Unterwegs entdeckt

Ich fahre über die Elmbrücke bei Geiersberg/Drochaus, als auf der Bahnstrecke Hof-Plauen dieser Güterzug entlang kam. Zwei Dieselloks und etliche Züge beladen mit Gestein.

In Plauen hat mir mein manchmal mitradelnder Freund einen neuen Weg gezeigt. Den kannte ich wirklich nicht, obwohl ich in der Gegend oft unterwegs bin. Der Weg ist eine Verbindung von der Klopstockstraße zur Chrieschwitzer Straße direkt entlang der Bahnstrecke.

Und an anderer Stelle heißt es Abschied nehmen. Der Imbiss an der Jößnitzer Straße hat für immer seinen Wagen geschlossen. Die Betreiber, Familie Wickel, verabschiedet sich in den Ruhestand. Gelegentlich war ich dort auch Gast, wenn ich auf Dienstreisen mit dem PKW mittags dort entlang gekommen bin, war das eine gute Gelegenheit. Und es gab Gerichte mit Pferdefleich, was sicher nicht jedermanns Geschmack ist, aber ich habe da gerne mal ein Pferdebeef genommen.

Kleiner Lichtblick: Es soll ein neuer Imbiss öffnen.

Der Bahnhof Rentzschmühle ist auch Geschichte, zumindest in seiner historischen Form. Jetzt steht nur noch ein kleines Wartehäuschen der Deutschen Bahn.

Und so sah das im Mai 2014 aus:

An den Hängen Richtung Julius-Mosen-Turm an der Talsperre Pöhl sieht es auch schon herbstlich aus, die anhaltende Trockenheit hinterlässt offenbar auch hier ihre Spuren.

In Plauen konnte ich auf dem Weg nach Hause noch einen Feuerwehreinsatz erleben. Auf der Neundorfer Str. waren zwei Kameraden der Berufsfeuerwehr damit beschäftigt, Straßenbäume zu bewässern. Und rein optisch haben die Bäume das auch dringend nötig.

Blutmond

Gestern abend bewegte sich der Mond durch den Erdschatten und zwar durch den Kernschatten, so dass durch Lichtbrechung der roten Lichtanteile des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre der Mond auffallend rötlich scheint. Also die Spiegelreflexkamera startklar gemacht, noch ein ordentliches Stativ besorgt und mal in das Thema eingelesen. Wie fotografiert man so etwas, was ist zu beachten. Die Hinweise betrafen neben der Fotoausstattung auch eine Kleinigkeit zu Essen, etwas zu trinken und eine Stirnlampe. Letzte habe ich durch eine LED-Taschenlampe ersetzt und Kleidung für Abkühlung in den Abendstunden war definitiv nicht nötig. Von Mückenspray haben sie nichts geschrieben, aber das wäre echt eine Hilfe gewesen.

Also alles ins Auto gepackt und Richtung Kobitzschwalde gefahren, etwa 21:50 Uhr habe ich mich dort bereit gemacht. Ohne Mond am Himmel, weil der noch hinter Wolken steckte. Aber kurz darauf hat er sich doch in schöner roter Farbe aus den Wolken hervorgearbeitet. Ich habe dann einen ganze Menge Fotos mit verschiedenen Einstellungen gemacht, etwas problematisch war das Einstellen der Schärfe. Meine Sony α hat keinen echten Durchlichtsucher, sondern arbeitet mit einem kleinen Bildschirm im Sucher. Und dort war erstens gar nichts zu sehen und wenn, dann nur ein flimmernder Pixelhaufen in dunkelrötlicher Farbe. Also auf gut Glück immer wieder Fotos geschossen und die Schärfe immer ein klein wenig verstellt. Vielleicht ist auch mein Teleobjektiv nicht unbedingt von bester Güte oder es lag doch noch ein kleiner Wolkenschleier vor dem Mond, denn so ganz zufrieden bin ich nicht. Aber fürs erste Mal passt das schon. 😎 

Der Mars war ebenfalls gut zu sehen, etwas unterhalb vom Mond und knapp über dem Horizont.

Und weil ich sowieso beim Experimentieren mit Nachtaufnahmen war, habe ich noch Richtung nächtliches Plauen fotografiert.

Das war zumindest ein interessanter Abend und hat, abgesehen von den Mücken, doch Spaß gemacht.

Ach ja, auf meiner Kompaktknipse hatte ich doch noch ein Foto von meinem Fotostandort.

Da ist die kleine Lumix allerdings überfordert und rauscht mächtig.

