Elberadweg Decin-Dresden | Teil 1

Die Elbe bin ich inzwischen von Dresden bis Cuxhaven abgeradelt, verteilt auf mehrere Jahre. Das Stück von Decin nach Dresden fehlte mir noch in meiner Sammlung. Geplant war es schon längere Zeit und ersten Planungen nach wollte ich am Vorabend per Bahn Richtung Elbsandsteingebirge anreisen und früh mit einer Regionalbahn weiter nach Decin. Jetzt hatte ich mir das für den 1.Mai vorgenommen, allerdings wollte ich früh mit der erstmöglichen Verbindung anreisen. Allerdings musste ich am Vorabend des ersten Mai feststellen, dass die frühestmögliche Bahnverbindung mich gegen 12:00 Uhr in Decin ankommen lässt. Das war mir definitv zu spät, denn am Ende der Tour will ich ja auch noch per Bahn zurück nach Plauen.

Also umgeplant und mit dem PKW nach Drsden und von da mit Bahn und Rad weiter nach Decin.  Damir war ich gegen 8:45 am Start und konnte so gemütlich den Elberadweg genießen. Dachte ich. Das war allerdings nur bis etwa Pirna möglich. Aber dazu mehr in Teil 2.

Start war am Bahnhof Decin.

Der Weg führt zunächst auf Ortsstraßen entlang der Elbe, meist mit gutem Blick auf den Fluss.

Im Vogtland gibt es einen sogenannten Radwanderbus. Aber wie es aussieht, nicht nur hier, sondern auch in Tschechien.

Und dieser hier war gut gefüllt.

Die Beschilderung des Radweges außerhalb der Ortschaft war recht gut. Gelegentlich trifft man diese Entfernungstafeln.

Neben dem aktuellen Standort werden auch Entfernungen zwischen verschiedenen Punkten entlang der Strecke dargestellt und mit farblichem Markierungen der Zustand ausgewiesen, insbesondere für Skater von Bedeutung. Der Radweg selbst macht hier einen sehr guten Eindruck, asphaltiert und von ausreichender Breite.

Allerdings kommen wohl auch die tschechischen Radwegebauer nicht ohne Poller aus, in diesem Fall sogar mit Spurmarkierungen.

Das Elbtal, hier noch in CZ, zeigt sich schon eingeschnitten in die Landschaft, das beginnenden Elbsandsteingebirge.

Kurz vor der Grenze zeigte sich der Radweg über eine längere Strecke mit Verzierungen:

Die Form wechselte ständig. Wieso der Radweg verziert wurde, konnte ich leider nicht mehr erkennen, die Farbe am Anfang (oder Ende?) mit einer Beschriftung war schon zu stark abgenutzt.

Nach ca. 12 km Strecke war die Grenze zu Sachsen erreicht.

Die deutsche Seite des Radweges begrüßt die Radler zunächst mit einem Geländer, das auch schon bessere Zeiten erlebt hat.

Wenig später zeigt sich auf der anderen Elbseite der Eingang zum Prebischtor, dem grössten natürlichen Felstor auf unserem Kontinent. Die Spannweite beträgt über 26 Meter bei einer lichten Höhe von 16 Meter. Allerdings musste ich hier um diese frühe Zeit im Gegenlicht fotografieren.

Einige hundert Meter weiter in Richtung Dresden verlässt die Staatsgrenze die Elbe, schwenkt noch Osten ab und wir verlassen endgültig die Nähe Tschechiens.

Was sich auf der weiteren Strecke bis Dresden ereignete, folgt in Teil 2. Dieser erscheint allerdings erst nächste Woche, bis dahin stehen andere wichtige Ereignisse auf dem Plan.

 

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2 Gedanken zu „Elberadweg Decin-Dresden | Teil 1“

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Etwas Mathematik...