Fußwegbau an der Tennera

Anfang Juli stand es in der Freien Presse zu lesen: Der Fußweg von der Tennera ins Syratal zur Hainstraße wurde in Ordnung gebracht, kostengünstig, ausgeführt von Mitarbeitern des Bauhofes.

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Der Weg ist auch Bestandteil im Radwegenetz der Stadt Plauen, also neben Fußgängern auch von Radfahrern nutzbar und dementsprechend ausgeschildert.

Eine Leserzuschrift in der Freien Presse stellte dem Bauwerk aber keine gute Kritik aus. Also wollte ich mir das selbst mal ansehen. Der Weg wurde, wie fast alle anderen Wege im angrenzenden Stadtpark mit rundkörnigem Feinkies belegt. Der lässt sich sicher gut schütten, gibt aber keine feste Oberfläche. Zumindest auf diesem Weg nicht. Im Ergebnis wühlt sich das Rad stellenweise richtig in den Kies.

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Und Trekking- oder Tourenräder haben meist noch etwas schmalere Reifen aufgezogen. Angenehm fahren lässt es sich auf dem Weg nicht. Und offenbar ziehen auch andere Transport- und Fortbewegungsmittel mit Rädern ziemliche Furchen in diese Kiesauflage.

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Ich könnte mir vorstellen, dass das Schieben eines Kinderwagens, vor allem bergauf in Richtung Tennera, eine ziemliche Qual wird. Und weil es offenbar auch zu Fuß keinen Spaß macht, auf diesem Untergrund zu laufen, hat sich daneben bereits ein kleiner Trampelpfad gebildet.

Auch wenn es kostengünstig war, gelungen ist das keinesfalls. Für diesen Weg ist der Baustoff und diese Ausführung völlig ungeeignet. Wie sagt man so oft? Billiger wird teurer.

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Etwas Mathematik...