Von Schöneck nach Plauen

Auf der Suche nach einer Radtour bin ich auf bikemap.net auf eine Strecke von wspl  gestoßen, die von Schöneck nach Plauen führt. Ca. 36 km und überwiegend bergab verspricht eine schöne und nicht allzu anstrengende Fahrt zu werden.

Also ging es am Mittwoch  (Feiertag in Sachsen) mit der Bahn nach Adorf um von da in den Triebwagen nach Adorf umzusteigen. Der Bahnhof Adorf fällt inzwischen auch dem Abrißbagger anheim, wer braucht schon noch Bahnhöfe? Undecided

Zufällig befuhr zu diesem Zeitpunkt einer der neuen Triebwagen der Vogtlandbahn die Strecke zurück in Richtung Plauen.

Ich weiß noch nicht, ob mir das neue Design gefällt. Irgendwie sieht diese stumpfe Schnauze etwas gewöhnungsbedürftig aus.

Am Bahnhof Adorf waren etliche Reisende (oder nur Besucher?) mit Fotoausrüstung unterwegs und lichteten den doch schon etwas betagten VT37 der Vogtlandbahn auf der Strecke Adorf-Schöneck ab.  Da das ja nun nicht unbedingt ein seltenes Fotoobjekt ist, wollte ich das genauer wissen. Einer der Fotografen erklärte mir auf Nachfrage, dass diese Strecke mit Fahrplanwechsel im Dezember eingestellt wird. Daher nutzten viele Bahnfreunde noch einmal die Gelegenheit für Fotos. Aha!

Die Bahnfotografen konnte auch entlang der Strecke gesichtet werden, zum Teil sogar mit Leitern ausgerüstet.

Damit entfällt die Bahnverbindung Adorf-Schöneck. Schöneck ist ja auch „nur“ DAS Wintersportzentrum im Vogtland. Außerdem bestehen Pläne, die Bahnstrecke von Herlasgrün über Treuen nach Falkenstein einzustellen. Diese stellt die östliche Bahnanbindung nach Schöneck dar. Damit wäre der Wintersportort wohl komplett vom Bahnverkehr abgeschnitten. Eine reife Leistung. Frown

Immerhin habe ich diesesmla mit der Bahn bis nach Schöneck geschafft.

Der hoch gelegene Ort empfing mich zunächst mit dichtem Nebel, feucht und ungemütlich.

Aber schon im Zentrum Schönecks lichtete sich der Nebel.

Zunächst ging es über bergab führende Straßen über Schilbach in Richtung Arnoldsgrün. Der Himmel zeigte sich zunehmend freundlicher, es schien doch noch etwas sonnig zu werden.

Kurz hinter Arnoldsgrün führt die Route am Wasserwerk der Stadt Oelsnitz vorbei.

Der Wegweiser bei Brotenfeld zeigt, dass die Strecke zumindest ein kleines Stückchen auf dem Radfernweg „Euregio Egrensis“ verläuft.

Die Strecke verläuft zwar m Großen und Ganzen bergab, aber dennoch sind einige kleinere Anstiege zu bewältigen. Der Streckenbelag ist weitestgehend Asphalt, es geht ja auf Straßen entlang. Das ändert sich für ein kleines Wegstück nach Oelsnitz, denn hier verläuft die Strecke auf einem nicht befestigten Weg bis Unterlosa.

Von Unterlosa geht es dann wieder bergab in Richtung Elstertal in Plauen. Die Sonne schob sich immer mehr durch die Wolken und so gab es einen schönen Blick auf Plauen.

Da es nicht nur weitestgehend bergab ging sondern der kräftige Wind auch noch aus südlicher Richtung blies, war es eine wirklich entspannte Fahrt. Muss ja auch mal sein. Wink

Hier noch die Strecke auf gpsies.com:

Das GPX-File steht im Downloadbereich zur Verfügung.

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Etwas Mathematik...