Nach dem Unwetter

Wieder einmal hat Hochwasser das Vogtland getroffen. Im oberen Vogtland in der Gegend Bad Elster,  Adorf ging am 24.05.2018 ein heftiger Starkregen nieder, in Bad Elster wurden über 120 l/m² in 5 Stunden gemessen, in Summe waren es wohl über 150 l/m². Die Folge war eine Weiße Elster, die sich wieder einmal richtig breit macht und alles anliegende überschwemmt, kleine Rinnsale werden zu reißen Strömen. Einige Straßen sind massiv beschädigt oder einfach nicht mehr da, wie in Unterhermsdorf. Brücken sind beschädigt. Und diese Wassermassen konnte auch die Talsperre Pirk nicht alle aufhalten und puffern. So trat wieder einmal, wie bereits 2013, der Notüberlauf in Aktion. Die Folge sind dann Überschwemmungen stromabwärts und das trifft Weischlitz, Kürbitz und Straßberg. Ich habe mich auf den Weg gemacht, den Zustand des Elsterradweges anzusehen.

Von der Höhe bei Untermarxgrün in Richtung Oelsnitz geschaut, glaubt man nicht, dass hier zwei Tage zuvor katastrophale Zustände herrschten, unschuldig blauer Himmel und sattes Grün.

Der Wasserstand an der Talsperre ist immer noch sehr hoch, so nah ist das Wasser eigentlich sonst nicht am Weg. Und von der Vogelinsel guckt nur noch etwas Pflanzenwuchs heraus.

Der Elsterradweg von Magwitz nach Türbel (Bahnhof Pirk) ist aktuell gesperrt.

Die Bäume an der Autobahnbrücke Pirk stehen normalerweise nicht im Wasser.

Die Holzbrücke in Weischlitz am Gut ist ebenfalls gesperrt.

Der benachbarte Fußballplatz ist unspielbar, auch dieser wurde wieder einmal komplett geflutet.

An der Bahnbrücke in Kürbitz ist kein Durchkommen, höchstens schwimmend…

Vom Elsterwehr bei Straßberg ist nichts zu sehen, es wird komplett überspült.

Normalerweise sieht das so aus:

Und auch ab Straßberg ist der Elsterradweg gesperrt.

Längere Abschnitte des Radweges stehen komplett unter Wasser, wie im Video zu sehen ist.

Diesen Artikel teilen mit: Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

2 Gedanken zu „Nach dem Unwetter“

  1. Die Einwohner des betroffenen Gebietes hatten schon so genug mit dem Hochwasser und seinen Folgen zu kämpfen. Ich möchte diese persönlichen Katastrophen in Form eines solchen Videos hier nicht ausbreiten, es war so schon schlimm genug für diese Anwohner. Ich bitte da um Verständnis, wenn ich den Link entferne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Etwas Mathematik...