Städtenetz Radtour

Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz (SBSN) ist ein Zusammenschluss der Städte Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof und Bayreuth.  Für Radler gibt es eine vom Städtenetz entwickelte Radtour, die alle Städte miteinander verbindet. 2008 und 2013 war ich auf der Strecke schon unterwegs. 

2016 wurde auf outdooractive ein aktualisierter Streckenverlauf veröffentlicht, ich hatte ja insbesondere  in der Gegend um die Autobahnausfahrt Wüstenbrand so meine Orientierungsprobleme. Und nein, die Strecke führt nicht über die Autobahn, sondern direkt parallel dazu. Ich habe eine Strecke bis Niederlungwitz vorgesehen, da kann ich meine Familie besuchen.

Die Tour beginnt in Chemnitz am Hauptbahnhof und verläuft über mehr oder weniger dicht befahrene Nebenstraßen in Richtung Rabenstein. 

Henriettenstraße
Henriettenstraße

Allerdings war diese Strecke vor allem durch Baustellen geprägt. Die erste blockierte die Einfahrt in die Schloßstraße.

Ein kurzer Umweg über Georgstraße und Arndtstraße bringt mich auf die SBSN-Strecke zurück. Aber nur wenig später stehe ich an der Guerickestraße am Weg zwischen Straßenbahn und Kappelbach und blicke auf die nächste Baustelle. 

Und erst am Ende meiner selbstgewählten Umleitung sehe ich an der Gustav-Wünsch-Straße eine Radwegemarkierung, die vermutlich auf die Städtenetztour hinweist, das rote „S“. Aber ganz sicher bin ich mir nicht, denn weder bei Outdooractive noch im Flyer zur Radtour oder auf der Webseite des Städtenetzes ist ein derartiges Symbol zu finden.

Rund drei Kilometer von der letzten Baustelle entfernt kommt eine erneute Wegänderung, dieses Mal mit Umleitungsschildern. Aber bei der Einmündung in den Harthweg ist das Umleitungsschild meiner Meinung nach irreführend. Wenn ich die mir vorliegende offizielle Strecke nehme, geht es am Harthweg rechts wieder zum Zentrum und Hauptbahnhof und links weiter Richtung Bayreuth. Komisch…

 

Baustellen habe ich jetzt keine mehr. 

Kurz vor Rabenstein geht es unter dem Rabensteiner Viadukt hindurch.

Der Viadukt ist ein der ersten Brücken in Stahlhochbauweise und wurde 1896 bis 1897 erbaut. Bis 1950 wurde die Brücke von Zügen der Bahnstrecke Wüstenbrand-Limbach befahren. [Quelle: Wikipedia]

Nur wenige Meter weiter befindet man sich am Fuß der Burg Rabenstein.

Die Burg ist heute die kleinste Burg Sachsens, erwähnt wurde sie erstmals urkundlich 1336. In besagter Urkunde verspricht Ludwig von Bayern die Burg als Reichslehen an den Markgrafen Friedrich von Meißen. Nach vielen Besitzern im Laufe der Jahrhunderte ist die Burg jetzt als Museum im Besitz der Stadt Chemnitz.

Von Rabenstein aus geht es wie gehabt nahe der A4 entlang durch die ausgedehnten Wälder nördlich von Chemnitz und Grüna bis zur Ausfahrt Wüstenbrand. Ich muss gestehen, dass ich ab hier nicht mehr so auf die Ausschilderung geachtet habe, jetzt kann ich auch nicht sagen, ob diese im Vergleich zu meiner vorherigen Fahrt geändert wurde.

Auffällig war jedenfalls in Hohenstein-Er. die Wegführung vor der Hohensteiner Kirche. Die Karlstraße ist nämlich eine Einbahnstraße. Fährt man die Tour von Bayreuth bzw. Zwickau kommend, ist das auch vollkommen in Ordnung. In der Gegenrichtung wird es ziemlich eng, da auch Fußwege nur ausgesprochen schmal vorhanden sind. 

Von der Kirche geht es auf die Höhe des legendären Badberges, der aus den historischen Sachsenringrennen gut bekannt ist. Bei der alten MTS-Kurve verlässt die Radstrecke den alten Sachsenring, führt auf die andere Seite der A4 und dort vorbei am Staussee Oberrabenstein in Richtung Grumbach.

Meine gefahrene Strecke bei GPSies.com:

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Etwas Mathematik...