Pfingsttour

Naja, eigentlich nicht Pfingsten, sondern schon am Freitag war ich in der Gegend um Lichtenstein unterwegs. Von Hohenstein-Er. am Sachsenring ging es nach Lichtenstein und über Niederlungwitz nach Glauchau.

Die Bundesstraße B173 kommt als Strecke nicht in Frage, daher habe ich eine Route über Hermsdorf und Bernsdorf gewählt. Durch das mehr oder weniger idyllische Tal des Bernsdorfer Baches ging es zunächst in Richtung Lichtenstein. Allerdings scheinen diverse Hochwasserschutz-Maßnahmen in Arbeit zu sein, denn es gab unterwegs nach Bernsdorf etliche Baustellen.

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Auf den Höhen bei Lichtenstein ging es auf dem Panoramaweg weiter in Richtung Schloss. Und hier wird gezeigt, wie sich Poller bzw. andere Sperren an Radwegen in naturnaher Ausführung gestalten lassen. Ob das natürlich wieder mit diversen Ausführungsbestimmungen zu baulichen Anlagen an Radwegen harmoniert, kann ich nicht sagen. Mir gefällt es jedenfalls.

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Der Panoramaweg zeigt mir auf dem weiteren Weg zum Schloss allerdings nur ein schönes Waldpanorama, frown

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Zwischenziel meiner Tour war das Daetz-Zentrum in Lichtenstein, schon oft hatte ich davon gelesen, aber noch nie Gelegenheit gefunden, in die Ausstellung zu gehen. Das Daetz-Zentrum ist weit mehr als eine Ausstellung, aber sowohl die Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz" als auch die noch bis 06.07.2015 zu sehende Exposition "Erotica International" sind ausgesprochen sehenswert.

Die Ausstellungen befinden sich im Schlosspalais und dem benachbarten Neubau.

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Im angrenzenden Schlosspark lässt sich nach Ausstellungsbesuch noch etwas geruhsam entspannen.

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Von Lichtenstein ging es über Feld- und Waldwege sowie kleinere Straßen nach Rüsdorf und von dort entlang der Bahnstrecke in Richtung Nickelhütte in St. Egidien. Wobei ich nicht weiß, ob das Areal auch heute noch Nickelhütte genannt wird. Zu DDR-Zeiten haben ich dort eine Zeitlang gearbeitet, im Bereich GWS, wie Gas, Wasser, Sch… oder besser gesagt in der Hauptmechanik, die für eigentlich alles in diesem Bergbaubetrieb zuständig war, was zu bauen oder reparieren war.

Und in dem Bauwerk war eine der Frühstückskantinen. Allerdings sieht das Gebäude heute deutlich besser aus. wink

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Rechts neben dem Bau ist der 140 Meter hohe Ziegelschornstein der alten Nickelhütte zu sehen.

Der weitere Weg führte noch am Fuß der alten Asche- und Schlackehalden vorbei. Ich glaube, Ende der 70er Jahre hatte die Nickelhütte schon Begrünungsversuche gestartet. Aber irgendwie scheiterten die kläglich, es gab einfach kein Gras, das direkt auf Schlacke wachsen wolle. wink Heute sieht es da um einiges besser aus.

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Bis auf Höhe Kirche Niederlungwitz ging es direkt an der Bahnstrecke auf Feldwegen entlang. Über Dorfstraßen ging es weiter Richtung Bahnhof Glauchau.

Auch in dieser Gegend schaffen es die Radwegeverantwortlichen, Radrouten entgegen der zulässigen Fahrtrichtung nach StVO auszuschildern. Radwege führen auch nach links, während ein Zwangspfeil nur das Abbiegen nach rechts zulässt.

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Und da die GDL nicht mehr streikt habe ich auch die Bahn zurück nach Plauen nutzen können.

Wer die Strecke fahren möchte, findet diese bei GPSies.com:

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Etwas Mathematik...