Deutsches Fotomuseum Leipzig

Das Fotomuseum in Leipzig Markleeberg stand schon längere Zeit auf meiner ToDo-Liste. Jetzt im Urlaub über den Jahreswechsel ergab sich eine gute Gelegenheit. Markleeberg ist mit der S-Bahn von zwickau nach Leipzig gut zu erreichen. Die Öffnungszeit ab 13:00 Uhr lässt zu, dass man bequem ab 9:00 Uhr in Plauen losfahren kann und damit auch das Sachsen-Ticket nutzen kann. So war auch noch ausreichend Zeit, um in Markleeberg noch einen Kaffee zu trinken und den agra-Park mit dem „Weißen Haus“ zu besuchen.

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Das haus wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch den königkich-württembergischen Konsul Paul Herfurth errichtet. Es steht auf dem höchsten Punkt des Parks (für mich war das alles flach…). Jetzt dient das Haus als Standesamt und Sitz des Amtes für Kultur und Touristik. Die Ähnlichkeit mit dem Sitz des US-Präsidenten beschränkt sich im Wesentlichen auf die Farbe und vier Säulen.   😉 

Etwas verloren und leicht eingeschneit ist diese kleine Statue auf der Buchenwiese, zu der ich leider keine weiteren Infos gefunden habe.

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Ein Stück hinter der Statue befindet sich der Große Parkteich mit dem Musentempel.

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Der Tempel wurde um 1900 errichtet, er ist optischer Anziehungspunkt und Aussichtspunkt im Park.

Das Deutsche Fotomuseum befindet sich nördlich des Weißen Hauses in unmittelbarer Nähe und noch im Park befindlich.

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Im Fotomuseum sind neben der Dauerausstellung zur Geschichte der Fotografie ständige wechselnde Sonderausstellungen. 

Die ausgestellten Objekte der Fotografie reichen zurück bis zu den ersten Lichtbildern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und den damaligen Techniken wie Daguerreotypie. Natürlich sind auch verschiedenste Typen von Kameras durch die gesamte Zeit der Fotografie bis hin zur Entwicklung der Digitalfotografie zu sehen.

Die Sonderausstellungen sind zum einen Fotos von ALBRECHT TÜBKE gewidmet unter dem Titel „Pitti Uomo, Opfer der Mode“ und zum anderen der Fotografin Karin Székessy und ihren „Erotischen Meisterwerke“, wie der Titel der Sammlung heißt.

Ein Besuch des Museums und des Parks ist empfehlenswert, auf jeden Fall, wenn man sich ein klein wenig für Fotografie interessiert. Es muss ja nicht unbedingt ein Besuch im winterlichen Park sein, der Frühling ist ja sicher nicht mehr allzu weit entfernt.

Auf der Rückfahrt konnte ich noch einen Schnappschuss aus der S-Bahn auf die Kühltürme des Kraftwerks Vattenfall bei Lippendorf mit ihren Kondenswolken auf den Film, nein, die Speicherkarte, bekommen.

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