Radlerstammtisch #2 – Exkursion Teil 2

Der Elsterradweg am Stadtstrand gab den nächsten Anlass zu einer umfangreichen Diskussion der Stammtischradler mit der Verwaltung.

Am Stadtstrand

Auf Unverständnis stößt die Beschilderung, dass der Fuß-/Radweg hier endet und nach der Brücke über den Mühlgraben wieder beginnt.

Unverständliche beschilderung

Begründet wurde diese Beschilderung mit dem Hinweis, dass es sich bei dem Stück Weg eigentlich um die Gerberstraße handelt und diese für Anlieferung zum Stadtstrand genutzt wird und auch vom Zweckverband Wasser und Abwasser befahren wird. Bei durchgehendem Radweg würden Radler einfach zu schnell durchfahren. Seitens Stammtisch wurde gefragt, ob denn bei vielleicht drei oder vier Lieferfahrzeugen täglich im Vergleich zu 50 und mehr Radlern die Beschilderung der tatsächlichen Nutzung angemessen ist.

Auf jeden Fall hat sich Bürgermeister Sárközy Notizen zum Sachverhalt diktiert und eine Prüfung dieser Sache zugesichert.

Anmerkung: Naja, wenn das aber eine Straße ist, kann ich ja richtig schnell durchfahren und Fußgänger haben dann bitte auf mich als Radfahrer zu achten. Wink

Der nächste Halt mit angeregter Diskussion war am Fuße der Streichölzerbrücke.

An der Streichölzerbrücke

Die derzeitige Wegführung verleitet Fußgänger und Radler regelrecht dazu, über die Rasenfläche abzukürzen, wenn jene die Streichölzerbrücke befahren wollen und vom Elsterradweg kommen. Aber das war nur eine kleine Notiz am Rande. Denn wichtiger waren hier die Erläuterungen, wie der Elsterradweg künftig nach Ausbau verlaufen soll. Bislang führt dieser über die Streichölzerbrücke und den Alten Postweg in Richtung Chrieschwitz. Die derzeitige und realistische Planung sieht vor, den Elsterradweg straßenbegleitend entlang der Hammerstraße in Richtung Chrieschwitz zu führen. In der Variantenabwägung wurde noch eine Strecke näher an der Elster mit Flussüberquerung untersucht. Allerdings ist diese Streckenführung durch den Aufwand und vermutlich auch wegen diverser Grundstücksprobleme eher nicht umsetzbar.

Unsere Radlergruppe hat sich entschlossen, der derzeitigen offiziellen Wegführung bergan über Streichölzerbrücke und Postweg nach Chrieschwitz zu folgen. An der Möschwitzer Straße wurde nochmals kurz gehalten und die bisher gesammelten Eindrücke diskutiert.

Endpunkt der Exkursion in Chrieschwitz

Als Strecke für die Rückfahrt wurde der nichtoffizielle Weg in Verlängerung des Friesenwegs direkt an der Elster gewählt.

Diskussion zu alternativer Route

Hier wurde uns seitens des Planers Ralf Bräunel erörtert, wieso diese Strecke leider nicht als Elsterradweg in Betracht kommt. Ein Radweg hier würde zum einen über den Plauener Hauptabwassersammler führen und zum anderen würde sich an der Bahnbrücke eine kostenträchtige Verkehrswegekreuzung mit der Bahnlinie Plauen-Gera ergeben.

Über diesen Weg, unter der B92 durch ging es Richtung Möbelhaus an der Hammerstraße. Hier wurde diskutiert, wie denn der Elsterradweg straßenbegleitend aussehen könnte. Aber das sollten wir unserem Exkursionsteilnehmer Ralf Bräunel und seinem Team vom Ingenieurbüro überlassen. Zu gegebener Zeit wird es Details zu berichten geben.

Ein Termin für den nächsten Radlerstammtisch steht noch nicht fest. Auf jeden Fall wird Peggy Barthel von der Stadtverwaltung Plauen bei unseren nächsten Gesprächen dabei sein.

[<< Teil 1]

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Etwas Mathematik...