Vogtländischer Planetenweg

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel zum Vogtländischen Planetenweg geschrieben, als mir an der Elsterbrücke die Stele zum Uranus aufgefallen war. Und offenbar hat der Inhaber einer Webseite mit einer umfassenden Sammlung von Planetenwegen weltweit das gefunden. Daraufhin kam eine Mail, mit der Frage zu Fotomaterial zum vogtländischen Weg. Da helfe ich doch gern. Aber von den Standorten außerhalb Plauens habe ich absolut kein Foto.

Das war Inspiration genug, um am Sonntag via Treuen, Auerbach und Rodewisch nach Wernesgrün zur Brauerei zu radeln und von Merkur, Venus (nein, die habe ich versemmelt…), Erde, Mars, Jupiter und Saturn Fotos zu fertigen. Also von den Stelen mit den symbolischen Planeten.

Mit der Bahn ging es daher zunächst durchs noch neblige Vogtland, ja, ich war wieder sehr früh unterwegs.

In Treuen befindet sich der Saturn am Schloss:

Von hier ging es über Schreiersgrün nach Auerbach. Toll, was dann alles so am Rande mit entdeckt wird. Zum Beispiel der alte Wasserturm Rebesgrün, ein technisches Denkmal, erbaut 1925/1926.

Auch einen Kunstparker konnte ich entdecken, der unbedingt den Zugang zum Wanderweg zustellen musste.

Nächster Fotostandort ist am Schloss Auerbach. Neben Fotos vom Mars musste ich doch direkt mal den Kreativ-Modus meiner Kamera mit der Einstellung „Miniatureffekt“ ausprobieren. Witzig.

Neben all den Planeten darf natürlich der Mittelpunkt nicht fehlen, die Sonne. Diese ist symbolisch am Standort der Schulsternwarte Rodewisch zu finden und zwar in Form der Kuppel des Planetariums.

Hier befindet sich auch eine Sonnenuhr. Allerdings zeigt diese die längste Zeit des Tages keine Uhrzeit, weil sie im Schatten des Planetariums liegt.

Und wer stelle bei Sonnenuhren eigentlich die Sommerzeit um?

Nach dieser weltbewegenden Frage ging es weiter über die Höhen nach Wernesgrün zum Brauereigutshof mit dem letzte Fotostandort.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Fotos, die hier nicht zu sehen sind, weiterhelfen.

 

Unterwegs entdeckt

Am vergangene Sonnabend habe ich eine Runde über Reuth und Weischlitz gedreht.

Reuth feiert sein 600jähriges!

Und in Weischlitz ist auch endlich eine Baustelle Geschichte, die Stützmauer an der Taltitzer Straße ist fertig!

Wieder in Plauen habe ich jetzt endlich auch die Ampel entdeckt, die mit Symbolen von Vater und Sohn für die Fußgänger ausgestattet ist. Vielleicht habe ich die bei der letzten Suche wirklich übersehen?

Das Dilemma des Frühaufstehers ist, dass am Ende der Radtour Gaststätten oder ähnliches noch nicht geöffnet haben oder diese gerade bei Vorbeitungsarbeiten sind oder es noch zu früh für ein Mittagessen ist. So war ich auch für das Good Food Festival auf dem Plauener Marktplatz zu früh da.

Entweder muss ich später starten oder längere Touren fahren.

Das Good Food Festival habe ich am Sonntag noch besucht, zusammen mit der Tochter macht das auch mehr Spaß. Und die Pommes-Variationen waren wirklich lecker.

Unterwegs nach Zwickau

Himmelfahrt bin ich auf Tour nach Zwickau gegangen. Üblicherweise fahre ich von Reichenbach aus über Neumark, Gospesgrün und Lichtentanne dahin. Diese Tour habe ich von Reichenbach aus Hauptmannsgrün und Stenn nach Lichtentanne bewältigt. Ab Hauptmanns grün führt die Strecke dann längere Zeit auf den Höhen des Gebietes. Und bei Hauptmannsgrün bietet sich ein schöner Panoramablick.

Im Oktober 2017 war der Fußweg entlang des Marienthaler Baches noch gesperrt, Brücke, Bachlauf und Weg waren im Bau. Jetzt ist dort wieder alles befahrbar.

Und so sah es im Oktober letzten Jahres aus:

 

ÖPNV Schnuppertag

Anlässlich des 20. Geburstages der Toursimus- und Verkehrszentrale Vogtland gab es heute den Schnuppertag.

Zum Ticket im Verkehrsverbund konnte noch eine zweite Person frei mitfahren und eine Reihe von Einrichtungen waren kostenfrei oder ermäßigt nutzbar.  Mein Plan war, mit der Bahn  nach Adorf, mit dem Bike nach Bad Elster ins Bademuseum. Danach zurück nach Adorf ins „Klein Vogtland“ und von da über den Elsterradweg zurück.

