Der Brückenradweg Bayern Böhmen – Teil 1

Ja, wie bin ich eigentlich auf diesen Radweg aufmerksam geworden? 

Ich erhalte den Newsletter der Euregio Egrensis Sachsen/Thüringen und damit auch den Kurier in der Ausgabe 01/2017.  Darin wurde auf eine Tourensammlung, auch für Radler, beim Egronet verwiesen über die man zu Infos zum Brückenradweg gelangt. Von dort gelangt man schließlich zur Webseite des Brückenradweges

Nicht ganz einfach…  🙄 Die Webseite zum Radweg bietet etliche Informationen, insbesondere den Verlauf in einer Google-Maps Karte, POIs in verschiedenen Kategorien, auch für Pannenhilfe. 

Es gibt eine App für iOS, bei Android heißt es, dass „der Inhalt in Deinem Land noch nicht verfügbar ist.“ Aha! Vielleicht noch mal in Bayern probieren…

Navigationsdaten als GPX oder KML habe ich auf der Webseite leider nicht entdecken können. Ich habe mir das mehr oder mühselig aus der Karte der Webseite entnommen und in GPSies nachgebaut.

Der Brückenradweg wurde mit dem 3. Preis beim „Deutschen Fahrradpreis 2013“ ausgezeichnet, es war damit das erfolgreichste touristische Radprojekt aus Süddeutschland. Der Name ist in zweifacher Hinsicht Programm, zum einen schlägt er Brücken zwischen Bayern und Böhmen und zum zweiten führt er über eine beachtliche Zahl von Brücken. Genug der Vorrede, wie sieht es auf der Tour aus?

Der Weg führt von Aš nach Wunsiedel bzw. darüber hinaus an den Fichtelsee bei Tröstau. Ich habe mich entschieden, mit der Bahn bis Bad Elster zu fahren und ab da über den Elsterradweg bis Doubrava und von da über Straßen nach Aš. Das sind 13 km und schon mal rund 300 Höhenmeter.  Alternativ gibt es eine Bahnverbindung über Hof nach Aš. 

 

Ich starte auf dem Poštovní nám., was ich mit Postplatz übersetzen würde, direkt am Museum von Aš. 

Eine Wegweisung des Brückenradweges habe ich nicht entdecken können, etwas später habe ich bemerkt, dass es zunächst auf der Radroute 2057 entlang geht und später über die 2063.

Witziges  Hinweisschild auf der Příční:

„Bitte langsam fahren, Enten!“  An der Straße Chebská, diese hat den Charakter unserer Staatsstraßen denke ich, ist ein begleitender Radweg vorhanden.

Ohne Poller und ähnliche Sperrwerke geht es offenbar auch in Tschechien nicht. Allerdings möchte ich dieser Umlaufsperre nicht im Dunkeln begegnen. Denn da sieht man eigentlich gar nichts davon…

Mitten im Wald finde ich den ersten Hinweis auf den Brückenradweg, der hier mit dem Iron Curtain Trail zusammentrifft.

An dieser Stelle befindet sich auch ein Rastplatz und zwei Infotafeln zum Brückenradweg. Gleichzeitig markiert der Rastplatz die Grenze von Böhmen zu Bayern, oder von Tschechien zu Deutschland. 

Weiter geht es in bayerischen Gefilden im Teil 2, der in Kürze folgt.

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Etwas Mathematik...