Vater und Sohn

Nein, es geht nicht um die Familie. Gemeint sind hier die Comic-Figuren von Erich Ohser, der unter dem Pseudonym e.o.plauen die berühmten Bildgeschichten mit Vater und Sohn gezeichnet hat. Ihm zum Andenken und zur Bereicherung der Plauener Innenstadt wurden 15 Paare mit Vater und Sohn aufgestellt, die mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung diverser Förderer geschaffen wurden. Ein Blickfang sind die Figuren allemal und außerdem sollen sie den Weg zum Erich-Ohser-Haus weisen.

 

Baustellenreport

Auf meiner kleinen Feierabendrunde war neben der B92 noch eine kleine Baustelle, von der ich nur das Ergebnis sehen kann. Die Straße, besser Feldweg, „Zur alten Rennbahn“ hat an beiden Seiten Asphalt erhalten und wurde ansonsten mit Kies, ordentlich gewalzt, ausgebessert.

Auf der Baustelle der B92 wurden jetzt zwei neue Behelfsfahrspuren geschaffen.

Es heißt, Fußgänger und Radfahrer sollen während der Bauzeit den Steifen zwischen den Spuren nehmen. Ich weiß nicht, ob ich da entlang fahren möchte. Aber für Fußgänger ist zumindest etwas vorgesehen, dann am Verwaltungsgebäude der Plamag wurde auch eine Rampe für Fußgänger geschaffen.

Eine ganz andere Baustelle befindet sich in der Elsteraue. Das mehr oder weniger brachliegende Areal in der Elsteraue, Hempelsche Fabrik, Weberhäuser am Mühlgraben, wird komplett umgestaltet und saniert. Auf der Seite der Stadt Plauen ist das „Integrierte Handlungskonzept“ beschrieben. Derzeit ist Abbruch das Hauptgeschäft der Baufirmen. 😉

Mistwetter…

Nach dem Frühstück sah es draußen trocken aus, zumindest von oben und das Wetterradar meinte auch, dass es nordöstlich von Plauen nicht regnen wird. Diese Aussage hat etwa 2 km gehalten, dann habe ich Regenkleidung überziehen müssen. Und so wirklich schön sah der Himmel auch nicht aus.

In den letzten Tagen wurde von erhöhter Waldbrandgefahr gesprochen, aber so wie es hier bei Mehltheuer ausschaut, ist die Gefahr vermutlich wieder geringer geworden.

Ich habe mich auch von stärkeren Regen jetzt nicht mehr aufhalten lassen und bin meine Tour weiter Richtung Rentzschmühle gefahren, um am Elsterufer zurück zur Bartmühle zu radeln. Da war ich auch schon längere Zeit nicht mehr unterwegs. Und so frage ich mich unterwegs: Sah das hier schon immer so aus? Waren hier schon immer solche Steinstufen? Wer weiß…

Von der Barthmühle ging es hinauf nach Jocketa. Der Imbiss an der Schiffsanlegestelle hat eine neue Betreiberin erhalten. Ich war ja die letzte Zeit recht unzufrieden, vor allem mit der Freundlichkeit des Personals. Die „Neue“ war bei Ankunft soeben damit beschäftigt, Werbeaufsteller in Position zu bringen. Vielleicht frage ich doch erstmal, ob es schon Kaffee gibt. Ich bin ja üblicherweise immer sehr früh am Tag unterwegs. Die Antwort war „Tasse oder Pott?“ Und der war dann schon in Arbeit, als ich mein Rad noch angeschlossen habe. Gut, es war bei dem Mistwetter auch sehr wenig Betrieb, aber die Reaktion hat doch schon mal für Sympathiepunkte gesorgt. Werde ich also später wieder für eine Kaffeepause aufsuchen.

Ostertour3 – Elsterradweg

Am Sonntag ging es wieder ein Stück Elsterradweg entlang, dieses Mal von Greiz nach Gera. Und ich habe auch zur richtigen Zeit am Bahnhof Mitte gestanden! 😉
Das beeindruckenste Erlebnis war in Waltersdorf. Und so begrüßte der Ort ankommende Besucher:

Ein Osterhasendorf? Noch nie gehört. Aber schon direkt am Ortseingang wurde gezeigt, was das Dorf dazu veranstaltet.

