Talsperre Pirk

In der Presse wurde angekündigt, dass die Talsperre Pirk abgelassen wird, um am Grundablass zu sanieren. Grundablass heißt, der Wasserspiegel der Talsperre muss wirklich weit abgesenkt werden.   Also schaue ich mir mal an, wie das aktuell aussieht.

Auf dem Weg dahin komme ich allerdings zuerst in der Nähe von Oberlosa an einer anderen Baumaßnahme vorbei. Sieht aus, als ob eine neue Autobahn gebaut wird. Das ist ziemlich viel umgegraben.

Keine Ahnung, was die hier bauen.

In Oelsnitz weckte ein seltsames Flugobjekt meine Neugier, welches sich als Ballon, vermutlich mit Werbung entpuppte. Allerdings konnte ich nicht enträtseln, wofür hier geworben wurde.

An der Talsperre Pirk konnte ich den abgesenkten Wasserstand zunächst an der Vogelinsel begutachten. Na gut, die Enten müssen jetzt alpinistische Fähigkeiten zeigen, um da rauf zu klettern. Oder sie fliegen einfach. Aber dramatisch weniger ist das noch nicht.

Dachte ich, bis ich einige Meter weiter auf die Hauptsperre blicken konnte. Oder besser gesagt, auf das, was noch da ist.

Ja, da muss man vom üblichen Ufer doch ein ganz schönes Stück laufen, um zum Wasser zu gelangen.

Und auch an Stellen mit steilen Felsen als Uferböschung ist zu sehen, wie weit der Wasserpegel gesunken ist.

Der Pegel ist so niedrig, dass an der Ruine Steins die sogenannten Steinernen Schwestern (oder Versteinerten Schwestern, das konnte ich nicht genau ermitteln) sichtbar werden. Normalerweise sind die unter Wasser, auch bei den üblichen  Niedrigwasserständen der Talsperre, die durch die Wasserregulierung der Elster entstehen.

Bis Dezember soll das noch so bleiben, dann erfolgt der Wiederanstau. Vielleicht gibt es im Winter richtig Schnee, dann ist die Pirk im Frühjahr wieder voll.

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Etwas Mathematik...