Müllerburschenweg – Teil 4

Von der Lippoldsmühle in Mühltroff geht es in Richtung Linda, vorbei am Thierbacher Teich durch den Mühltroffer Forst.  Im Forst versteckt sich ein Wegweiser etwas hinter den Büschen am Wegesrand.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

In Linda führt die Strecke geradewegs auf die historische Ringwallanlage zu.  Die Ringwallanlage Linda stellt eine mittelalterliche Wasserburg dar. Entstanden ist diese vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert. Den Kern stellte ein Erdturmhügel dar, der vermutlich einen Blockbau trug und von Holzpalisaden umgeben war.

Müllerburschenweg Ringwallanlage Linda

Von Linda geht es nach Bad Linda. Das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen bezeichnet die Ansiedlung als „Badeanstalt mit Häusergruppe“, die aus dem Jahr 1882 stammt. [Quelle: Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen]

Auf der gleichnamigen Straße befindet sich der Wegweiser und Abzweig zur Reinhardsquelle. In Richtung Quelle führt auch der Müllerburschenweg. Die Quelle findet man etwas versteckt abseits des Weges, dazu folgt man einfach dem Symbol „Q“.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

Die Quelle selbst sit zunächst an dem bemoosten Betonüberbau zu erkennen. Am Ablauf ist erkennbar, dass die Quelle eisenhaltig ist.

Müllerburschenweg Müllerburschenweg

Von der Quelle geht es am Waldrand entlang weiter in Richtung Wallengrün. An einer Weggabelung habe ich zunächst den falschen Weg gewählt und einen kleinen Umweg zum dort gelegenen Steinbruch gemacht.

Müllerburschenweg

Wenn ich mir den Steinbruch und die erfolgten Ablagerungen so ansehe, ich weiß nicht, sieht doch etwas seltsam aus. Die Aufschüttung ragt deutlich über das gewachsene Bodenniveau hinaus, manches sah auch ziemlich nach Ziegelabbruch aus.

Der Müllerburschenweg ist ein Wanderweg, daher ist es nicht verwunderlich, wenn der Weg am Feldrand über eher als Trampelpfad zu bezeichnende Strecken führt. Wer die Strecke also auch per Bike bewältigen möchte, sollte entsprechend ausgestattet sein.

Müllerburschenweg

Ab dem  Steinbruch folgt eine längere Abfahrt bis nach Wallengrün.

Müllerburschenweg

Über die Untere Dorfstraße geht es durch den gesamten Ort in Richtung des gut sichtbaren großen Schornsteins. Dort befindet sich die Wallengrüner Mühle. Am rechten Giebel sind noch Wandskulpturen (ich kenne leider nicht den Fachbegriff dafür…) zu sehen.

Müllerburschenweg Wallengrüner Mühle Müllerburschenweg Wallengrüner Mühle Müllerburschenweg Wallengrüner Mühle

Von Wallengrün geht es weiter in Richtung Unterreichenau, einem Ortsteil von Pausa. Rechts der Weida führt der Müllerburschenweg an der Zaboethsmühle vorbei, die allerdings vom Weg aus nicht zu sehen ist. 🙄

Müllerburschenweg

Um die Zaboethsmühle genauer zu sehen, muss man auf der Hauptstraße etwa 300 Meter zurückfahren oder laufen.

Müllerburschenweg Zebaothsmühle

In Unterreichenau führt der Müllerburschenweg an einer weiteren Mühle vorbei, der Oberen Mühle, auch Oertelsmühle genannt.  Die Mühle produziert noch heute Mehl, allerdings nur in kleinen Mengen. Die Oertelsmühle ist schon von weitem zu erkennen.

Müllerburschenweg Oertelsmühle Müllerburschenweg Oertelsmühle

Damit ist die Tour an den Toren der Erdachsenstadt Pausa angekommen.  Im nächsten Teil geht es über Pausa und Mehltheuer zurück nach Syrau.

 

 

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