Die Bahn 8:30 Uhr war schon recht gut gefüllt mir Fahrgästen. Und Fahrrädern. Aber ich habe noch reingepasst  und auch alle anderen Radler unterwegs sind noch irgendwie mitgekommen. Am Bademuseum zeige ich am Einlass mein Bahnticket, um den kostenlosen Einlass zu erlangen. Nur der Kollege dort wusste nichts vom Schnuppertag und der Aktion kostenfrei. Er hat mir das aber geglaubt und ich durfte so rein.

Die Ausstellung zur Geschichte von Bad Elster hat mich interessiert. Und dich finde, die ist wirklich gut gemacht. Viele kleine Details aus der Historie und auch mal was zum Schmunzeln, also nicht so knochentrocken. Ereignisse aus der Stadtgeschichte mit historischen Begebenheiten weltweit untersetzt, zum Beispiel den ersten Parkuhren, die es überhaupt gab. War in den USA, in Oklahoma aufgestellt.  Finde ich witzig, so etwas. Wie mir der Einlass versicherte, sehen das aber wohl nicht alle Besucher so.

Auf jeden Fall ein Tipp, Bademuseum Bad Elster besuchen.

Und die Miniaturenschau „Klein Vogtland“ ist auch einen Besuch wert. Ich kann das schlecht schätzen und gezählt habe ich nicht, aber ich denke, so um die 50 Bauwerke des Vogtlandes sind hier als Modelle seht naturgetreu nachgebaut. Von Kirchen über Schlösser und Brücken bis hin zur Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz ist alles dabei. Lohnt sich!

Snooker-WM

Der erste Finalist heißt John Higgins und damit ist einer der noch verbliebenen Weltmeister eine Runde weiter. Hawkins und Williams stehen noch vor der letzten Session und das Match ist sehr ausgeglichen.

Kyren Wilson, der junge aufstrebende Snookerspieler, hat gegen Higgins ein starkes Spiel gezeigt und war definitiv kein leichter Gegner. Aber die Erfahrung, das Matchplay und seine Allrounder-Fähigkeit haben über Wilson triumphiert.

Und morgen geht’s ins Finale.

Unterwegs entdeckt

Also das habe ich zum ersten Mal gesehen: Kehrmaschine auf einem Radweg!

Das kann aber auch daran liegen, da ich meist am Wochenende unterwegs bin oder spät nachmittags. Und die Firma der Straßenreinigung zu diesen Zeiten eher nicht auf Radwegen unterwegs ist. Aber so ein Fahrzeug wäre auf dem Elsterradweg auch nicht schlecht, um den wieder etwas auf Vordermann zu bringen.

Bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Plauen wurde ja entlang der Bahn mächtig abgeholzt und gerodet.

2013:

Heute:

Gut, das sind 5 Jahre, aber die Natur ist wieder da und auch richtig dicht bewachsen.

Und der hier ist neu:

Der Poller befindet sich am Oberjößnitzer Weg, von Syrau kommend direkt am Beginn der dort stehenden Gehöfte. Aber warum hier ein Poller stehen muss, ist mir unklar. Auf diesem steinigen Weg fährt doch niemand freiwillig mit dem PKW. Ich habe da auch nie ein Fahrzeug gesehen, außer dem Postauto.

Bahn und Bike am Fichtelberg – Nachtrag

Zum Artikel Fichtelberg ergänze ich hier noch den Download des GPX-Files,  die Streckenansicht und die Streckendaten.

Der Verlauf im GPX-File hält sich an die offizielle Beschilderung der Strecke, es gibt nur bei Neudorf eine Abweichung. Der Bahnübergang war durch eine „Störung im Betriebsablauf“ (wie die Deutsche Bahn immer sagt) blockiert. Daher musste ich an dieser Stelle einen Umweg durch Neudorf selbst wählen.

Oberwiesenthal-Fichtelberg-Cranzahl
Oberwiesenthal-Fichtelberg-Cranzahl
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Und hier der Streckenverlauf bei GPSies:

Fazit:

+
  • Reizvolle Tour in Verbindung mit einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn im Dampfbetrieb
  • Landschaftlich sehr schöne Gegend
  • entlang des Erlebnispfades Bimmelbahn weitestgehend in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke
  • der Erlebnispfad ist ein Wanderweg und für Radfahrer nur bedingt geeignet
Streckendaten
(nach Garmin BaseCamp )
Länge: 32,9 km
Gesamtanstieg  617 Meter
reine Fahrzeit: ca. 2:50  h:min