Geiseltalsee-Rundweg (25 km)

Das Gebiet um Laucha bei Freyburg liegt nahe an früheren Braunkohletagebauen. Der Tagebau,  nördlich meines Quartiers gelegen, war bis 1993 in Betrieb, wurde in den Folgejahren aufwändig rekultiviert und mit Saale-Wasser geflutet. Das jetzt Geiseltalsee genannte Gewässer ist der größte künstliche Binnensee Deutschlands mit etwa 18 km² Fläche. Ein rund 25 km langer Rundweg verbindet Aussichtspunkte in einer landschaftlich reizvollen Region. Der Rundweg ist auch für Radfahrer nutzbar . Die Strecke wird als Geiseltalsee-Rundweg bezeichnet. Als Startpunkt hatte ich mir Mücheln ausgesucht. Von da aus ging es auf die rund 25 km um den See beginnend an der Südseite entgegen dem Uhrzeigersinn.

Geiseltalsee-Rundweg

Der Geiseltalradweg ist offenbar nur einer von vielen, die hier entlang führen, denn hier versammmelten sich zusätzlich der Goetheradweg, die Salzstraße, der Himmelsscheibenradweg und der Dolmenweg.

Geiseltalsee-Rundweg

Der Stausee entwickelt sich offenbar allmählich zu einem Wassersportzentrum, denn hier sieht es nach Strandbad, Bootsanleger und Seebrücke ala Ahlbeck aus.

Geiseltalsee-Rundweg

Sollte man unterwegs das Gefühl haben, es gehe ständig bergauf…das Gefühl ist richtig. Auf der Nordseite erreicht man nach 17 km die maximale Höhe von rund 200 Meter und hat einen Höhenunterschied von etwa 100 Metern überwunden. Aber die tolle Aussicht über den See entschädigt.

Geiseltalsee-Rundweg

Für eine Rast bietet die Einkehr am Weinberg “Goldener Steiger“ am nördlichen Teil des Sees an. Am höchsten Punkt der Tour steht außerdem eine Europäische Begegnungsstätte der Kulturen in Form einer kleinen Kapelle.

Geiseltalsee-Rundweg

Von hier geht es deutlich steiler wieder auf Uferniveau hinunter zurück nach Mücheln.

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Etwas Mathematik...