Oder-Neiße-Radweg | Teil 4

Am vierten Tag sollte es von Crieven nach Frankfurt/Oder gehen. Doch zunächst ging es kurz in den Lenné-Park von Crieven. Dieser ist benannt nach Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné, der diese Gartenanlage geschaffen hat. Im Park befindet sich die Dorfkirche. Diese befindet sich unüblicherweise nicht im Zentrum des Dorfes. Das alte Dorf Crieven wurde bei Schaffung des Gutsparkes 1820 abgerissen und östlich des Parkes neu errichtet, die Feldsteinkirche blieb am alten Platz und wurde in die Parkanlage integriert [Quelle: Infobroschüre von Crieven].

Lenne-Park Feldsteinkirche Crieven

Störche sind in der Gegend häufig zu beobachten.

Störche

An vielen Stellen entlang des Radweges im Nationalpark Unteres Odertal stehen Informationstafeln für Wanderer und Radler. Neben einem Lageplan sind zusätzlich Hinweise für Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Viele Pensionen und Hotels sind Mitglied im Bett+Bike-Netzwerk und dementsprechend ausgewiesen.

Wanderwegweiser

 

Bett+Bike: [www.bettundbike.de]

Hotels und Pensionen dieses Netzwerkes erfüllen bestimmte Anforderungen, die auf Radwanderer ausgerichtet sind. Dazu gehört unter anderem eine sichere Unterbringung von Rädern, problemlose Übernachtung für eine Nacht, Trocknungsmöglichkeit für nasse Kleidung und Reparaturmöglichkeiten fürs Rad.

Dieses Angebot ist für Radwanderer eine sehr gute Möglichkeit, passende Quartiere zu finden. Allerdings ist die Suche unterwegs mit einem Smartphone ausgesprochen fummelig, da es keine für Mobilgeräte optimierte Darstellungsweise gibt.

Im Vogtland gibt es hier offenbar noch Nachholebedarf, es werden gerade mal 7 Unterkunftsmöglichkeiten für die region gelistet, in Plauen selbst gibt es gar keine.

 

 

 

 

 

 

Von Crieven aus ging es weiter entlang der Oder bzw. der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße in Richtung Stolpe. Die Wasserstraße ist ein Schifffahrtskanal parallel zur Oder. Immerhin konnte ich von hier aus einen Blick auf den Stolper Turm werfen.

Stolper Turm

Bei Hohensaaten endet die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und führt über eine Schleuse in die Wriezener Alte Oder.

Schleuse bei Hohensaaten

Unmittelbar nach der Schleuse weisen zwei Schilder nach Hohensaaten, nur dass die Brücke hier nicht mehr existent ist.

Brücke nach Hohensaaten?

5 km weiter, in Hohenwutzen, musste ich dann meine Fahrt beenden, da von hier aus der Bahnhof in Bad Freienwalde günstig zu erreichen war. Die Sehne im Fuß machte sich immer deutlicher schmerzhaft bemerkbar.

Im Bahnhof Eberswalde, der ersten Umsteigestation auf dem Weg nach Hause begenete mir hoch im Norden noch „Der Meridian“. Denn eigentlich ist dieser Zug auf den Strecken im Gebiet München, Kufstein und Salzburg unterwegs.

Der Meridian

Zum Abschluss folgt hier noch die kurze vierte Etappe über 27 km.

Die GPX-Dateien sind als Einzelstrecken und als Gesamtstrecke im Downloadbereich veröffentlicht.

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Etwas Mathematik...