Dürreperiode

Die anhaltende Trockenheit der letzten Zeit hat nach den Überschwemmungen im Mai für niedrigen Wasserstand in der Elster gesorgt. Mittlerer Wasserstand sind 97 cm am Pegel Straßberg, aktuell fehlen da reichlich 30 cm, der Durchfluss beträgt mit 1,3 m³/s rund ein Viertel des normalen.

Dementsprechend mickrig sieht die Elster in ihrem Bett auch aus.

An der Walkmühle hat das Mühlrad gerade noch soviel Wasser im Mühlgraben, dass es sich einigermaßen dreht. Im Vergleich dazu eine Aufnahme bei normalem Wasserstand.

Partnerschaftsweg Hof-Plauen

Den Partnerschaftsweg (PSW) Hof-Plauen  hatte ich vor längerer Zeit bereits einmal erkundet und die zum Teil mangelnde Wegweisung kritisiert. Die beiden Städte haben sich der Sache angenommen und die Markierungen aufgefrischt. Das wurde mir in einer E-Mail mitgeteilt, die nun auch schon einige zeit zurück liegt. Das wollte ich mir doch einmal ansehen. Also ging es diesmal mit der Bahn nach Hof, um von dort zu starten.

Am Rathaus Hof ist der Beginn in Richtung Plauen, die Markierung ist weiß-blau-weiß (Die Landesfarben von Bayern? 😉  ).

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Oberlandradweg

2012 war ich an der Bleilochtalsperre unterwegs und bin dort schon mal ein Stück des Oberlandradwegs gefahren, der von Schleiz nach Saalburg führt. Letztes Wochenende war ich auf Tour, um den Radweg einmal komplett zu erkunden. Zur Anreise nach Schleiz nutzte ich wieder die Wisentatalbahn, die ab Schönberg startet. Allerdings muss man dazu von Plauen Ob. Bahnhof mit der Vogtlandbahn losfahren und in Mehltheuer in die Erfurter Bahn umsteigen, um noch eine Station bis Schönberg zu gelangen. Einfach bis Schönberg durchfahren, wäre ja zu einfach.

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Neues in der Straßenbahn

Die Plauener Straßenbahn hat seine Fahrzeuge mit neuen Entwertern ausgestattet.

Zunächst machen die nichts anderes, als die bisherigen auch: Einen Stempel mit Datum zum Entwerten des Fahrscheines aufbringen.

Neu ist hier offenbar die Möglichkeit, mit einer Karte zu bezahlen, vermutlich über RFID-Technologie. Vermutlich bucht man sich einen Betrag auf die Karte und dann hält man diese für ein Ticket an das Lesefeld. Aber neue Technik hat offenbar auch ihre Tücken. Wie mir berichtet wurde, dauert das Lesen der Karte doch einige Zeit. In der Straßenbahn mag das noch gehen, da sind alle schon eingestiegen und es gibt mehrere Entwerter. Aber im Bus gibt es nur einen vorn beim Fahrer und da müssen alle einzeln buchen. Und dann dauert das natürlich. Wenn da 10 oder 12 Mann zusteigen, ist schnell eine Minute vom ohnehin knappen Fahrplan weg. Mal sehen, was das wird.

Neues von der Talsperre Pöhl

Bei meiner letzten Tour ging es von Syrau weiter zur Barthmühle und von da durch das Triebtal wieder hinauf zur Staumauer der Pöhl.

Am Steghaus in der Nähe der Schiffsanlegestelle wurde jetzt mit Schwimmpontons ein Anlegesteg für kleine Boote geschaffen.

Eine schöne Idee, finde ich. Realisiert hat das der Talsperren-Zweckverband. Nur glaube ich mich zu erinnern, dass vor einigen Jahren der private Betreiber vom Steghaus selbiges auch gemacht hat, oder geplant hatte. Aber das durfte er damals nicht, weil zu gefährlich. Der Steg könnte sich bei Eisgang losreißen und dann zur Staumauer treiben und so was. Oder er hätte den Steg immer über Winter aus der Talsperre gezogen. Da war von Kosten von mehreren Zehntausend Euro die Rede, die dann pro Jahr entstehen. Also fiel der Steg ins Wasser. Oder besser gesagt, eben nicht und er wurde nicht installiert.

Jetzt macht das der Zweckverband selbst. Und wie es heißt, sind noch vier weitere Standorte geplant, die solche Pontons erhalten. Komisch. Beim Zweckverband geht das plötzlich. Ohne Gefahren? Oder hat der Verband das Geld, um die über Winter rauszuholen?