Baustellenreport

Es ist Herbst und damit offenbar bevorzugte zeit für Baustellen. Auf meiner heutigen Tour habe ich gleich zwei neue Bauvorhaben gefunden.
Der Radweg zwischen Plauen Schöpsdrehe und Syrau ist teilweise gesperrt. Der Farbe nach tippe ich auf das Erlegen einer Gasleitung. Die Fußgänger gehen in einer abgesperrten Gasse am Rande der Bundesstraße. Radfahrer müss(t)en auf die Bundesstraße wechseln. Und dann rund 500 m in einer ampelgeregelten Strecke fahren. Keine Ahnung, ob die Grünphase ausreicht, um da sicher mit dem Bike durchzukommen. Ich bin zugegeben verkehrswidrig auf dem Fußgängerstreifen gefahren.

Von der zweiten Baustelle hatte ich letztens Notiz in der Zeitung genommen. Die Brücke über den Syrabach am Ende der Hainstraße wird erneuert. Die alte Brücke ist abgerissen, die neue steht bereits daneben und das ganze sieht aus, wie eine Kraterlandschaft. Für Wanderer und Radfahrer führt ein Behelfsweg mit Hilfsbrücke drumherum.

Sonnig-kalt

Letzte Woche hat m ich ein Infekt etwas vom Radeln abgehalten, aber heute war so schönes Wetter, dass ich doch wieder mal auf Tour war, nicht allzu groß und schön gemütlich.
Und dabei habe ich entdeckt, dass es in Plauen noch einen DDR-Konsum gibt. Hatte allerdings heute am Feiertag geschlossen. Und so, wie es aussieht, wird er auch nicht wieder öffnen.

Es war zwar sonnig, aber doch am Vormittag noch immer recht kühl und im Schatten hat sich noch der Reif auf dem Gras gehalten. Der Burgteich liegt still und ruhig. Ich habe zwar unterwegs einige Wanderer und Radler getroffen, aber hierher hatte sich zu der Zeit keiner verirrt.

Am Burgteich geht der Kürbitzer Lindwurmpfad entlang, dem ich heute vom Burgteich aus am Eisenteich vorbei nach Kürbitz gefolgt bin. Auf dem Weg war ich, von kleinen Abschnitten am Burgteich und in Kürbitz abgesehen, noch nie unterwegs. Am Weg bin ich noch an einer Infotafel vorbeigekommen. Zuerst dachte ich, schön, die ist ja mit einem geschnitzten Lindwurm geschmückt. Aber bei näherer Betrachtung, entpuppte sich das eher als Krokodil. Und es war auch nicht geschnitzt, sondern vermutlich ein ausrangiertes Plüschtier. Aber ein Hingucker ist es allemal.

Den Lindwurmpfad werde ich bei Gelegenheit mal vollständig fahren. Dann schreibe ich auch was zum Kürbitzer Lindwurm.

Felsenweg 2

Zum Felsenweg Nummer 2 bin ich gleich im Anschluss an die Nummer 1 vom Bahnhof Grünbach gestartet. Die Strecke erreicht man erst im Tal und gegen den Uhrzeigersinn fahrend verlaufen die #1 und # 2 bis zur Rißbrücke identisch. Wer den Felsenweg 2 mit dem Rad fahren will, sollte unbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn fahren, ich zeige später, wieso.
Die #2 biegt an der Rißbrücke nach links ab und führt zu den Rißfällen.

Von den Rißfällen geht es zunächst nach Hammerbrücke und ein Stück am Alten Floßgraben entlang. Bevor sich die Strecke wieder vom Floßgraben entfernt, könnte man sich auf einer Bank ausruhen, sofern diese denn in Ordnung wäre. So aber muss ich sagen, diese Ecke hat auch schon bessere Zeiten gesehen.

An der nordöstlichen Ecke des Ortes verlässt der Felsenweg Hammerbrücke, während meiner Fahrt bei schöner herbstlicher Stimmung.

