Zu den Greifensteinen

Der Besuch einer Veranstaltung in Burkhardtsdorf – dazu später mehr – sollte mit einer Radtour im Gebiet der Greifensteine verbunden werden. Dazu habe ich mir einen Tourenvorschlag von „andrau“ auf GPSies.com auf mein Navi geladen und bin die Strecke von Zwönitz aus gefahren. Da noch keine Badesaison herrscht, konnte ich den ziemlich verwaisten Parkplatz am Ortseingang, Erlebnisbad Zwönitz an der Annaberger Straße nutzen.

Also auf, zu den Greifensteinen – zunächst in Richtung Dorfchemnitz!

In Zwönitz führt der Weg zunächst an einem Sägewerk und Holzhandel vorbei.

Die Strecke eignet sich am ehesten für Mountainbikes, denn es geht auch mal schmale Wiesenpfade bergauf.

In der Nähe von Dorfchemnitz kann ein Abstecher zum Technischen Denkmal „Knochenstampfe“ eingelegt werden.

Die „Knochenstampfe“ zeigt eine wasserkraftgetriebene Anlage zur Düngerherstellung, besitzt ein Museum und eine Gaststätte.

Dorfchemnitz ist ein typisches Erzgebirgsdorf, eingebettet ins Tal der Zwönitz.

Allerdings sehen Erzgebirgsdörfer in der Weihnachtszeit und bei abendlicher Lichtlstimmung wesentlich stimmungsvoller aus.

Nach ca. 7 km musste ich zwangsweise rasten, ich hatte ja schon längere Zeit keinen Platten mehr. Undecided

Mit etwas Verspätung und frischer Luft im Reifen erreichte ich schließlich die Greifensteine, hier der Aussichtsfelsen.

Vom Aussichtspunkt (Eintritt 1,00 Euro) bietet sich eine schöne Sicht über die Felsen des Greifensteinensembles und ein alter geodätischer Meßpunkt ist zu sehen.

Nur ein kurzes Stück weiter entlang der Strecke ist die Höhle von Karl Stülpner, dem „sächsischen Robin Hood“ zu finden.

Die Treppe zur Höhle war noch voller Schnee und Eis, die Höhle selbst stand noch unter Wasser, also keine Besichtigung möglich, wollte man sich keine nassen Füße holen.

Also geht es weiter auf der Strecke, die als nächstes den so genannten Waldgeisterpfad erreicht.

Ab hier sind entlang eines Waldweges Schnitzereien aus Baumstämmen zu finden, die diverse Waldgeister darstellen sollen. So sind unter anderem „Dr lustige Rapolter“ und „Karl Karotte“ zu finden.

Am Ende des Weges begegnete mir noch der Froschkönig.

Weiter geht es entlang der Waldwege um die Greifenstein bergab ins Greifenbachtal zur gleichnamigen Schanzenanlage.

Von hier an ist es rund 1 km Strecke bis nach Geyer, das nur am Rande befahren wird. Kurz nach Geyer zeigt sich ein kuppelförmiges Bauwerk am Horizont. Dieses stellt sich beim Näherkommen als Freizeitbad Greifensteine heraus.

Die Strecke lässt Geyer hinter sich und führt wieder auf schönen Waldwegen in Richtung Funkturm Geyer.

Aber nicht überall sah es so aus, obwohl wir fast Ende April schreiben, waren stellenweise die Wege noch mit Schnee und Eis überzogen.

Nach knapp 25 km ist der höchstgelegene Abschnitt der Strecke und damit auch der Funkturm Geyer erreicht.

Von hier an rollt man quasi nur noch bergab in Richtung Ausgangspunkt in Zwönitz. Entlang der Elterleiner Straße S258 befindet sich linksseitig ein Radweg, Benutzung wird empfohlen.

Schnee und Eis begegnete mir unterwegs und am Ortseingang Zwönitz fand ich zusätzlich noch einen Hinweis auf Weihnachtsbaumverkauf.

Entweder ist Weihnachten hier noch nicht vorbei, es ist das ganze Jahr über Weihnachtsfest oder soll man schon seinen Baum für Weihnachten 2013 aussuchen? Wink

Fazit:

+
  • abwechslungsreiche Wegführung
  • sehr schöne Landschaft
  • viele Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke
  • es ist keine markierte/ausgeschilderte Strecke
  • Ende April kann noch Schnee und Eis auf den Wegen sein
  • Bei Fahrt im Uhrzeigersinn befährt man zwei Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Wink

 

Streckendaten
(nach GPSies.com und GPS-Track-Analyse.NET)
Länge: 31,98 km
Gesamtanstieg 640 Meter
reine Fahrzeit: 3:08 h:min
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10,18 km/h

Die GPX-Datei ist im Downloadbereich verfügbar.

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