Aus Stroh hergestellte und lustig ausgestaltete Osterhasen in allen mögliche Formen und Lebenslagen sind zu sehen. Ein wirklich witzige Idee, die mit viel Mühe umgesetzt wird. Bemerkenswert und ein große Dankeschön für dieses vergnügliche Stück Radtour! In der Galerie habe ich noch weitere Fundstücke zusammengestellt.

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Auch sonst haben die Waltersdorfer Sinn für Humor, wie dieses Schild zeigt:

Ein Verkehrszeichen ist es definitiv nicht. Eigentlich sehen so Warnschilder aus, bspw. Warnug vor Treppen oder herabfallenden Gegenständen, wie es Werkstattausstatter anbieten. Aber Warnung vor Katzen habe ich noch nicht gesehen. 😉 Vermutlich ist es auch eher als Hinweis zu verstehen, dass hier häufig Katzen die Straße queren und Fahzeugführer mögen bitte auspassen.

Ostertour2 – Rund um Pöhl

Am Ostersonnabend ging es auf Tour rund um die Talsperre Pöhl. Auch dort lassen sich ja immer wieder neue Kleinigkeiten entdecken.

Die Fahrgastschifffahrt war jedenfalls ab Ostern wieder in vollem Gange, das Wetter war dafür ja auch bestens geeignet.

Über Neudörfel und Helmsgrün ging meine Runde weiter. Zwischen Halms- und Gansgrün bin ich allerdings über Feldweg, zum Teil kaum als solcher zu erkennen, zur Bucht der Reichenbacher Segler (so nennt sich es auf der Webseite der Talsperre Pöhl im Übersichtsplan), die eigentlich Segelsportgemeinschaft Reichenbach e. V. heißen. Auch eine Ecke der Talsperre, die ich noch nie erkundet habe.

Auffällig ist ein altes Motorschiff mit dem Namen „Jörg“.

„Jörg“ gehörte von 1968 an über 10 Jahre zur Passagierdampferflotte auf der Talsperre. Nach Ausmusterung wurde es zum Vereinsheim des Seglervereins umfunktioniert.

Der Wasserstand in der Talspere Pöhl hat sich auch wieder erholt. An der Autobahnbrücke der A72 war das recht gut zu sehen. Am Stauziel von 372,50 müNN fehlen aktuell 2,50 m.

Auf dem Rückweg musste ich an der Kreuzung Äußere Reichenbacher Str./Alte Reichenbacher Str. einen halb defekten Radwegweiser feststellen. Der Wegweiser hing nur noch in der unteren Schelle und war knapp vor dem Herunterfallen.

Was soll ich machen? Mitnehmen auf dem Bike ist etwas sperrig und möglicherweise Diebstahl. Festmachen geht auch nicht, braucht eine Leiter und Werkzeug. Ganz abhängen und daneben legen? Dann bekommt das Schild vielleicht Füße und ist verschwunden.

Ich bin zur Wache der Berufsfeuerwehr Plauen geradelt und habe den Diensthabenden versucht zu überzeugen, dass es gefährlich ist, wie das Teil da rumhängt. Kann runterfallen und das an einer gut frequentierten Fußgängerampel. Letztlich war der Verantwortliche überzeugt und hat offenbar ein Team losgeschickt.

Dass es bei der Feuerwehr mitunter heiß zugeht, liegt in der Natur der Sache. Da macht auch das Außenthermometer mit, dass schon 28 °C zeigt, in der Sonne.

Wieder zu Hause angekommen habe ich freundlicherweise noch der Stadtverwaltung Plauen zum dem Radwegweiser eine Info geschickt. Nicht, dass die den dann verzweifelt suchen. Obwohl, es ist ja Ostern… 😉

Ostertour1 – Elsterradweg

Eigentlich wollte ich vom Bahnhof Plauen West nach Netzschkau fahren und dort die Tour Greiz-Werdauer Wald-Göltzschtalbrücke zu beginnen. Aber irgendwie den Fahrplan nicht verstanden oder die Auslunft nicht richtig bedient, jedenfalls fährt Feiertags gegen 8:30 Uhr vom Westbahnhof keine Bahn nach Netzschkau. Aber Richtung Bad Elster. Also bin ich in diese Bahn gestiegen und ins südliche Vogtland gefahren. Ich habe selten eine so volle Vogtlandbahn gesehen! Etliche Fahrgäste mussten stehen und es waren auch reichlich Fahrräder an Bord. Es sind aber alle mitgekommen, auch die später noch zusteigenden Fahrgäste samt Rädern.

