Der lange Weg zum Elsterradweg | Splitter 31

Symbol des ElsterradwegesVon Plauen/Chrieschwitz aus führt entlang der Möschwitzer Str./S297 ein Radweg bis zum Ortseingang Möschwitz. Diese Radweg ist als Teil des Elsterradweges geplant, wie ich hier schon berichtete. Am Ortseingang Möschwitz ist derzeit aber Schluss mit einem separaten Weg für Radler. Wie einer Zeitungsnotiz zur Pöhler Gemeinderatsssitzung zu entnehmen war, sollte ein Radweg vom Ortsausgang Möschwitz über den sogenannten „Krummen Weg“ zum Campingplatz Gunzenberg entstehen. Ein Anlieger hat seine Zusage zur Baufreiheit nicht gegeben, daher muss nun eine Alternativvariante gefunden werden. Geplant wird nun, den Radweg von Möschwitz in Richtung Gunzenberg rechts der S297 zu errichten.

Allerdings ist das im Besitz der Gemeinde befindliche Grundstück bis 2018 verpachtet.

Der durchgängige Ausbau des Elsterradweges rückt damit wieder ein Stück in die Zukunft.

Oder führt man den Elsterradweg nun doch wieder über die von der Stadt Plauen favorisierte Strecke über Jößnitz?

Der Klimawandel

Letztens war in der Tageszeitung ein Artikel zum Klimawandel zu lesen.

Zu Beginn der Ausführungen wurde zum Jahr 2013 aufgeführt:

  • dunkelster Winter seit Beginn solcher Messungen
  • extreme Kälte im Frühlingsmonat März
  • kaum Niederschläge im Hochsommer

Und nur wenige Sätze weiter wird die Klimaänderung mit ihren erwarteten Wirkungen aufgelistet:

  • die Niederschläge nehmen um 5 bis 20 % zu (achso, daher kaum Niederschläge im Sommer)
  • der Frühling wird deutlich wärmer (mit extremer Kälte)
  • die Sonne wird täglich 30 Minuten länger scheinen (was zum dunkelsten Winter führte)

Was soll man eigentlich glauben, wenn in einem solchen Beitrag Ist und Soll soweit auseinander stehen. Klar, Wetter und Klima ist zweierlei, aber es erscheint dennoch alles unglaubwürdig. Aber vielleicht hat ja der Wettergott den Zeitungsartikel gelesen und wird das Wetter in den kommenden Monaten endlich mal an die Prognosen der Klimaforscher anpassen.

 

Bahnfahren in den 70ern

Nachdem ich mit einem Arbeitskollegen über die alte Bahnlinie Lottengrün-Plauen/Chrieschwitz gesprochen hatte, brachte er mir ein paar Tage später das Buch „Die Bahnlinien von Herlasgrün und Zwickau nach Falkenstein“ von Gordon Parzyk, von 1985 mit. Neben interessanten Bildern und Beschreibungen war auch der Nachdruck eines Fahrplanes von 1970 für den Zug 4021 von Falkenstein nach Zwickau abgedruckt.

DampflokDieser Zug fuhr Montag bis Freitag früh 4:25 Uhr in Falkenstein los, um 5:29 Uhr den Hauptbahnhof in Zwickau zu erreichen, also eine Fahrzeit von rund einer Stunde.

Und wie sieht das heute aus?

Um diese Zeit fährt schon mal keine Bahn in Falkenstein ab, früheste Verbindung ist ab 5:12 Uhr. Aber dafür ist man dann auch schon nach reichlich 30 Minuten, nämlich um 5:48 Uhr in Zwickau. Vorausgesetzt, die Bahn ist pünktlich.

Dafür sind allerdings auch zwei Halte in Zwickau/Planitz und Zwickau/Reichenbacher Str. entfallen.

Immerhin ist die Bahn heute schneller unterwegs. Zumindest auf dieser Strecke.

Auf einer Modellbahnausstellung hatte ich vor einigen Jahren einen historischen Fahrplan für die Strecke Dresden-Berlin in der Hand. In der Zeit um 1925 wurde diese Entfernung tatsächlich in rund zwei Stunden bewältigt (Ich hoffe, ich habe die Zeiten noch richtig in meinem Gedächtnis). Ein IC benötigt heute dafür auch knapp über zwei Stunden und mit ICE dauert es noch länger, da man dann über Leipzig fährt und umsteigen muss.

Und wenn alles klappt, komme ich heute pünktlich mit der Bahn aus Berlin zurück. Wink

 

Radverkehrskonzeption Sachsen

Signet Freistaat SachsenDas Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat den aktuellen Entwurf zur Fortschreibung der Radverkehrskonzeption für den Freistaat Sachsen veröffentlicht. Der Entwurf wird Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie interessierten Bürgern vorgestellt.

In der Mitteilung des SMWA steht allerdings, dass nur die Kommunen Gelegenheit haben, eine Stellungnahme bis zum 17.02.2014 abzugeben, Bürger sind nicht explizit genannt. Da in der Veröffentlichung des SMWA eine Postadresse genannt wird, kann aber sicherlich jeder nach dem Studium des 79 Seiten langen Entwurfes seine Meinung kund tun. Ich werde auf jeden Fall mal da reinschauen.

Der Entwurf im PDF-Format ist in der SMWA-Mitteilung verlinkt.