Chemnitz und der Radweg des Sächs.-Bayer. Städtenetzes

Bereits vor fünf Jahre bin ich schon einmal den Radweg des sächsisch-bayerischen Städtenetzwerkes von Chemnitz nach Glauchau gefahren. Jetzt wollte ich auf einer neuen Tour nachsehen, was sich da eventuell alles so geändert hat.

Aber zunächst musste ich mit der Bahn nach Chemnitz. Der Hauptbahnhof Chemnitz war im Fahrplan mit „Totalsperrung“ vermerkt, Bauarbeiten waren durchzuführen. Also ging es mit der Bahn bis Chemnitz – Siegmar.  Der Bahnhof Siegmar gehört allerdings nicht unbedingt zu den schönen Bahnhöfen der Deutschen Bahn, der Eingangsbereich wirkt eher abschreckend.

Bahnhof Chemnitz Siegmar

Bei Bedarf wäre eine Weiterreise mit Schienenersatzverkehr möglich gewesen, aber vermutlich nicht mit einem Mountainbike als Gepäckstück. Ich wollte ohnehin zunächst mit dem Rad in Richtung Zentrum, erstes Ziel war der „Rosenhof“, ein kleines Frühstück kann ja nicht schaden. Dazu habe ich mir das Cafe Türmer ausgesucht, von den Sitzgelegenheiten im Feien ein schöner Blick auf das geschäftige Markttreiben.

Cafe Türmer

Der Kuchen war gut, aber der Kaffee, naja, geschmacklich durchaus ausbaufähig. Undecided

In der Nähe vom Rosenhof ist der „Rote Turm“ zu bewundern.

Der rote Turm

Der Rote Turm ist eines der Wahrzeichen von Chemnitz und das älteste erhaltene Gebäude, erbaut gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Den Roten Turm gibt es übrigens auch als Bauwerk in SimCity 4. Den berühmten „Nischel“ gibt es allerdings nicht in dem Computerspiel, den muss man sich schon im Original in Chemnitz ansehen.

Dor Nischel

Mein weiterer Weg führte mich in Richtung Theaterplatz, denn vor meiner Radtour wollte ich den Kunstsammlungen Chemnitz einen Besuch abstatten. Bis zur Öffnung der Sammlungen war noch etwas Zeit, sich auf dem Theaterplatz umzuschauen. und wer mal was auf die berühmte lange Bank schieben will, ist hier genau richtig.

die lange Bank

Das ist die 20 Meter lange „Banc éléphant“ von Andrée Putman.

Gegenüber befindet sich die Petri-Lukas-Kirche, um 1885 im neugotischen Stil erbaut.

 Petri-Lukas-Kirche

Am Opernhaus waren Bläser mit Proben für die Europäische Sommerphilharmonie beschäftigt. Freundlicherweise durfte ich ein Foto von den Proben veröffentlichen.

Probe der Blasmusiker

Inzwischen war die Zeit auf 11 Uhr vorgerückt und die Kunstsammlungen Chemnitz öffneten für die Besucher. Die Kunstsammlungen präsentieren aktuell Werke von Allen Jones in einer Sonderausstellung. Der britische Popart-Künstler wurde vor allem durch seine umstrittenen Frauenskulpturen bekannt. Neben Allen Jones ist derzeit auch eine Sonderausstellung mit Werken von Edward Munch und Henry van de Velde zu sehen.

Kunstsammlungen Chemnitz

Beide Sonderausstellungen sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Zusätzlich zur Eintrittskarte erhalten Besucher einen Button zum Ankleben an der Kleidung, damit kann man als Inhaber einer Eintrittskarte identifiziert werden, ohne diese stets bei der Hand zu haben. Wie es scheint, war ich Besucher Nr. 201966. Wink

Button der Kunstsammlungen

Vom Zentrum aus ging es dann in Richtung Glauchau entlang des oben genannten Radweges. Der Empfehlung, noch die Villa Esche, ein wunderschönes Bauwerk im Jugendstil, zu besuchen, konnte ich aus Zeitgründen leider nicht folgen. Mit Sicherheit war ich nicht das letzte Mal in Chemnitz.

Und was es am Radweg Neues gibt, darüber berichte ich in Kürze.

 

 

 

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Etwas Mathematik...