Van Bad Elster ging es dann entlang des Elsteradweges zurück. Viel Neues gibt es da nicht zu berichten. Am Ortsausgang Rebersreuth in Richtung Lochhäuser (Drei-Bistumsstein) stand eine Absperrung an der Seite, deutet auf eine Baustelle hin, aber davon war in Folge auf dem Wegabschnitt nichts zu bemerken.

Eine Baustelle gibt es zwischen Hundsgrün und Unterhermsgrün, aber die befindet sich an den Gleisen der Bahnstrecke Plauen-Cheb.

Die Brücke über den Ebersbach hatte das Hochwasser im Mai 2018 komplett weggerissen, da waren nicht mal mehr Reste zu sehen.

Im Dezember 2018 hieß es in der Regionalpresse, dass eine neue Brücke errichtet wurde. Und jetzt gelangt man wieder trocknen Reifens (und Fußes) über den Bach hinweg.

 

Baustellenreport

Die Arbeiten an der B92, Plamag Richtung Syrau gehen weiter. Vergangenen Sonnabend war ich dort unterwegs, der Fuß-/Radweg ist jetzt mit Verkehrsbaken abgeteilt. Ob das über die Bauzeit als solcher Weg bleibt, wird sich zeigen.

Links des Radweges entsteht eine zeitweilige „Ersatzspur“, der Verkehr soll auch während des Baues in beide Richtungen fließen.

Zumindest kurz vor der Endhaltestelle der Straßenbahn ist der Weg noch als Fuß- und Radweg behelfsweise ausgewiesen.

Neu ist Sperrung des Fuß-/Radweges an der Äußeren Reichenbacher Str. ab der Dr.-Theodor-Brugsch-Straße.

Für Fußgänger gibt es die Empfehlung, die Straßenseite zu wechseln und über das Areal der Festhalle Plauen zu laufen. Das geht auch mit dem Fahrrad. 😉

Und da ich ohnehin an der Festhalle gefahren bin, konnte ich noch einen Blick auf das Riesenrad werfen, das zum Plauener Oster-Volksfest samt anderer Fahrgeschäfte auf Besucher wartet.

Neues vom Elsterradweg

Auch der Abschnitt des Elsteradwegs von der Pirkmühle nach Weischlitz ist hinsichtlich eines Ausbaues umstritten. Vom Landratsamt Vogtlandkreis ist dazu seit einiger Zeit auch nichts mehr zu hören. Im Radwegekonzept des Landkreises habe ich dazu auch nichts konkretes gefunden. Letzte Info war, dass der Elsterradweg auf der linken Seite der Elster bleiben soll. Ob und welche Art einer Wegeertüchtigung stattfindet, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass der Weg vom Hainbach bis kurz vor Weischlitz durch ein FFH-Gebiet führt. Und da erwarte ich definitiv keinen befestigten Ausbau der Strecke.

Eine Änderung auf dem Streckenabschnitt gibt es aber jedenfalls. Es gibt ja dort einen schmalen Abschnitt direkt an Felsen entlang und etwas schmal. Dort heißt es jetzt „Radfahrer absteigen“.

Allerdings ist die Kombination der Schilder etwas eigenartig. Ein Gefahrzeichen erhält ein Zusatzzeichen. um auf die Art der Gefahr hinzuweisen. Hier stellen also absteigende Radfahrer eine Gefahr dar. Also besser sitzen bleiben. Diese Schilderkombination ist auch in Gegenrichtung aufgestellt.

Etwas weiter in Richtung in Weischlitz wurde entlang der Bahnstrecke der Baumbestand gelichtet, zumindest sieht es für mich so, denn die Sicht auf die Bahnstrecke war relativ gut. Kann aber auch an der frühen Jahreszeit liegen.