Urlaub in Thüringen – Tag 2

Für Sonntag vormittag hatte ich mich für einen Besuch im Besucherbergwerk Merkers angemeldet. Das Bergwerk dient der Kalisalzgewinnung, der Teil für Besucher wird allerdings nicht mehr für den Abbau genutzt. Mit dem Personenförderkorb geht es auf 500 Meter Tiefe und von da per LKW bis auf rund 800 Meter Tiefe. Dabei führt der Weg durch enge und kurvige Streckenabschnitte. Es gibt allerlei sehens- und wissenswertes zum Kalibergbau früher und heute zu sehen. Einen Besuch ist das Bergwerk auf jeden Fall wert, allerdings sollte man sich vorher einen Platz über die Webseite reservieren.

Zu meiner Ankunftszeit lag der Förderturm noch im morgendlichen Nebel.

Unser fachkundiger „Bergführer“ erläutert uns anhand diverser Exponate die Geschichte des Kalibergbaues, hier erfahren wir einiges zum Thema „Schachtschnaps“.

Eine untertägige Halle des Bergwerkes wurde zum Konzertsaal umfunktioniert. Hier finden regelmäßig diverse Konzerte statt, die mit fantastischen Multimediaelementen bereichert werden können.

Das absolute Highlight der Fahrt unter Tage ist der Besuch der Kristallgrotte. Hier ist ein Hohlraum entstanden, in dem Salzablagerungen in großen Kristallen auskristallisiert sind.

Da ich aber auch noch mit dem Rad die Gegend erkunden wollte, habe ich in der Nähe von Merkers zunächst eine Runde bei Dorndorf gedreht und bin dabei teilweise entlang des Lullus-Pfades geradelt.

Da mir diese 12km-Runde über die Höhen bei Dorndorf nicht ausreichte, ging es weiter nach Bad Salzungen und vom Parkplatz am Bahnhof eine Tour über Bad Liebenstein nach Bad Salzungen zurück.Führte diese anfangs noch die Werra entlang

ging s schnell wieder in die Berge mit schönen Aussichten auf das Thüringer Bergland.

Auf alle Fälle sehenswert ist in Bad Salzungen der Burgteich mit seiner Fontäne. Der unmittelbare Uferweg ist für Radfahrer gesperrt, schieben geht aber. Wink

Die zwei Strecken summierten sich auf über 40 km mit knapp 700 Höhenmetern. Thüringen eben…  Smile

 

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Etwas Mathematik...