Nach Hammerbrücke geht es entlang der Roten Göltzsch, die sich erst ein ganzes Stück weiter bei Ellefeld mit der Weißen Göltzsch vereinigt. Über eine kleine Holzbrücke wird die Rote Göltzsch überquert, denn nur so kommt man direkt am Röthelstein vorbei, der rechts der Göltzsch liegt. Der Röthelstein ist auch eine Kulisse der Naturbühne an diesem Felsen.

Kurz nach dem Röthelstein verabschiedet sich der Felsenweg 2 von der Roten Göltsch an der sogenannten Doppelbrücke. Genau konnte ich nicht feststellen, woher der Name kommt. Auf der Webseite von Beerheide wird darauf hingewiesen, dass sich hier der „Gahlenbach, der vom ‚Weiberteich‘ herkommt, mit der Roten Göltzsch vereinigt“ [Quelle: Webseite von Beerheide]. Vermutlich rührt daher der Name.
Von der Doppelbrücke ging es durch leuchtenden Wald weiter in Richtung Talsperre Falkenstein.

Der Felsenweg 2 führt fast einmal komplett um die Talsperre herum um den südlichen Zipfel, der Einmündung der Weißen Göltzsch in die Talsperre. Von hier geht es bergan vorbei am Luisenfels, den ich leider verpasst habe in Richtung Basteigipfel. Die Bastei gibt es also nicht nur in der Sächsischen Schweiz! Auf jeden Fall bietet sich vom Basteigipfel eine schöne Aussicht ins Tal der Weißen Göltzsch.
Ich muss allerdings zugeben, dass der Blick von Bastei in der Sächsischen Schweiz doch etwas beeindruckender ist.

Und am Basteigipfel erklärt sich auch, wieso die Empfehlung lautet, wenn überhaupt mit Fahrrad, dann gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Denn hier am Basteigipfel sind rund 40 Höhenmeter ins Tal zu überwinden und das über recht steile Treppen.

Noch einmal geht es über die Weiße Göltzsch um dann entlang des Flusses zurückzuführen zum Ausgangspunkt der Strecke. Unterwegs geht es noch ein einem Wetterpilz vorbei. Klaus Herda hat den auf seiner Webseite „Wetterpilze“ schon registriert, aber ich konnte ihn auch mit weiteren Fotos unterstützen.

Die Strecke „Felsenweg 2“ ist 18 km lang, inklusive der Strecke von und bis zum Bahnhof Grünbach. Rund 470 Höhenmeter sind zu bewältigen. Für eine fahrt mit dem Fahrrad kann ich nur eine eingeschränkte Empfehlung geben, es gibt einige schwieriger zu fahrende Stellen und vor allem der Abstieg über die Treppen beim Basteigipfel ist eine Herausforderung. Möglicherweise gibt es einen alternativen Weg ohne Treppen, aber den konnte ich bei meiner Fahrt nicht erkunden.
Und hier noch die Strecke bei Bikemap:

Plauen-Pausa

Bei der Suche nach einer Strecke am Sonntag bin ich auf Outdooractive auf eine Strecke von Plauen nach Pausa von J. Karthu gestoßen. Das hat mir für das schöne Sonntagswetter zugesagt und so bin ich mit kleinen Abweichen diese Tour gefahren.
Allerdings bin ich nicht am Bahnhof Mitte losgefahren, sondern bin über die Panzerstraße durchs Syratal geradelt und dann an der Kauschwitzer Str. auf die Strecke abgebogen. Vorbai am Milchof und über den Essigsteig ging es über den Unteren Mühlweg nach Syrau. Und den kannte ich tatsächlich noch nicht!
Landschaftlich zeigt sich das Vogtland hier auch von seiner schönen Seite, beeindruckende Herbstfärbung und satte grüne Wiesen, die allerdings von diesen dussligen Windrädern im Hintergrund gestört wird.

Nach Syrau geht es an KleinAmerika vorbei und durch den Forst nördlich von Syrau in Richtung Bernsgrün. An der Strecke von Bernsgrün nach Pausa führt der Weg an vielen kleinen Seen vorbei. Mühltroff ist zwar ein ganzes Stück weg, aber Mühltroff hat im Wappen einen Fisch. Ein Hinweis auf die früher hier stark verbreitete Fischwirtschaft. Ob das bis zu diesen Teichen hier reichte, weiß ich nicht.

