Erlebnis Gastronomie

Die Überschrift ist richtig geschrieben, ich meine nämlich nicht Erlebnisgastronomie.

Heute war ich an der Talsperre Pöhl unterwegs, für einen Artikel zum geplanten Radweg von Thoßfell bis zur Touristinfo brauchte ich aktuelle Fotos.

Am Schiffsanleger befindet sich ein Imbiss und kurz vor 10:00 Uhr war ich dort angekommen, Zeit für einen Kaffee. Dachte ich mir. Der Imbiss sah auch geöffnet aus und Personal des Imbisses saß dort in trauter Runde. Aber keine Reaktion auf mein Erscheinen. Als Besucher erkennt man ja nicht, ob das nun mit Bedienung oder Selbstbedienung ist. Eine diesbezügliche Frage an die Runde wurde auch beantwortet (es ist Selbstbedienung), aber die Antwort hätte auch ein wenig freundlicher sein können. Also habe ich mir drinnen meine Kaffee fertigen lassen und bin mit der Tasse in der Hand wieder raus an meinen Tisch. Es hätte ja inzwischen jemand vom Personal auf die Idee kommen können, die Sitzauflagen zu verteilen oder wenigstens mir eine mitgeben können. Fehlanzeige. Die Lagerkiste mit den Sitzauflagen war aber offen, schließlich wollte ja das Personal offenbar bequem sitzen.

Irgendwie kam ich mir als Störenfried vor aber keinesfalls als vielleicht gern gesehener Tourist. Der Tourismus an der Talsperre soll weiter entwickelt werden. Der neue Schiffsanleger ist ein Punkt, jetzt sind Radwege in Planung, aber die Gastronomie gehört auch dazu und da besteht zumindest am Schiffsanleger Handlungsbedarf.

Mit etwas Frust bin ich zurück nach Plauen, im Zentrum mal sehen, was das Spitzenfest bietet. Und hier gab es das nächste Erlebnis in Sachen Gastronomie. Am Alten Rathaus hatte ein Stand mit Cocktails geöffnet. Und gegen einen erfrischenden Cocktail, gibts auch alkoholfrei, hatte mich nichts einzuwenden. Das Getränk war auch prima. Allerdings bin ich in eine Glasscherbe getreten und die Metallplatten in den Sohlen für die Klickis machen unter entsprechender Geräuschentwicklung daraus noch kleinere Scherben. Das hörte auch die Dame vom Cocktailstand. Schaute nach, was da unmittelbar vor ihrem Stand los ist. Reaktion gleich Null. Am Andrang kann es nicht gelegen haben, ich war einziger Gast am Stand.

Neben etlichen Glasscherben sah es auch aus, als ob man in einem Aschenbecher steht, ob der vielen weggeworfenen Kippen. Ist es denn zuviel verlangt, wenn die Standbetreiber früh beim Öffnen kurz zum Besen greifen und für Ordnung am eigenen Stand sorgen? Die städtische Kehrmaschine konnte wegen eines Vordaches dort nämlich nicht säubern.

Erwarte ich einfach zuviel? Ist das Gleichgültigkeit? Ich weiß es nicht…

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Etwas Mathematik...