Partnerschaftsweg Hof-Plauen

Den Partnerschaftsweg (PSW) Hof-Plauen  hatte ich vor längerer Zeit bereits einmal erkundet und die zum Teil mangelnde Wegweisung kritisiert. Die beiden Städte haben sich der Sache angenommen und die Markierungen aufgefrischt. Das wurde mir in einer E-Mail mitgeteilt, die nun auch schon einige zeit zurück liegt. Das wollte ich mir doch einmal ansehen. Also ging es diesmal mit der Bahn nach Hof, um von dort zu starten.

Am Rathaus Hof ist der Beginn in Richtung Plauen, die Markierung ist weiß-blau-weiß (Die Landesfarben von Bayern? 😉  ).

Unmittelbar am Rathaus ist der Rathaus- oder Bürgerbrunnen zu finden. Dieser wurde von Margarete K. Wiggen geschaffen und symbolisiert detailreich das Hofer Leben. Genaue Infos dazu gibt es bei der Bildhauerin selbst.

Vom Rathaus geht es die Ludwigstraße in nördlicher Richtung.

An der Kreuzung zum Sigmundsgraben/Unteres Tor ist ein Radstreifen auf der Straße markiert und die Ampel hat zusätzliche Lichtzeichen für Radfahrer. Sehr gut gemacht. Allerdings führt der PSW hier direkt in eine Baustelle.

Ursache ist die Sanierung der Unteren Steinernen Brücke.

Interessant ist, was dort bei den Bauarbeiten alles zutage gefördert wird. Braucht jemand ein Mountainbike? Leicht reparaturbedürftig…

Entlang des Weges konnte ich feststellen, das wirklich die Markierung des PSW erneuert wurde, wie hier im Bereich des Luitpoldhains.

An einem Baum fällt eine Asthöhle auf, es scheint fast so, als würde hier eine Eule ihr Quartier haben. Ob diese Form natürlich entstanden ist, oder hier ein Künstler etwas nachgeholfen hat, weiß ich allerdings nicht. Wichtig ist,  dass der PSW bei dioesem Baum rechts vorbei führt, auch wenn das die Markeirung nicht ganz so deutlich zeigt.

Es geht am Aussichtsturm der Ruine Theresienstein vorbei.

Mitunter muss man ziemlich genau hinsehen, die Wegweisung versteckt sich gern einmal hinter Blattwerk.

Und an dieser Stelle etwa habe ich mich zur Umkehr entschieden. Entgegen der Wettervorhersage, die warmes und trocknes Wetter angekündigt hatte, fing es recht stark zu regnen an. Und ich hatte keine Regenkleidung mit. Laut Wetter-App wurde zunehmender Regen auf 8:50 angekündigt. Was soll dann kommen? Wolkenbruch?

Also zurück zum Bahnhof, denn so richtig Spaß macht es so nicht. Auf den Wegen zurück war zu sehen, dass es „Blasen regnet“,  super.

Die Bahn Richtung Plauen habe ich auch um nur rund 10 Minuten verpasst, also bleibt ausreichend Zeit im gut besuchten Bahnhofsimbiss einen Kaffee zu trinken. Es waren etliche Radler, zum Teil mit Gepäck, die es auch vorgezogen haben, im Trocknen zu bleiben.

Und für mich war noch Zeit, die beeindruckende Innenraumgestaltung im Bahnhof zu betrachten, hier ein Beispiel.

Nun, dann werde ich demnächst diese Tour erneut versuchen.

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