In Pausa führte meine Tour, abweichen vom Original, zum Marktplatz mit dem Globus auf dem Dach des Rathauses.

Foto vom April 2018

Noch ein kurzer Blick auf die Erdachse, ja sie dreht sich noch. Damit konnte ich beruhigt die Rückfahrt antreten. 😉
Und hier noch meine gefahrene Strecke:

Der lange Weg zum Elsterradweg – Splitter 61

Von der Ziegelhütttenstraße zwischen Neudörfel und Ruppertsgrün als Teil des Elsterradweges hatte ich 2017 schon mal berichtet. Der Weg sollte ertüchtigt werden und später der Elsterradweg von der Talsperre Pöhl nach Elsterberg hier entlang führen.
Im Bereich Ruppertsgrün ist von Ertüchtigung der Straße nicht viel zu sehen. Der Belag ist noch immer ein Flickwerk.

Die weitere Strecke Richtung Neudörfel ist mit Betonsteinen als Belag ausgebaut worden, das ist nun wirklich neu. Und auch wenn auf beiden Seiten der Ziegelhüttenstraße weit und breit nichts von Elsterradweg zu sehen ist, dieses isolierte Stück ist jedenfalls schon mal als Elsterradwg ausgeschildert, vermutlich zur Verwirrung zufällig hier fahrender ortsfremder Radler.

Unterwegs entdeckt

Das Areal um das alte Plauener Schloss wird seit einiger zeit umgestaltet. Die Gebäude, bis nach der Wende noch als Justizvollzugsanstalt genutzt, wurden zu einer Berufsakademie umgebaut. Der Schlosshang soll mit Wegen versehen und begrünt werden. Bestandteil der Umbauten ist eine Aussichtsplattform auf der Höhe. Auch wenn die Arbeiten noch nicht fertig sind, der Aussichtspunkt ist schon erreichbar. Heute habe ich mir das mal angesehen.

Zugang zur Plattform

Von hier oben bietet sich ein schöner Panoramablick über das Stadtzentrum.

Leider gibt es immer wieder Besucher, die sich zerstörerisch betätigen und verewigen müssen. Die Abdeckung der Brüstung ist mit einigen „Gravuren“ versehen worden. Sinnlos…

Felsenwege Grünbach

Im Landratsamt Vogtlandkreis ist mir ein Flyer mit drei Wanderrouten bei Grünbach aufgefallen. Darin werden drei sogenannte „Felsenwege“ vorgestellt. Mit Längen von rund 15, 18 und 27 km führen diese durch das Gebiet um Grünbach zu einer Reihe von interessanten Felsformationen.
Die Felsenwege 1 und 2 habe ich an einem Tag befahren. Als Ausgangspunkt habe ich den Bahnhof Grünbach gewählt. Wochentags kann dieser Bahnhof im Stundentakt erreicht und verlassen werden.
Die Wegbeschreibung im Flyer hat allerdings jeweils andere Startpunkte.

Felsenweg 1

Vom Bahnhof ging es zunächst ins Tal der Weißen Göltzsch, zur Rissbrücke und weiter entlang des Oberen Floßgrabens. Entlang der Göltzsch geht es am Elsenfelsen vorbei. Am Oberen Floßgraben geht es dann auch mal auf schmalen Pfaden weiter.

Der Floßgraben selbst ist gut zu erkennen. Derartige Floßgräben wurden in der Gegend um Grünbach schon in der zeit vor 1580 angelegt. Von hier aus gelangte Holz bis Greiz und weiter nach Norden in den Leipziger Raum. Die Salinen, vor allem im Halleschen Raum hatten Bedarf an Holz. Das Ende der Flößerei kam mit dem Bau von Eisenbahnstrecken um 1875 herum.
Führten die Floßgräben zu wenig Wasser, vermutlich so, wie im Foto zu sehen, wurde aus Floßteichen für ausreichend Wasser gesorgt [Quelle: Webseite der Stadt Grünbach]

Entlang aller Felsenwege sind übrigens insgesamt 11 Informationstafeln mit Erläuterungen zu Felsformationen und historischen Gegebenheiten zu finden. Als Beispiel zeige ich hier die Tafel zur Druckersmühle.

