Diese versteckte sich nämlich hinter der Bezeichnung Plauen – Möschwitz – Talsperrenblick, ich will aber andersrum fahren… Alternative: Wandern weiterlesen

Markierungen am Plauener Rundwanderweg

Radfahren ist verletzungsbedingt immer noch nicht die beste Idee und das aktuelle Osterwetter war auch wenig einladend für eine Radtour. Also habe ich mich zu Fuß auf eine kleine Wandertour in Richtung Syratal begeben. Und dabei fielen mir zwei Markierungen des Plauener Rundwanderweges in der Nähe vom Birkenhübel auf.

Zunächst eine wohl recht neu angebrachte Markierung:

Erfreulich ist, dass hier eine relativ große Markierung (ca. 20×20 cm²) angebracht wurde, die auch aus einiger Entfernung gut sichtbar ist. Zumindest bis das Gebüsch am Baum gewachsen ist und die Wegweisung wieder verdeckt. Zum anderen hoffe ich doch, dass die Bäume nicht wegen der Markierung abgesägt wurden…

Ein kleines Stückchen weiter entlang des Weges blinzelt eine weitere Markierung hinter einer Betonsäule hervor.

Durch die seitliche Anbringung ist die Markierung kaum zu sehen, leicht läuft ein Wanderer daran vorbei und in die falsche Richtung. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die Wegweisung offenbar nur für Wanderer aus der Gegenrichtung – also vom Birkenhübel herab kommend – gedacht ist.

Anderenfalls sollte ja wenigstens ein weiterer Pfeil die Richtung weisen.

Die Stadt Plauen hat ja angekündigt, die Radrouten neu zu beschildern. Vielleicht wird auch hier etwas verbessert, obwohl der Plauener Rundwanderweg nicht unbedingt als Radroute geeignet ist.

 

Talsperre Pirk

Mein Tour vom Vogtland-Radweg führte mich weiter zur Talsperre Pirk. Diese hat zur Zeit – wieder einmal – Niedrigwasser. Breite, sonst unzugängliche Strandbereiche liegen frei.

Der niedrige Wasserstand lässt den Felssporn teilweise zutage treten, auf dem die Ruine Stein um 1327 herum errichtet wurde.

Die Krone der Staumauer wurde letztes Jahr saniert und ist derzeit wieder für Fußgänger freigegeben. Wie es scheint, wurde sogar eine Beleuchtung ins Geländer integriert.

Über die Krone hinweg gelangt man bis an die alte Ruine Stein.

Und letztlich noch ein Panorama von der Talsperre vom Standort der Ruine aus.

Sicherlich wirkt die Landschaft im späteren Frühjahr oder im Sommer schöner, aber vielleicht ist die Sperre dann wieder aufgestaut und der Felssporn der Ruine versinkt wieder im Wasser.

 

Winter-Frühjahr

Auf der Fahrt zu einer Langlauftour bin ich am Vogtland-Radweg beim Bahnhof Bergen vorbeigekommen. Letztens konnte ich selbige Stelle zu Beginn des Frühjahrs fotografieren.