Deutsch-tschechisches Radlerfest auf der „Karlsroute“

Der deutsch-tschechische Kulturverein Potok e.V. aus Schneeberg  und der Erzgebirgsverein Abertamy hatten für den 14.05.2016 zum Radlerfest auf der Karlsroute eingeladen. Jeweils von Aue und Abertamy starteten interessierte Radler auf der Karlsroute in Richtung Hirschenstander Pass.

Ich hatte mich rechtzeitig vor 9.00 Uhr am Startplatz in Aue eingefunden zusammen mit einer kleinen Schar weiterer interessierter Radfahrer.

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Der Eibenstocker Bürgermeister Uwe Staab eröffnete mit einigen Worten an die versammelten Radler die Tour in Richtung Pass. 25 km Strecke und rund 550 Höhenmeter liegen vor uns.

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Der gut ausgebaute Radweg führt bis Blauenthal entlang einer alten Bahnlinie.

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Am Raddrehkreuz Blauenthal wurde eine kurze Rast eingelegt, die Radler stellten sich zum Fototermin an der Skulptur des Raddrehkreuzes zum Fototermin.

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Der eher flache Streckenabschnitt liegt hinter uns, bis zum Pass geht es ab hier etwas kräftefordernder zur Sache. Nach etwa 2,5 Stunden Fahrzeit ist der Hirschenstander Pass erreicht, auf der „Festwiese“ ist das Radlertreffen schon in vollem Gange.  Vereine präsentieren sich hier, wie der Verein zur Förderung der Freude am Radfahren im Erzgebirge und Vogtland e.V. und der Hauptorganisator des Festes der  Potok e.V. Umrahmt wird alles von zünftiger Blasmusik.

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Routenkoordinator Holger Pansch übernimmt die offizielle Eröffnung des Radlertreffens.

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Rudi Löffler vom Erzgebirgsverein Abertamy begrüßte die Gäste aus Sachsen und Böhmen. Er versuchte die Begrüßung weiter auf deutscher Sprache und sorgte mit einem Versprecher für sichtliche Erheiterung. Mein Respekt, ich kann außer „dobry den“ kein Tschechisch!

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Die Zuschauer folgten mehr oder minder interessiert aber geduldig den Ausführungen der Offiziellen. Schlussredner Uwe Staab begrüßt zu dem nun schon fast traditionellen Fest, auch wenn es noch recht jung ist, die vielen Besucher belegen das ja.

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Staab lies mit einer kleinen Überraschung aufhorchen.  Am 16. Juni fällt eine Entscheidung zu einer weiteren  Förderung der Karlsroute. Bei einer positiven Entscheidung soll die Karlsroute von Aue bis nach Chemnitz erweitert werden: „Das ist ein tolles Projekt und es verdient, dass es bewilligt wird.“

Für 13 Uhr wurde noch ein Überraschungsgast angekündigt. Und dann fuhr pünktlich um diese Uhrzeit standesgemäß  Karl IV. vor, König von Böhmen und deutsch-römischer Kaiser.

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Zufällig war das Radlerfest am 14.Mai, dem Geburtstag von König Karl, der allerdings schon 700 Jahre zurückliegt. Das Alter sah man dem König nicht an und es machte ihm sichtlich Vergnügen, am Radlerfest dabei zu sein.

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Und als Geburtsgast wurde ihm natürlich eine Torte überreicht!

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Für Speis und Trank war auf dem Fest ausreichend gesorgt und man konnte wirklich feststellen, dass der Slogan vom Kulturverein Potok e.V. „Begegnung schafft Gemeinschaft“ hier gelebt und erfüllt wird.

Ich freu mich auf 2017! 🙂

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