Müllerburschenweg – Teil 2

Auf dem weiteren Weg nach Rößnitz sind zwei weitere Mühlenstandorte zu sehen, zumindest aus einiger Entfernung.  Zunächst ist rechter Hand die Forstmühle zu sehen und kurz darauf die Papiermühle.

Müllerburschenweg Forstmühle Müllerburschenweg Papiermühle

Die Forstmühle stammt aus Ende des 15. Jahrhunderts, die Papiermühle entstand erst nach 1800 [Quelle: Mühlenviertel Vogtland]. Während erstere der landwirtschaftlichen Nutzung dient, ist in der Papiermühle eine Gastwirtschaft.

Rechts des Weges sind die alten Mühlen, links das Waldstück „Spiegelleithen“.

Müllerburschenweg

Kurz nach der Papiermühle geht es über das kleine Bächlein  „Rosenbach“ hinweg, an einem kleinen Steinbruch vorbei und über einen Feldweg weiter in Richtung Rößnitz. Am Ortseingang links ist gleich die Rößnitzer Mühle zu finden. Über einem Tor ist ein altes Schild mit der Aufschrift „32“ zu sehen. Die Mühle hat allerdings laut Beschreibung auf www.muehlenviertel-vogtland.de die Hausnummer 2 im Mühlenweg.

Müllerburschenweg Rößnitzer Mühle Müllerburschenweg

Die Strecke führt kurz durch den Ort, ein Besuch beim alten Rittergut mit seinem schiefen Turm ist nur ein kleiner Umweg, danach geht es zurück in Richtung Leubnitz.

Die Gaststätte im Ort hat schon fast Symbolcharakter, denn in vielen kleinen Orten der Gegend Mühlenviertel und Burgstein haben die Dorfgaststätten geschlossen.

Müllerburschenweg

Ab Rößnitz geht es zunächst kräftig bergan entlang der K7865.   Scheinbar gibt es jedoch auf der Höhe eine Abweichung zwischen der Navigation nach offiziellem GPX-File und der Beschilderung des Weges an der Weißmühle. Ich bin jedenfalls laut Navi diese schöne Strecke bergab in Richtung Mühle gefahren, besser gesagt zum Sägewerk Weißmühle.

Müllerburschenweg

Das Sägewerk ist mit seiner Werbung kaum zu übersehen. Auch ein altes Sägegatter am Wegerand weist auf den Betrieb hin.

Müllerburschenweg Weißmühle Müllerburschenweg Weißmühle

Die eigentliche Weißmühle befindet sich einige Meter weiter in Richtung Rodau. Dort ist auch der Müllerburschenweg ausgewiesen, nur passen die Wegweiser leider nicht mit der ankommenden Strecke zusammen. Ich vermute daher, dass die markierte Wegführung einen anderen Verlauf nimmt.

Müllerburschenweg Weißmühle

Die Mühle wurde 1495 erstmals erwähnt. Bemerkenswert ist, dass das Sägewerk an diesem Standort erst 1990 entstanden ist.  [Quelle: Mühlenviertel Vogtland]

mbw_2015_06_020

Außerdem gibt es am Standort noch eine Gaststätte, allerdings öffnet diese nur auf Vorbestellung. Und es könnte sein, dass Gäste auch eine Leiter mitbringen müssen, um ins Innere zu gelangen. 😉

Müllerburschenweg Weißmühle Müllerburschenweg Weißmühle

Nein, natürlich nicht, die Gaststätte befindet sich eine Etage tiefer und hat einen separaten Eingang. Allerdings lagen unterhalb der „luftigen“ Tür früher Mühlsteine und eventuell eine ausgebaute Spiralturbine.

Damit ist knapp ein Viertel der gesamten Tour geschafft. Im nächsten Abschnitt geht es dann Richtung Mühltroff.

 

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

2 Gedanken zu „Müllerburschenweg – Teil 2“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Etwas Mathematik...