Ein Stück geht es über die sogenannte Ganzjahresloipe in Richtung Rehhübelfelsen. An einer Bank an der Loipe lag ein Sammelsurium von Sportartikeln. Ich vermute, dass ein Sportler mit den restlichen Teilen ausgerüstet, aber ohne Helm auf der Loipe unterwegs war. Das Areal um den Rehhübelfelsen ist zum Fahren mit einem Rad nicht allzu gut geeignet.

Der Rehhübelfelsen ist ein Naturdenkmal. Eine sogenannte „überkippte Falte“ stellt eine geologische Sehenswürdigkeit dar, die Schalenschichten des Gesteins wölben sich trommelartig zu einer Verbiegung.

Vom Rehhübelfelsen geht es zurück in Richtung Loipe. Kurz vor dem Wanderparkplatz an der Loipe führt ein kurzer Umweg zum Kleinen Affenstein. Der früher existierende Große Affenstein wurde der Baustoffgewinnung geopfert. Auch wenn der Name auf „Affen“ hinweist, diese Tiere sind hier nicht zu finden. Die Namensgebung geht auf den Uhu zurück. Die mittelalterlichen Oberfranken bezeichnen den Uhu auch als „Auff“, aber die Vogtländer kennen in ihrer Mundart kein „au“, sondern sagen „aa“. Ein typischer Mundartbegriff ist „Fraa“ für „Frau“. Und so wurde der „Auffenstein“ zum „Affenstein“. [Quelle: Infotafel am Affenstein]

Kurz nach dem Affenstein ist mir noch ein Wegweiser aufgefallen. Der Felsenweg 1 ist durchgehend relativ gut markiert, das Logo ist gut zu sehen. Aber hier ist ein Wegweiser ungünstig angeordnet. Denn wer entlang des Felsenweges kommt, sieht die Rückseite und nicht das wichtige Logo mit der Markierung des Felsenweges.

Vom Affenstein geht es in Richtung Siehdichfür, einer kleinen Siedlung, und hinab ins Geigenbachtal. Wieder bergan geht es vorbei an den „Scheibenhäusern“, die beim Blick zurück im Tal noch mit den Dächern durch die Bäume blinzeln.

Wieder auf der Höhe angekommen führt der weitere Weg zur Felsformation am Wendelstein. In Tschechien beginnend zieht sich über Schöneck und Grünbach bis Auerbach eine Kette aus Felsen, die aus der Erde ragen. Der Wendelstein ist Bestandteil dieser Kette, ebenso die anderen Teile der hier zutage tretenden Felsformation. Auf dem Wendelstein wurde 1864 eine Vermessungssäule des Sächsischen Vermessungsnetzes errichtet.
Nördlich vom Wendelstein befindet sich noch der markante „Löwenkopf“. Aus unerfindlichen Gründen bin ich allerdings nur bis zur Hälfte der Felsengruppe gefahren. An dem kleinen Rastplatz wollte ich nämlich die Inschrift auf der Tafel am Fels lesen, was letztlich nur mit etwas Kletterei ging.

Vom Wendelstein geht es weiter durch den nördlichen Teil von Grünbach und dann parallel zur Bahnstrecke zurück zum Bahnhof. Dabei führt der Weg noch über diese kleine, idyllisch gelegene Brücke.

Fazit:
Der Felsenweg 1 ist ein interessanter Wanderweg, der zu einer Reihe von sehenswerten Felsformationen führt. Insbesondere im Herbst bei schöner Laubfärbung eine unbedingte Empfehlung.
Der Weg ist auch mit dem Rad zu befahren, allerdings gibt es einige Stellen, die eher zum Schieben geeignet sind, bspw. beim Rehhübelfelsen. Ansonsten geht es über asphaltierte Wege und Strassen, gut befahrbare Waldwege aber auch über Abschnitte mit Wurzeln.
Die Strecke ist 15 km lang und bringt 320 Höhenmeter mit.

