Radlerstammtisch #2 – Exkursion

Der Radlerstammtisch hatte zur Exkursion auf dem Plauener Abschnitt des Elsterradweges eingeladen. Neben den Stammtischmitgliedern waren zwei interessierte Mitradler an der „Panzerbrücke“  erschienen. Die Stadtverwaltung wurde durch Evelyn Schramm von der Straßenverkehrsbehörde vertreten. Aber auch unser Baubürgermeister Levente Sárközy erschien stilecht mit Bike und sichtlich gut gelaunt zu unserem Treffen.

Bürgermeister Levente Sárközy

Am Treffpunkt erhielten alle Exkursionsteilnehmer eine kleine Dokumentation zum Teil des Elsterradweg, der gleich unter die Räder kommen würde. Dieter Rappenhöner erläuterte noch einmal die Ziele des Stammtisches, konnten wir doch erstmalig Vertreter der Verwaltung in unserer Mitte begrüßen.

Der Radlerstammtisch

Bürgermeister Sárközy nutzte die Gelegenheit, dem Stammtisch Unterstützung zuzusichern. Die Aktivitäten des Stammtisches sind zu begrüßen. Wichtig sei es dabei, Augenmaß zu behalten, es kann nur mit einer „Politik der kleinen Schritte“ vorangehen.

Als weiteren Teilnehmer an der Exkursion konnten wir Dipl-Ing. Ralf Bräunel vom Ingenieurbüro für Bauwesen begrüßen (im obigen Foto Dritter von rechts). Bräunel ist mit seinem Büro für die Planung des Elsterradwegausbaues im Gebiet der Stadt Plauen zuständig. Er konnte uns berichten, dass seit 2010 für den Elsterradweg geplant wird. Im September sei Baubeginn für das Stück von der Possig bis zum Leuchtsmühlenweg. Ab Leuchtsmühlenweg, im Bereich der „Panzerbrücke“ erschweren Grundstücksprobleme die Planung und Ausführung des Neubaues. Nach aktueller Planung würde die Strecke ab Streichholzbrücke über den alten Postweg entfallen und statt dessen ein straßenbegleitender Radweg bis zum Hammerplatz entstehen.

Gleich an der Panzerbrücke wurde von den Stamtisch-Radlern auf die Problematik des Elsterradweges auf der Holbeinstraße hingewiesen. Der Kraftfahrzeugverkehr auf dieser Straße, auch mit LKWs, macht ein Befahren dieses Streckenabschnittes für Radler zur Gefahr.

Holbeinstraße

Allerdings ist im Moment auch keine geeignete Lösung verfügbar, ein „Schutzstreifen für Radfahrer“ käme auf Grund des Schwerlastverkehrs zum Gewerbegebiet nicht in Frage.

Danach schwangen sich alle Teilnehmer auf ihre Räder und es ging in Richtung Stadtzentrum.

Unterwegs auf dem Elsterradweg

Einer der Kritikpunkte war die unterschiedliche, richtungsabhängige Beschilderung des Elsterradweges. Stadteinwärts als Fußgängerweg, frei zur Radnutzung und auswärts als kombinierter Fuß-/Radweg.

Elsterradweg Beschilderung

Evelyn Schramm von der Verkehrsbehörde begründete dies mit der zu geringen Breite des Weges, die eine Ausweisung als Fuß-/Radweg in beide Richtungen nicht zuließe. Aber nicht nur Kritik gab es vom Stammtisch. Beispielsweise wurde die Insel auf der Böhlerstraße positiv bewertet, wird doch damit die Querung der Bundesstraße erheblich vereinfacht und gefahrloser für Fußgänger und Radler.

Straßenteiler

Aber schon die Fortführung auf der gegenüberliegenden Seite stößt erneut auf Kritik. Der ausgewiesene Weg ist viel zu schmal und bietet am Ende des Schmalstückes ziemlich eingeschränkte Sicht auf den Gegenverkehr. Der rechts verlaufende Weg kann zwar prinzipiell genutzt werden, hat aber dann ab der Fabrikstraße keine geeignete Fortführung auf dem Fußweg.

Engstelle am Elsterradweg

Von hier ging es weiter in Richtung Stadtbad, alte Elsterbrücke und Stadtstrand. Aber dazu mehr im nächsten Artikel. Wink

Das Vogtland Regional Fernsehen war zu Beginn der Exkursion ebenfalls vor Ort.

Das Regionalfernsehen vor Ort

Ein kleiner Filmbericht zum Treffen des Radlerstammtisches wird im Youtube-Kanal des VRF gezeigt.

[Teil 2 >>]

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