Wanderweg Kürbitz – Mehltheuer | Teil 5

Nach dem kurzen Anstieg nach der Forstmühle rollt es leicht bergab gen Leubnitz.

In Leubnitz sind mehrere sehenswerte Bauten und Objekte. Zunächst erreicht die Wanderroute die Leubnitzer Kirche.

An der Kirche selbst ist ein Unterstand für die alten Eisenhartgussglocken der Kirche, die aus dem Jahre 1920 stammen und 2007 durch Bronzeglocken ersetzt wurden.

Nicht weit von der Kirche entfernt befindet sich das Schloss Leubnitz, das 1794 im frühklassizistischem Stil errichtet wurde. Das Schloss beherbergt eine ständige Ausstellung zum Thema „Natur und Jagd“.

Das Schloss konnte nur mit Hilfe verschiedener Fördermaßnahmen in den jetzigen Zustand gebracht werden. Infotafeln weisen auf diese Fördermaßnahmen hin.

Allerdings befürchte ich, dass nach einigen weiteren Förderungen eine Maßnahme lauten wird: „Verbesserung der Lichtsituation im Schlossinneren“.

Unmittelbar neben dem Schloss verläuft die Wanderroute in Richtung des Schlossparkes. An der Einfahrt steht eine Infotafel.

Gleich am Eingang fand ich allerdings markierte Kastanienbäume. Möglicherweise deutet das Kreuz auf eine beabsichtigte Fällung hin. Der Artgenosse in der Mitte fehlt ja schon.

Der Schlosspark besitzt einen beeindruckenden Baumbestand, auch älterer Bäume. Beispielsweise diesen einzelstehenden Baum, den ich mit meinen laienhaften Botanikkenntnissen und aus der Ferne als Eiche titulieren würde.

Durch den Schlosspark geht es weiter in Richtung Fasendorf/Drochaus. An dieser Abzweigung geht der Weg Richtung Drochaus nach links, die Markierung befindet sich am hinteren Wegweiser, der hier seine Rückseite in grau zeigt.

Der Asphaltstraße folgt die Wanderroute ca. 500 und zweigt nach rechts bergan in den Wald ab.

Nach dem Bergaufstück folgen geschotterte Waldwege. Das ist zwar schön, aber da der Schotter relativ lose aufliegt, fährt es sich nicht ganz so reibungsarm.

Den richtigen Abzweig im Wald zu finden ist allerdings nicht so einfach. An dieser Stelle

ist die Wegemarkierung etwas verblichen und versteckt an einem Baum zu finden, die den Weg nach rechts weist.

Wer diesen Abzweig verpasst, so wie ich natürlich, kann allerdings 200 Meter weiter auch den Weg nach rechts in Richtung Mehltheuer einschlagen.

Die Route verlässt kurze Zeit später den Wald, Mehltheuer ist in der nicht allzu weiten Ferne schon zu sehen.

Die Route führt direkt auf der Bahnhofstraße zum Haltepunkt der Deutschen Bahn.

Die im Bild befindliche Infotafel verweist bedauerlicherweise nicht auf diese interessante Route.

Fazit:

+ Landschaftlich sehr schöne Strecke
sehenswerte Bauten in den Dörfern
Bahnanbindung an Start und Ziel
vereinzelt schlecht markiert
einige Stellen mit schwierigen Wegbedingungen

 

Tourdaten (Kürbitz bis Mehltheuer):

Streckendaten (nach GPS-Track-Analyse.NET)
Länge: 29,99 km
Gesamtanstieg 772 Meter (GPS-Track-Analyse.NET)

Tourdaten (Kürbitz bis Mehltheuer als Rundroute von Plauen Neundorf aus):

Streckendaten (nach GPS-Track-Analyse.NET)
Länge: 43,99 km
Gesamtanstieg 910 Meter (GPS-Track-Analyse.NET)

Streckenansicht auf GPSies

Die GPX-Files stehen im Downloadbereich zur Verfügung.

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Etwas Mathematik...