Unterwegs entdeckt

Bei meiner Erkundung des gesperrten Elsterradweges bin ich noch bis ins Kurbad selbst geradelt. Ich wollte noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen genießen. Viel Auswahl an geöffneten Cafés/Bäckereien war um diese Tageszeit noch nicht, aber ich habe doch etwas Nähe Rosengarten gefunden. Also Kaffee und Kuchen bestellt, der Preis war an der Kasse von meiner Seite aus nicht zu sehen und von der Verkäuferin hörte ich ein „dreivierzig“. Also habe ich 3,50 € hingelegt und gesagt „Stimmt so“. Nach kurzem Nachzählen kracht die Verkäuferin das wieder auf den Tresen und ergänzt in ziemlich unhöflichen Ton „Dreisiebzig!“. Gut, ich habe das noch um die 30 Cent ergänzt, aber kann man das nicht etwas freundlicher dem Kunden mitteilen?

In einer Gesprächsrunde mit Arbeitskollegen wurde das als eine recht allgemeine Erscheinung in unserer Gegend empfunden, Unfreundlichkeit gegenüber Kunden, oftmals in Gaststätten.

Anfang Januar hatte ich schon einmal kurz vom neuen Fitness- und Motorikpark in Bad Elster geschrieben, damals noch alles verhüllt. Jetzt konnte man sich an den Elementen im Park versuchen. Sieht etwas leichter aus, als es wirklich ist, kann aber auch an meinen Schuhen mit Klickern liegen.

Auf der Rückfahrt, ich war schon Richtung Adorf unterwegs ertönt ein vertrautes Geräusch aus Adorfer Richtung, die Pfeife einer Dampflok. Also schnurstracks wieder zurück bis zur Brücke über die B92 bei Mühlhausen. Und da habe ich gerade so geschafft und konnte einen Schnappschuss der BR 41 1144-9 vom IGE „Werrabahn Eisenach“ e.V. fertigen.

Ja, ich hatte in der Zeitung von dieser Fahrt gelesen, aber bei meiner Tour nach Bad Elster überhaupt nicht mehr auf dem Radar.

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