Kleine Straßenbahn ganz groß

Es war das übliche Sonntagswetter der letzten Wochen. Trüb, kühl und regnerisch. In diesem Fall kommt eine Ausstellung zu Straßenbahnmodellen in der Veranstaltungshalle vom „Möbel Biller“ ganz recht. Als Kind konnte ich dem Bruder beim Spielen mit einer H0-Anlage zusehen, später hatte ich selbst eine kleine TT-Anlage. Heute wüsste ich nicht so recht, wo ich den Platz dafür in meiner Wohnung schaffen soll. Also schau ich gern mal auf Modellbahnausstellungen vorbei oder, wie am Sonntag, zu den Modellstraßenbahnen.

Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Ich hatte eigentlich mehr Besucher erwartet, aber vielleicht war ich einfach noch zu früh auf dieser kleinen Messe.

Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Auf der Ausstellung waren Modelle und Anlagen aller Spurweiten von „N“ bis zu Modellen im Maßstab 1:10 zu bestaunen. Auch Bastler kamen auf ihre Kosten, seien es filigrane Zubehörteilchen oder Bastelbögen aus Karton.

Ein paar fotografische Eindrücke habe ich mitgebracht, man möge bitte nachsehen, dass ich nicht der Experte für solche Modelle bin und daher auch nicht Typbezeichnungen dienen kann.

Von Uwe Lademanns (Frankfurt/Oder) Anlage „Frankenburg“ stammt dieser Ausschnitt, der wohl einen „Gother“ Tw79 zeigt.

Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Richtig historisches Ambiente zeigte die Anlage von Jens Huschina – Spur II Freunde. Besonders bemerkenswert ist die Einbettung des Gleises in das Straßenpflaster.

Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Der Traditionsverein der Plauener Straßenbahn war mit einer Anlage im Maßstab 1:10 angereist, die auf der Showbühne aufgebaut war. Hier zogen ein KT4D und ein „Leoliner“ seine Runden.

Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Der Leoliner von HeiterBlick ist testweise in Plauen gefahren, sicherlich als es um die Entscheidung zum Kauf neuer Straßenbahnwagen ging. (Die neuen NGT6 kommen allerdings von Bombardier aus Bautzen.)

Beide Modelle nochmal in Einzeldarstellung:

Ausstellung Straßenbahnmodellbau Ausstellung Straßenbahnmodellbau

Standesgemäß konnte man natürlich mit der Straßenbahn zur Ausstellung anreisen, die Endhaltestelle Neundorf liegt ja quasi direkt vor der Haustüre vom „Möbel Biller“. Naja, fast, muss man für diesen Sonntag ergänzen. Denn Besucher der Ausstellung, die per Bahn oder zu Fuß anreisten, mussten über den Parkhauseingang an der Seite und dann die ganze Etagen übers Treppenhaus empor bis zum oberen Parkdeck mit der Veranstaltungshalle.

Es ist für mich unverständlich, wieso es nicht möglich war, die Lifte im Möbelhaus in Betrieb zu nehmen. Wie es hieß, sei seitens der Stadtverwaltung keine Genehmigung zur Öffnung des Möbelhauses an diesem Tag erteilt worden.

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Etwas Mathematik...