Besuch in der alten Heimat

Rathaus von Hoh-Er
Rathaus von Hoh-Er

Ich bin ja kein gebürtiger Plauener, sondern stamme eigentlich aus Hohenstein-Er., Sachsenring und Kral May (wenn auch nicht gewünscht) gehörten zu meiner Kindheit und Jugend. Aber wie hat sich der Ort bis heute verändert? 

Fährt man mit der Bahn nach Hoh-Er, immerhin hält hier der RE3 Hof-Dresden, ist zunächst der mehr als schlichte Bahnhof zu „bewundern“. 

Früher hatte der Ort ein „richtiges“ Bahnhofsgebäude, vermutlich noch aus den Anfängen der Bahnstrecke 1858. Olfaktorisch war der alte Bahnhof stets eine Herausforderung! Hier gibt es noch ein Foto des Gebäudes und eines Modellbaues.

In „meiner alten Straße“ gibt es noch Häuser, die vermutlich in den letzten 30 Jahren kaum Veränderung erfahren haben. Dafür wurde der dreckige und steinige Vorplatz vom Schützenhaus parkähnlich gestaltet.

 

Als Kinder wurden wir immer gewarnt, wir sollten ja nicht zur „Roten Mühle“ gehen, der Müller mag keine Kinder, der kommt gleich mit dem Knüppel.  Erbaut wurde die Mühle 1697 und fand auch in Karl Mays Roman „Der verlorene Sohn“ Erwähnung. Heute zeugt ein hölzernes Mühlrad von der Geschichte des Bauwerkes, das selbst der Restaurierung harrt.

 

Vom Hohensteiner Stadtteil ging es nach Ernstthal, an der Bahnstrecke entlang und siehe da, der alte Weg entlang der Bahn ist immer noch da, weder besser noch schlechter, aber eine Sitzbank ist aufgestellt,

Meine alte Schule Die „POS Lessing“ gibt es noch, jetzt als Gymnasium und deutlich hübscher aussehend. 

Eigentlich wundert es mich heute, dass die Klausmühle, eine Gaststätte im Hüttengrund in meiner Kindheit keine große Rolle spielte. Nur aus elterlicher Erzählung weiß ich, dass wir dort waren.

Eine Gasstätte ist es auch heute noch, allerdings im Moment geschlossen. In unmittelbarer Nähe überquert die Bahnstrecke Hof-Dresden den Hüttengrund.

 

Aus der Tallage der Klausmühle geht es zum Pfaffenberg, dort dürfte auch der höchste Punkt der Stadt sein.  Auf alle Fälle gibt es dort das bekannte Berggasthaus. Leider geschlossen…

Zumindest bietet sich vom Vorplatz der Gaststätte aus ein wunderschöner Blick über das Erzgebirge. Bei klarem  Wetter ist von aus vermutlich der Fichtelberg zu sehen.

War ganz interessant, an die Stätte der Kindheit und Jugend zurückzukehren und das mal mit dem Bike zu erkunden.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Autofahrer der Umgebung mit Radfahrern nicht so ganz klar kommen.  Vielleicht wäre ein Rennmotorrad besser… 

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Etwas Mathematik...