Unterwegs entdeckt

Oha, einen Monat lang nichts mehr geschrieben. Nun, „Opa werden“ verlagert die Aufmerksamkeit auf jeden Fall. 😉
Zu einer Tour bei Holzhau werde ich noch etwas schreiben und zu den „Felsenwegen“ bei Grünbach berichte ich auch noch.
Am Rande meiner Touren gab es auch noch Kleinigkeiten zu sehen.
Zum Beispiel wurde der Feldweg in Neundorf vom Straßberger Grenzweg nach Straßberg ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen. Schön, aber der Feldweg war mit dem MTB auch schön zu fahren.

Auch auf dem Elsterradweg zwischen Greiz und Gera war ich unterwegs, ein Arbeitskollege hatte mich gebeten, mit ihm diesen Abschnitt zu fahren. Große Änderungen konnte ich nicht feststellen, nur eine Baustelle zwischen Berga und Wünschendorf. Aber ich weiß nicht, was da entstehen soll.

Und noch ein Schnappschuss vom gestrigen Sonntag:

Herbst wird installiert, 50 % abgeschlossen….

Radweg Reitzenhain-Marienberg

Vor langer Zeit hatte ich von dem Projekt eines Radwegs von Reitzenhain nach Marienberg entlang bzw. auf der alten Bahntrasse zwischen diesen beiden Orten gelesen. Anhand einer Grafik zum geplanten Streckenverlauf habe ich mir eine Radtour zusammengestellt, um den aktuellen Stand zu begutachten. Es hieß ja, Baustart nicht vor 2019 und das aktuelle Jahr ist bereits im September, könnte ja schon was zu sehen sein.
Weder Reitzenhain noch Marienberg sind per Bahn zu erreichen – die Strecke ist ja stillgelegt und soll ein Radweg werden und auch Marienberg hat zwar noch Gleise nach Pockau, aber da fährt seit Dezember 2013 nichts mehr. Also ging es für mich zunächst nach Olbernhau und von da über die Berge nach Reitzenhain.
Am geplanten Startpunkt des Radweges von von Baustelle oder neuem Radweg noch nichts zu sehen, dafür aber die Reste der Bahnstrecke und des Bahnhofes Reitzenhain.

Auch vermutlich letzte Gebäude vom Güterbahnhof sind noch zu sehen und die alten Gleise in der Rudolf-Breitscheid-Str. liegen noch.

Meine Tour ging dann zumindest ein Stück auf dem Kammweg entlang durch den Wald, von der alten Bahnstrecke oder einem neuen Radweg war nichts zu sehen. Ab und zu tauchten neben meiner Strecke Schotterreste auf, die auch vom Profil der Umgebung her auf die Bahntrasse hindeuten.

Am Moorlehrpfad Stengelhaide war zunächst Schluss mit meiner Tour auf dem geplanten Weg, der Holzbohlenweg wird erneuert. So bleib mir nur der Weg durch die hier befindliche Köhlerei.

Im weiteren Verlauf meiner Tour konnte ich etliche Relikte der alten Bahnstrecke finden, aber keinen neuen Radweg.

Und so bin ich nach rund 20 km entlang der alten Bahnstrecke in Marienberg an Bahndurchführung „Am Goldkindstein“ angekommen. In Marienberg am Bahnhof sind noch reichlich Gleise vorhanden.

Ergebnis: Alte Reste der Bahnstrecke Marienberg-Reitzenhain sind reichlich zu finden, von einem Radweg allerdings keine Spur.
Ich werde die Pressemitteilungen dazu weiter verfolgen, vielleicht bin ich zwei oder drei Jahren noch einmal dort unterwegs, wer weiß, was es dann zu berichten gibt.
Und da ja von Marienberg aus kein Bahnverkehr mehr existiert, habe ich meine Tour bis nach Wolkenstein geführt. Die Strecke dort von Cranzahl nach Chemnitz wird noch bedient.