Der Brückenradweg Bayern Böhmen – Teil 4

Der flache Bahnradweg liegt schon ein ganzes Stück zurück, jetzt geht es bergwärts. Der Fichtelsee liegt auf auf etwa 750 müNN, Tröstau bei etwa 550 müNN. 

An einer Stelle möchte die offizielle Streckenführung hier rechts den zugewachsenen Waldweg nehmen, ich empfehle den Weg links und rund 130 Meter weiter rechts abzubiegen. 

Auf dem Weg zum Fichtelsee geht es am Prinzenfelsen vorbei.

Auf gut fahrbaren Waldwegen führt der Brückenradweg weiter.

Aber Wegweiser führ den Radweg sind dann doch eher spärlich vorhanden. Oder gar nicht.

Einziger Hinweis ist ein allgemeines Richtungsschild für Radler.

Der Lohn für die Mühen des Aufstieges und der möglichen Wirrungen bei der Suche nach dem Weg ist der Blick über den Fichtelsee, hoffentlich bei schönem Wetter!

Ein kleines Stück um den See herum ist auch der Start- oder Endpunkt des Brückenradweges zu finden.

Im Waldhotel Am Fichtelsee lohnt sich eine kleine Einkehr zur Stärkung oder man erkundet den Fichtelsee auf einem Rundweg.

Die eine Brücke über den See ist gesperrt. Aber nur für Fußgänger… 😉 

Und was gab es sonst noch zu entdecken auf dem Weg und daneben?

Ich hatte schon geschrieben, dass der Radweg an etlichen Stellen erfreulicherweise ohne Poller und ähnliche Hindernisse auskommt. 

Hier zum Beispiel ist nur eine Insel mitten in der Straße und gut ist. Autos und Motorräder werden am Befahren mittels Sperrscheibe gehindert. Und mir ist auch kein Auto und kein Motorrad auf dem Radweg entgegengekommen. Nur Radler und Fußgänger.

Oder etwas unübersichtlicher, da kommt ein Vorfahrt beachten hinzu und für Smartphone-Gucker noch ein derartiges Zeichen auf dem Asphalt. Allerdings wird der Bremsweg recht kurz…

Demgegenüber hat die zuständige Verkehrsbehörde wohl nur wenig nachgedacht, als hinter einer Vollsperrung die Fußgängerampel (hier auch für Radfahrer gültig) weiter in Betrieb ist und der Verkehrsteilnehmer korrekterweise an der Ampel auf Grün warten müsste. 

Ich glaube, das macht keiner…

Auf dem Rückweg habe ich noch kurz auf dem Marktplatz von Wunsiedel vorbei gesehen und an der evangelischen St. Veit Kirche vorbeigefahren.

 

Zurück geht es mit der Bahn ab Wunsiedel-Holenbrunn. Auf dem Weg dahin macht diese spitze Pyramide neugierig.

Hier handel es sich um die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Holenbrunn.

Am etwas verlassen wirkenden Bahnhof Holenbrunn gibt es über Verbindung nach Marktredwitz Anschluss Richtung Hof und Plauen.

Von Bad Elster bis zum Fichtelsee sind es rund 75 km, vom Fichtelsee bis zum Bahnhof Wunsiedel-Holenbrunn sind es noch einmal rund 18 km, dazu kommen knapp 1100 Höhenmeter. Das ist mit dem E-Bike schon eine Herausforderung. Und ich habe es nicht am Stück geschafft. Ich habe erstens die Anfahrt von Bad Elster nach As völlig unterschätzt, denn das waren auf 15 km schon mal rund 250 Höhenmeter. Und zweitens verleitet der relativ flach verlaufende Bahnradweg zum schnellen Fahren im hohen Gang. Und das braucht halt auch Energie, man spürt es nur nicht. 

Also für E-Biker der Tipp, mit der Bahn bis As zu fahren.  😉 

Der Brückenradweg von Bad Elster zum Fichtelsee bei GPSies.com:

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Etwas Mathematik...